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Generation Y und die Compliance zur Nutzung privater Cloud-Dienste

Eine neue Studie verdeutlicht die wachsende Bereitschaft jüngerer Arbeitnehmer, Unternehmensvorgaben für private Cloud Storage-Accounts wie iCloud und Dropbox am Arbeitsplatz zu umgehen. Darauf müssen Unternehmen künftig achten ...

Generation Y und die Compliance zur Nutzung privater Cloud-Dienste

Die unabhängige Umfrage von Fortinet wurde im Oktober 2013 mit über 3.200 Arbeitnehmern im Alter von 21 bis 32 Jahren aus 20 verschiedenen Ländern durchgeführt. Sie zeigt, dass die Bereitschaft, Nutzungsregeln zu missachten, global um 45 Prozent gestiegen ist - verglichen mit einer ähnlichen Fortinet-Studie aus dem vergangenen Jahr. In Deutschland ist in diesem Punkt sogar ein Anstieg von 75 Prozent zu verzeichnen.


Die neue Umfrage unterstreicht zudem, in welchem Ausmaß die "Generation Y" bislang Opfer von Cyberkriminalität auf ihren eigenen Geräten wie Smartphones oder Tablets wurde. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse die geringe Kenntnis der Bedrohungslandschaft dieser jüngeren Arbeitnehmer. Außerdem belegt die Umfrage, dass eine steigende Anzahl von Mitarbeitern kritische Unternehmensdaten auf privaten Cloud-Accounts speichert.


Starker Trend zu Regelverletzungen

Mit 45 Prozent der Befragten in allen Ländern und 37 Prozent in Deutschland vertritt der Großteil der Arbeitnehmer eine positive Einstellung gegenüber BYOD-Policies ihrer Arbeitgeber. Sie erklären, dass diese Regeln sie dazu befähigen, effektiver zu arbeiten. Dennoch gab etwa die Hälfte der Befragten an - 51 Prozent weltweit und 49 Prozent in Deutschland - dass sie jegliche Richtlinien umgehen würde, die ihnen private Geräte am Arbeitsplatz verbieten würden. Obwohl diese Maßnahmen Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer schützen sollen, sind Mitarbeiter auch in anderen Bereichen der persönlichen IT-Nutzung geneigt, diese Regeln zu umgehen. 36 Prozent der Befragten nutzen ihre eigenen Cloud Storage-Accounts wie Dropbox oder iCloud für berufliche Zwecke und geben an, dass sie alle Richtlinien missachten würden, die ihnen dies untersagen. Die Unternehmenspolicies finden bei den Deutschen größere Beachtung, denn nur 28 Prozent würden sich darüber hinwegsetzen.


Auch im Hinblick auf neue Technologien wie Google Glass und Smart Watches würde fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten jegliche Richtlinien missachten, die diese Geräte am Arbeitsplatz verbieten. In Deutschland würden 45 Prozent die Regeln ihrer Arbeitgeber umgehen.


Tragbare Technologie am Arbeitsplatz

Nur 16 Prozent der weltweit und 14 Prozent der in Deutschland Befragten gehen davon aus, dass sich tragbare Technologien wie Smart Watches und Google Glass direkt nach ihrer Einführung am Arbeitsplatz durchsetzen werden.


Weitverbreitete Nutzung von privaten Cloud-Diensten betrifft auch sensible Unternehmensdaten

84 Prozent der in Deutschland Befragten (89 Prozent weltweit) besitzen einen persönlichen Account für mindestens einen Cloud Storage-Dienst. Darunter nutzen 47 Prozent global und 38 Prozent deutschlandweit den Dienst Dropbox. Bereits 70 Prozent der Befragten in allen Ländern haben ihre privaten Cloud-Accounts für berufliche Zwecke verwendet. In Deutschland sind es nur 53 Prozent. Zwölf Prozent dieser Nutzer und 13 Prozent der deutschen Nutzer geben zu, mithilfe der Accounts Passwörter ihres Unternehmens aufzubewahren. 16 Prozent der Befragten und zehn Prozent der in Deutschland Befragten sichern Finanzinformationen auf ihren Cloud-Accounts. Etwa ein Fünftel der Teilnehmer, in Deutschland 19 Prozent und global 22 Prozent, legt kritische private Dokumente wie Verträge und Business Pläne auf ihren Cloud-Speichern ab. Ein Drittel (33 Prozent) der Arbeitnehmer gibt zu, dass sie auf diesem Weg Unternehmensdaten abspeichern - in Deutschland sind es 24 Prozent.


