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So geht Faszientraining: Zwei Übungen mit Ball für Sie als Video

Faszientraining ist inzwischen in aller Munde. Überall hört man von Faszien, die scheinbar für alles die Erklärung bieten, und Rollen, die augenscheinlich alle Beschwerden lindern. Doch was steckt wirklich dahinter?

Faszientraining

Faszientraining mit Ball: Probieren Sie unsere Übungen aus!

Was ist Faszientraining? Eine kleine Anatomie-Stunde

Auch wenn es sich nach einem modernen Trend anhört, Faszien sind nichts Neues. Früher wurden sie lediglich als "Bindegewebe" bezeichnet. Die englische Bezeichnung hat sicherlich einen neuen Hype ausgelöst, doch tatsächlich hat man inzwischen auch deutlich mehr Erkenntnisse über die Bedeutung der Faszien gewonnen.

Faszien ziehen sich wie eine Art Spinnennetz durch den gesamten Körper und verbinden sämtliche Strukturen. Darunter Muskeln, Knochen und Organe. Sie dienen der Kraftübertragung und Koordination, weshalb sie bei jeder Bewegung mitwirken. Dementsprechend verursachen Verklebungen innerhalb der Faszien, wodurch deren Funktion eingeschränkt ist, zwangsläufig Beschwerden und Schmerzen.

Die Ursache für die Verklebungen sind meistens Überlastungen, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Dies führt zu einer eingeschränkten Beweglichkeit in den Gelenken und schließlich zu Schmerzen.

Wie hilft mir Faszientraining?

Beim Faszientraining gilt es, Verklebungen aufzuspüren und zu beheben, um dadurch die natürliche Beweglichkeit der Gelenke wiederherzustellen und schließlich schmerzfrei zu werden. Dazu ist es ratsam, dass Sie von einem Fachmann angeleitet werden. Bestenfalls werden in einer anfänglichen Befunderhebung Ihre individuellen Beschwerden ermittelt, um danach zielgerichtet ein effektives Übungsprogramm zu entwickeln.

Als Hilfsmittel dienen in der Regel eine Faszienrolle und ein Ball. Auch hier gibt es spezielle Faszien-Bälle, jedoch ist ebenso ein Lacrosse-Ball sehr empfehlenswert. Für den Anfang reicht aber zum Beispiel auch ein Tennisball. Damit werden sowohl größere Muskelbereiche als auch lokale Schmerzpunkte bearbeitet. Außerdem kann man die Faszienrolle auch hervorragend zur Mobilisation der Wirbelsäule nutzen. Faszientraining ist durchaus schmerzhaft: Die Verklebungen des Gewebes sind hartnäckig und lassen sich nur mit intensiven Reizen effektiv lösen. Streicheln reicht da nicht aus.

Faszientraining hat außerdem den Vorteil, dass es hervorragend zur Selbstbehandlung geeignet und dadurch sehr flexibel einsetzbar ist. Die Hilfsmittel sind klein und handlich, so dass Sie diese problemlos überall hin mitnehmen können. Gerade für Menschen, die viel unterwegs sind, ist das ein wichtiger Aspekt. Sie können also zu jeder Zeit, an jedem Ort damit arbeiten und sofort auf akute Beschwerden reagieren.

Für wen ist Faszientraining geeignet?

Grundsätzlich kann oder sollte jeder regelmäßiges Faszientraining ausüben. Denn jeder Einzelne in unserer Gesellschaft hat Fehlhaltungen und Defizite und dementsprechend auch Verklebungen. Je weniger Verklebungen sich jedoch im Körper finden, desto leistungsfähiger sind Sie! Egal ob Spitzensportler oder Bürohengst, jeder gewinnt durch das Training. Sie sollten deshalb keine Hemmungen davor haben, es zu versuchen.

Nach einiger Zeit werden die Schmerzen während der Ausführung weniger, und Sie werden schnell die positiven Wirkungen spüren. Es spielt keine Rolle, ob Sie Rückenbeschwerden haben, unter häufigen Kopfschmerzen leiden oder Ihre Leistung beim Sport verbessern wollen, Sie werden garantiert von der verbesserten Beweglichkeit und der dadurch resultierenden aufrechten Haltung profitieren. Sie werden schmerzfreier, gewinnen mehr Lebensqualität und steigern Ihre persönliche Leistung!

Für den Anfang zeigen wir Ihnen zwei Übungen, mit denen Sie direkt starten können. Sie brauchen dafür nur einen Tennisball, und schon kann es losgehen.

Faszien-Übung 1: Fußsohle (Ball)

Faszien-Übung 2: Brustmuskulatur (Ball)

Die erste Übung kümmert sich vor allem um Ihre Körperrückseite, die durch viele Sitzphasen häufig verspannt ist.

Die zweite Übung bearbeit die Muskulatur Ihres Oberkörpers, die durch eine vorgebeugte Haltung während eines Arbeitstages oftmals verhärtet ist. 

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