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Umgang mit Kritik

Richtig vermittelt und aufgenommen ist Kritik für beide Seiten eine echte Chance. Wichtiges hierzu haben wir hier für Sie zusammengetragen. Nicht immer läuft alles rund, doch Vorwürfe, Wutausbrüche oder Beleidigungen sind fehl am Platz.

Ein souveräner Umgang mit Kritik - ob beim Üben oder beim Annehmen von Kritik - stellt dagegen eine echte Chance für die persönliche Weiterentwicklung beider Parteien dar.

Kritik üben

Schon wieder hat Ihre Kollegin das falsch gemacht! Sie kochen vor Wut und würden am liebsten … Stopp! Erst einmal durchatmen und die Sache sacken lassen. Notieren Sie in Ruhe wichtige Punkte (wann erstmals beobachtet, Wiederholungen, Auswirkungen usw.) und Lösungsansätze. Stützen Sie sich auf Fakten und nicht auf Hörensagen.

Suchen Sie das Vier-Augen-Gespräch - keine Kritik auf dem Flur, zwischen Tür und Angel und schon gar nicht in Anwesenheit Dritter - in einem ruhigen Zeitfenster mit „Luft nach hinten“. Achten Sie auch auf äußere Zeichen wie Ihre Stimmlage, Lautstärke, Mimik und Gestik. Verzichten Sie gänzlich auf verbale Angriffe. Viel sinnvoller ist es, gemeinsam an der Ursache des Fehlers zu arbeiten.

Kritisiert werden

Nichts ist so unangenehm wie Gleichgültigkeit. Feedback bedeutet Interesse und bildet den Nährboden für Fortschritte - allerdings nur, wenn es qualifiziert und konstruktiv ist. Kritik hilft zudem, sich besser kennen zu lernen und weiter zu entwickeln. Gelassen, aber interessiert auf Kritik zu reagieren, beweist Charaktergröße und Stehvermögen. Gehen Sie offen in das Gespräch. Zügeln Sie Ihren Impuls, aus der Haut zu fahren und sich mit „Ja, aber“-Argumenten zu rechtfertigen: Damit erreichen Sie lediglich, dass sehr schnell das Label „nicht kritikfähig“ an Ihnen kleben bleibt! Bleiben Sie gelassen, notieren Sie gegebenenfalls, was Ihnen vorgehalten wird. Wer im Kritikgespräch ruhig auftritt, beweist Selbstbewusstsein.

Zuhören

Ob Sie die kritisierende oder die kritisierte Person sind - hören Sie Ihrem Gesprächspartner in Ruhe zu. Beide Parteien sollten die Möglichkeit haben, ihren Standpunkt vorzulegen, ohne dass der eine den anderen unterbricht.

Nachfragen

Konstruktiv bedeutet: gemeinsam aufbauen. In einem Kritikgespräch sollten Sie nicht jedes gesagte Wort auf die Waagschale legen. Denken Sie daran, dass manches so oder so interpretiert werden kann, und überhören Sie Füllwörter. Gehen Sie nicht immer von der „schlimmsten“ Bedeutung dessen, was Ihr Gegenüber sagt, aus. Fragen Sie nach, was gemeint ist. Achten Sie unabhängig von Ihrer Rolle auf Ihre Formulierung. Sagen Sie nicht etwa „Das meinen Sie doch nicht ernst, oder?“, sondern „Verstehe ich das richtig, dass Sie der Meinung sind …“.

Wichtig: Vergessen Sie nie, dass Sie auch nach dem Kritikgespräch eine gute Beziehung zu Ihrem Kollegen oder Ihrer Kollegin pflegen wollen.

Satz- und Wortschatz

− Vermeiden Sie Pauschaläußerungen, Ironie, Sarkasmus, aggressives und/oder herablassendes Verhalten.

− Wägen Sie stets ab, ob der Anlass die Kritik rechtfertigt. Keine Kritik wegen „Peanuts“!

− Üben Sie Kritik niemals per Telefon oder Mail.

− Zeigen Sie Verständnis für die unterschiedliche Sichtweise, auch wenn Sie nicht einverstanden sind.

− Regen Sie Veränderungen an und bitten Sie um Hilfestellung bei der Umsetzung bzw. bieten Sie diese an. − Ist das beanstandete Fehlverhalten verschwunden, sparen Sie nicht mit Lob: Anerkennung tut immer gut!

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