Mehr Kenntnis über Bedrohungen erforderlich

Auf die Frage, ob Geräte jemals durch Angriffe beeinträchtigt wurden, bestätigten 55 Prozent der Befragten und 45 Prozent der in Deutschland Befragten Attacken auf PCs oder Laptops. Davon kam es in der Hälfte der Fälle zu einer Beeinträchtigung der Produktivität, einem Verlust persönlicher Daten und/oder Unternehmensdaten.


Angriffe auf Smartphones

Von Angriffen auf ihre Smartphones berichten 19 Prozent der Befragten (in Deutschland neun Prozent). Damit fallen Angriffe auf Smartphones seltener aus als die auf PCs und Laptops, obwohl die Teilnehmer mehr Smartphones als Laptops oder PCs besitzen. Die Angriffe auf Smartphones bringen jedoch einen höheren Datenverlust und/oder Produktivitätsverlust mit sich als Angriffe auf PCs und Laptops.


Angriffe auf Tablets

Ähnliche Resultate zeigten sich auch bei Angriffen auf Tablets, von denen global 19 Prozent und in Deutschland zehn Prozent berichteten. Allerdings waren die Angriffe mit stärkeren Konsequenzen verbunden, denn 61 Prozent dieser Angriffe resultierte in einer maßgeblichen Beeinträchtigung des Geräts. In Deutschland erlebten 37 Prozent eine Beeinträchtigung durch Angriffe.


Verhalten bei einem Angriff

Zu den beunruhigenden Ergebnissen der Studie zählt auch die Angabe, dass 14 Prozent der globalen Teilnehmer und 16 Prozent der deutschen Befragten ihrem Arbeitgeber einen Angriff auf ein persönliches, jedoch für die Arbeit genutztes Gerät verschweigen würden.


Kenntnisstände

Die Studie beschäftigt sich zudem mit der unterschiedlich hohen Kenntnis der Befragten über verschiedene Sicherheitsbedrohungen. Hier kristallisieren sich zwei extreme Bewusstseinsgegensätze von Ignoranz und Aufgeklärtheit heraus. Die Befragten, die ein minimales Bewusstsein für die Bedrohungslandschaft haben, bilden ein sehr schmales Mittelfeld mit 22 Prozent in Deutschland und 27 Prozent weltweit.


Bei Fragen zu Bedrohungstypen wie APTs, DDoS, Botnets und Pharming zeigten sich bis zu 52 Prozent der Befragten und bis zu 64 Prozent der in Deutschland Befragten vollkommen ahnungslos. An dieser Stelle wird die Notwendigkeit deutlich, dass IT-Abteilungen die Aufklärung von Mitarbeitern zu Bedrohungslandschaften und deren Auswirkungen verstärkt vorantreiben.


Fortinet

Fortinet (NASDAQ: FTNT) ist ein weltweiter Anbieter von Network Security Appliances und ein Marktführer bei Unified Threat Management (UTM). Zu den Kunden von Fortinet zählen weltweite Unternehmen, Service Provider und öffentliche Auftraggeber, einschließlich der Mehrheit der Fortune Global 100 Unternehmen 2012. Die Fortinet Produktlinie reicht über UTM hinaus und sorgt für erweiterten Schutz: von den Endpunkten über den Perimeter zum Core-Netzwerk mit Datenbanken und Applikationen. Fortinet hat seinen Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, und Niederlassungen weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter www.fortinet.com.

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