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Börsenbegriffe

Fremdsprachen: Börsenbegriffe

Börsenbegriffe

Beim Durchblättern der Wirtschaftsseiten der Tageszeitung kommt der Leser am Thema Börse nicht vorbei. Hier einige wichtige Begriffe.

Börsen sind Handelsplätze oder Marktplätze, auf denen Aktien und andere Wertpapiere sowie Waren wie zum Beispiel Rohstoffe gehandelt werden. Die Börse gibt jedem die Möglichkeit, sich durch den Erwerb von Anteilen an Unternehmen an Investitionen zu beteiligen. Ohne Börse bzw. Beteiligungen wären unzählige Großprojekte wie beispielsweise der Panama-Kanal.

Kapitalbeschaffung
Unternehmen und andere Institutionen geben Wertpapiere heraus, um Kapital zu beschaffen. Dabei wird zwischen Eigen- und Fremdkapital unterschieden (s. Ausgabe Februar 2016). So gibt die Aktiengesellschaft (AG) Aktien zur Beschaffung von Eigenkapital aus (Emission). Eine Aktie verbrieft den Anteil an der AG, wodurch der Aktionär bestimmte Rechte erhält und zum Miteigentümer an der AG wird.
Eine Anleihe dagegen dient der Beschaffung von Fremdkapital. In diesem Fall hat der Anleger den Status eines Kreditgebers, besitzt jedoch keine Anteile am Unternehmen.

Marktkapitalisierung

Dieser Begriff gibt an, welchen Wert der Markt dem Eigenkapital eines Unternehmens beimisst. Berechnet wird wie folgt: Anzahl der Aktien (des Unternehmens) multipliziert mit dem aktuellen Aktienkurs. Unternehmen mit einer besonders starken Marktkapitalisierung nennt man Blue Chips, das Gegenstück sind die Pennystocks.

Wertpapierhandel
Grundsätzlich wird der Wertpapierhandel an der Börse entweder über eine sog. Präsenzbörse wie z. B. die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) in Deutschland oder eine elektronische Handelsplattform abgewickelt. Zwei der wichtigsten elektronischen Börsenplätze sind XETRA und EUREX.
- XETRA (Akronym für Exchange Electronic Trading) ist der Name des elektronischen Handelssystems der Deutschen Börse AG, das bereits im November 1997 eingeführt wurde.
- EUREX ist eine elektronische Terminbörse, die im September 1998 entstanden ist und an der Futures (englische Bezeichnung für ein unbedingtes Termingeschäft) und Optionen (bedingtes Termingeschäft) gehandelt werden.

Wertpapierdepot

Über eine Bank oder einen Online-Broker können die Wertpapiere gekauft oder verkauft werden. Für die Vermittlung fällt eine Orderprovision an. Ähnlich wie beim Bankkonto im Geldverkehr dient das Depot der Aufbewahrung der Wertpapiere. Die Bank verwaltet gegen eine entsprechende Gebühr z. B. die Zahlung von Dividenden (bei Aktien) oder Zinsen. Die Wertpapierkennummer ist eine sechsstellige Zahl, die in Deutschland zur eindeutigen Identifizierung des Titels dient. Die International Security Identification Number (Abkürzung: ISIN) ist das internationale Gegenstück: eine zehnstellige Ziffer, die am Anfang zusätzlich mit einem Länderkürzel (DE = Deutschland, CH = Schweiz usw.) versehen ist und der internationalen Identifikation von Wertpapieren dient.

Aktienindizes
Der Indexstand gibt einen globalen Aufschluss über die Trends am Gesamtmarkt. Daher werden Aktienindizes auch oft als Barometer für die Marktstimmung angesehen.
Der Ende 1987 eingeführte DAX®-Index spiegelt die Wertentwicklung der 30 wichtigsten deutschen Aktienwerte wider. In den Medien häufig genannt werden auch der Nikkei (Japan), der Dow Jones und der Nasdaq  (beide USA), der CAC40 (Frankreich), der FTSE 100 (Großbritannien).

Preise

Der Preis eines Wertpapiers (oder eines an der Börse gehandelten Rohstoffs) resultiert aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Der Begriff Volatilität gibt die Schwankungsintensität des Preises eines Basiswertes innerhalb eines bestimmten Zeitraums an. Sie ist das Maß des Risikos einer Kapitalanlage. Unter Geldkurs versteht man den aktuell gültigen Preis, den man erhält, wenn man ein Wertpapier verkauft, unter Briefkurs den Preis, den man beim Kauf des Wertpapiers zu bezahlen hat.

Fachbegriffe

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