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Sichere Passwörter, die man nicht vergisst

Ob als Mailnutzer, Social-Media-Networker oder Online-Käufer: Immer mehr sensible Daten kommunizieren wir mobil. Deswegen sollten Sicherheitsvorkehrungen selbstverständlich sein. Zunehmend brisant ist das Thema für Nutzer von iPhone und Co., denn Smartphones stehen auf den Hitlisten von Datendieben weit oben.

Sichere Passwörter, die man nicht vergisst

Passwörter: Von einfallslos bis leichtsinnig

Offenbar verliert das Thema "Sicherheit" den Kampf gegen die "Bequemlichkeit" sehr häufig. Dies beweist eine beeindruckende Studie der Uni Cambridge, die 70 Millionen Passwörter untersuchte und "123456" als das weltweit beliebteste Passwort identifizierte. In der internationalen Wirtschaftswelt führt "password1" die Beliebtheitsskala an. Ein solches Passwort öffnet nicht nur Hackern Tür und Tor - mit krimineller Energie kann sich praktisch jeder Zugang zu so "geschützten" Informationen verschaffen.


Tipps für sichere Passwörter

Über die Sicherheit von Passwörtern entscheiden mehrere Faktoren. Worauf es ankommt, erklärt der Mobilfunkexperte Stephan Heininger von congstar: "Bei der Wahl von Passwörtern ist Qualitätskriterium Nummer Eins die Anzahl der Zeichen: Je mehr Zeichen, desto sicherer ist das Passwort. Acht Zeichen sind hierbei das Minimum. Diese sollten aus einem Mix aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen – die Buchstaben mal in Groß- und mal in Kleinschreibung. Dies zeigt schon, dass alle Wörter, die in Wörterbüchern vorkommen, tabu sind."


Ebenfalls tabu sollten alle nachvollziehbaren Bezugnahmen wie die Namen von Haustieren, Familienmitgliedern, Geburtsdaten oder gängige Tastaturmuster wie "qwertz" sein. Schon etwas besser, aber auch nicht besonders sicher ist es, Ziffern oder Sonderzeichen einfach an Wörter aus dem Wörterbuch anzuhängen. Für die WLAN-Verschlüsselungen WPA und WPA2 gelten laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verschärfte Regeln: Hier rät das BSI dazu, ein Passwort aus mindestens 20 Zeichen zu erstellen, um sich vor Fremdzugriff zu schützen. Wer mit Spaß und möglichst geringem Risiko online unterwegs sein will, nutzt für jeden Mail-Account, jedes Profil oder jedes Kundenkonto separate Passwörter.


Passwörter: Eselsbrücken und Merkhilfen

Jeder sicherheitsbewusste Internetnutzer kennt das Problem: Viele Passwörter sind schwer zu merken. Wer kreativ war und alle Regeln zur Passworterstellung beachtet hat, findet sich nun in einem Wirrwarr voller Zeichen und Ziffern wieder, die keinen Zusammenhang erkennen lassen. Merkhilfen sind also empfehlenswert und müssen nicht auf Kosten der Sicherheit gehen.


So rät der Mobilfunkanbieter congstar zu folgender Methode: Einfach eigene, individuell leicht zu merkende Sätze bilden, die nicht notiert werden müssen. Ein Beispiel hierfür ist der Satz: "Herr Yogi geht jeden Sonntag um 6:32 Uhr zum Bäcker!" Nimmt man aus diesem Satz nur die Anfangsbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, so lautet das Passwort: HYgjSu6:32UzB! Ein solches Passwort ist sicher und leicht zu merken, da man es mit einer Aussage in Verbindung bringen kann.


Zusatztipps

Wer mit dem Smartphone unterwegs ist, sollte auch an den Geräteschutz per Passwort denken und hierbei bitte nicht den vierstelligen Code der ec-Karte verwenden, empfiehlt congstar. Und ein letzter Tipp: Um sich auch an ausländischen Tastaturen in Profile oder Mail-Accounts einwählen zu können, bietet sich der Verzicht auf Umlaute bei der Wahl von Passwörtern an. Wissenswertes rund um das Thema Smartphone & Sicherheit unter www.congstar.de/smartphone-sicherheit.

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