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Ausbildung Industriekauffrau oder Sozialversicherungsangestellte

anmaca

Mitglied seit
21.02.2006
Beiträge: 29
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Hallo,

ich stelle hier heute diese Frage, weil ich meiner Tochter gerne bei der richtigen Berufswahl behilflich sein möchte. Leider bin ich wie sie unentschlossen und finde für beide Berufe gute und weniger gute Argumente.

Meine Tochter hat sich in beiden Berufen bis an die Spitze durchgekämpft und hat jetzt die Wahl zwischen der Ausbildung zur Sozialversicherungsangestellten bei der größten gesetzlichen Krankenkasse oder einer Ausbildung zur Industriekauffrau in einem großen Chemieunternehmen.

Wie würdet Ihr entscheiden?

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Kuemmerliese

Mitglied seit
14.03.2007
Beiträge: 3715
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Ich würde mal denken, der Job als Industriekauffrau ist "spannender" und abwechselungsreicher. Wenn deine Tochter eine aktive, neugierige Person ist, würde ich ihr diese Richtung raten.
Ist sie eher introvertiert und zurückhaltend, ist der Job vielleicht bei der KK besser. Ist vielleicht auch bisschen Typsache! Krisensicher ist Krankenkasse allemal...

ICH würde sterben, wenn ich bei ner Krankenkasse arbeiten müsste.

Es ist eine ganz schwierige Kiste, dir hier so aus der Ferne zu raten, ohne dich/deine Tochter insbesondere, zu kennen.

Ich wünsche euch viel Glück bei der Entscheidungsfindung!

Liebe Grüße von der
Kümmerliese

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Frauen sind Engel. Wenn man ihnen die Flügel bricht, fliegen sie weiter.... auf einem Besen!

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Zicke

Mitglied seit
11.08.2002
Beiträge: 1132
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Was heisst "Meine Tochter hat sich in beiden Berufen bis an die Spitze durchgekaempft..."? Hat sie schon einen Beruf und will umsatteln oder verlaesst sie jetzt die Schule?

Eine Anstellung bei der krankenkasse ist auch nicht krisenfest - die stellen auch Leute ohne kaufmaennische Ausbildung ein!

Gruss aus London
Zicke

~ Change is the spice of life ~

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Ute-S

Mitglied seit
09.01.2006
Beiträge: 873
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Ich sehe es ähnlich wie Kümmerliese. Man kann nicht generell sagen "Diese Ausbildung ist besser als jene." Sie muss auch zur Persönlichkeit passen. Was liegt ihr denn eher:

- Als Industriekauffrau wird sie viel mit technischen Fach-Begriffen zu tun haben, sich auch mal mit dem ein oder anderen technischen Prozess beschäftigen müssen.

- Als Sozialversicherungsangestellte wird sie mehr mit Menschen zu tun haben, vielleicht auch mal mit Kunden/Patienten telefonieren. Und darüber hinaus mit immer wiederkehrenden Verwaltungsvorgängen.

Ist sie also eher sozial oder eher technisch veranlagt?

Und: Bitte keine Angst, jetzt etwas "falsch" zu machen! Wichtig ist erst einmal, dass sie eine abgeschlossene Ausbildung (hier: im kaufmännischen Bereich) abschließt. Berufsbilder sind doch heute durchlässiger als früher, so dass sie ggf. immer noch die Branche wechseln kann.

Viele Grüße
Ute

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Stephie

Mitglied seit
03.08.2001
Beiträge: 24
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Was besser zu deiner Tochter passt, muss sie letztendlich selbst entscheiden.

Für mich käme hier nur die Ausbildung zur Industriekauffrau in Frage. Sozialversicherungsangestellte wäre mir persönlich zu - keine Ahnung wie ich's beschreiben soll - branchenlastig vielleicht. Als Industriekauffrau kannst du in vielen verschiedenen Unternehmen arbeiten, man kann in so vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Wenn's bei den Krankenkassen kracht, dann hat man als Sozialversicherungsangestellte vielleicht schlechtere Karten.

Mein Mann hat Industriekaufmann gelernt und die Ausbildung hatte keine technischen Inhalte. Heute arbeitet er in der Buchhaltung.

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joanasv

Mitglied seit
26.09.2007
Beiträge: 2845
Hilfreich: 1

Anmaca, ich würde es so sagen:

Sozialversicherungsfachangestellte ist mit Sicherheit ein ganz toller Beruf (wollte ich auch mal lernen), aber sie wird keine kaufmännische Seite in dem Sinne kennenlernen und daher ihr Leben lang (sofern sie von der KK wechselt) damit Probleme haben, dass sie keine Buchhaltung etc. gelernt hat und das nacharbeiten müssen. Auch nicht so angesehen werden.

Ich an ihrer Stelle würde mich für Industriekauffrau entscheiden, denn da ist die "Kauffrau" drin und somit die beste Voraussetzung für spätere Jobs!

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben!

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