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Deutsche achten zu wenig auf Datenschutz

Eine Umfrage zeigt, dass Datendiebstahl und -missbrauch in Deutschland häufig unterschätzt werden.

Datendiebstahl und –missbrauch: ein Problem, das in Deutschland noch häufig unterschätzt wird. Zu diesem Schluss kommt das Unternehmen Fellowes, führender Hersteller von Büromaschinen und Technologiezubehör, das eine Umfrage zum Thema Datenschutz und Datenvernichtung in deutschen Unternehmen durchführte. Die Resultate zeigen, dass selbst Berufsgruppen, die häufig mit vertraulichen Dokumenten zu tun haben, die Gefahren des Datendiebstahls oft nicht ernst genug nehmen.


Fellowes ließ deutschlandweit rund 1.000 Unternehmen aus den Branchen Banken, Versicherungen, Personalmanagement, Gesundheits- und Rechtswesen befragen. Trotz der neuen EU-Richtlinie, nach der Verstöße gegen den Datenschutz mit Bußgeldern von bis zu 250.000 Euro und einer Freiheitsstrafe geahndet werden können, sind sich 45 Prozent der Befragten nicht bewusst, dass Datendiebstahl aus Mülltonnen zu erheblichem Missbrauch wie Betrugsdelikten führen kann. 23 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen verfügen über keine internen Richtlinien zum Datenschutz, jeder zehnte Bankangestellte hat noch nie von Kreditkartenbetrug gehört.


Aber auch in anderen Branchen bestehen erhebliche Sicherheitslücken: Von den Befragten im Personalmanagement entsorgen 16 Prozent Ausdrucke mit persönlichen Mitarbeiterinformationen einfach im Papierkorb.


Die Studie zeigt zudem das unterschiedliche Datenschutz-Bewusstsein in den einzelnen Regionen Deutschlands. So landen in westdeutschen Unternehmen Dokumente, die persönliche Informationen wie Privatadressen beinhalten, zu 14 Prozent im Papierkorb, in ostdeutschen Unternehmen nur zu acht Prozent.


Fellowes möchte mit dieser Studie das Bewusstsein der Deutschen für Datenschutz schärfen. In der amerikanischen Finanzbranche sei zwischen 1998 und 2003 durch Personendaten-Diebstahl ein Schaden von 48 Milliarden Dollar entstanden, teilte Fellowes mit. Deutsche Unternehmen sollen sich mit den Gefahren des Datenmissbrauchs auseinandersetzen.


Allerdings betrifft Datenschutz nicht nur Unternehmen, sondern gewinnt auch in Privathaushalten an Bedeutung. Eine Einzelperson erhält im Durchschnitt 1.217 Dokumente im Jahr, beispielsweise Kontoauszüge, Versicherungsunterlagen, personalisierte Werbeschreiben, Rechnungen oder Quittungen, die alle vertrauliche Informationen enthalten können.


Unter ##link0## bietet die deutsche Verbraucherzentrale eine umfangreiche, kostenlose Broschüre zum Thema Datenschutz für Unternehmen und Privatpersonen an.


Mehr über das Unternehmen Fellowes auf ##link0##

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