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Kleine Teams brauchen kleine CRM-Systeme

Da die meisten CRM-Systeme für den Einsatz in Großunternehmen konzipiert und damit sehr komplex sind, geben sich immer weniger KMU mit den abgespeckten Versionen bekannter CRM-Software zufrieden. Der Markt verändert sich und die Cloud macht es möglich ...

Die Cloud und die Möglichkeit, CRM Software nicht nur über das Internet zu verkaufen, sondern auch zu betreiben, ließ in den letzten Jahren unzählige kleine Anbieter auf dem CRM-Parkett erscheinen. Plötzlich lohnt es sich, günstige Systeme für kleine Unternehmen zu entwickeln. Die "Big Five" (Salesforce, SAP, Oracle, IBM und Microsoft) haben das erkannt, doch - technologischen Tankern gleich - bleiben sie konzeptionell in alten Fahrwassern: technisch zu anspruchsvoll, inhaltlich zu komplex, optisch zu trist. Die Kleinen sind da längst weiter. Doch was genau machen sie anders?


Weniger Komplexität

Je komplexer ein CRM-System, desto höher die Gefahr sinnlosen Datenmülls in Folge von fehlerhafter Nutzung. Konzerne können es sich leisten, Mitarbeiter regelmäßig teuer zu schulen. In kleineren Firmen fällt das weg, daher muss das System möglichst intuitiv funktionieren.


Mehr Beziehung, weniger Kennzahlen

CRM steht nicht ohne Grund für Customer Relationship Management, und zwar genau in der Reihenfolge. Großunternehmen steuern einzelne Einheiten ausschließlich über Zahlen, während KMU viele ihrer Kunden noch persönlich kennen. Das sollte sich auch im CRM widerspiegeln. Zumal die Pflege diverser Kennzahlen hier kaum weiterhilft, sondern nur aufhält. "Big Data" im CRM ist bei Unternehmen wie Amazon, Google und Co. ein Riesending, bei einem Personalvermittler oder Trainingsinstitut aber vollkommen deplatziert.


Reduzierter Umfang, aber der richtige

Ein großer Funktionsumfang ist beim Kauf zwar reizvoll, zeigt aber im Alltag schnell seine Tücken. Nicht nur, weil ganze Bereiche nicht genutzt werden, sondern weil man diesen Ballast ständig mitschleppt. Individuelle Anpassungen sind dabei besonders kritisch. Das Nachladen der Seiten dauert ewig und jedes Update wird zu einem heiklen Unterfangen. Nicht umsonst hat die Deutsche Bank im letzten Jahr gefeiert, dass sie ihren SAP-Versionen aus den 70er und 80er Jahren endlich ein Update verordnen konnten.


Voll nutzbar, auch ohne spezielle IT-Kenntnisse

Durch die Verlagerung der Technik zum Anbieter muss man kein ausgemachter IT-Experte sein, um ein webbasiertes CRM ans Laufen zu bekommen. Installationen, Datensicherungen und Updates übernimmt alles der Betreiber. Kleinere Anpassungen, Datenmigrationen und ähnliches sollten so selbsterklärend sein, dass die Nutzer diese selbst vornehmen können.


Günstig und flexibel

Während früher selbst KMU schnell fünfstellig in lokale CRM-Systeme investiert haben, bevor sie überhaupt mit der Arbeit starten konnten, beginnen schlanke Cloud-Lösungen heute bei monatlich fünf Euro pro Nutzer. Zudem sind die Nutzer nicht mehr an die Anbieter gebunden, sondern können wesentlich einfacher wechseln. Diese Flexibilität hat zu einem verstärkten Wettbewerb geführt, zum Vorteil des Kunden.


CRM Software ist längst nicht nur in kleinen Unternehmen angekommen, sondern bereits auf der Überholspur zu ihren behäbigen Vorgängern.


Über den Autor

Sven Sester schreibt beim Kölner Software-Anbieter 42he zum Thema CRM für Kleine und Mittlere Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.centralstationcrm.de

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