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Wenig Tageslicht führt zu Vitamin-D-Mangel

Nach einem langen Tag im Büro leiden viele Menschen unter den gleichen Symptomen: Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche und verstärkter Müdigkeit. Bilden wir uns das alles nur ein und steigern uns in unsere Beschwerden rein?

Von der benötigten Menge an Vitamin D werden nur 10 Prozent über die Nahrung aufgenommen. Ganze 90 Prozent werden durch Sonneneinstrahlung produziert.

Die Sonne fehlt

Sie spendet nicht nur Licht und sorgt für Wachstum auf der Erde, sondern regt auch unseren Stoffwechsel an. Wenn Sonnenlicht auf unsere Haut fällt, wird unser Körper angeregt, bestimmte Stoffe, wie Serotonin und Vitamin D, zu bilden. Deshalb ist unser Körper auch mit einer enorm großen Hautfläche ausgestattet, um möglichst viel Sonne auffangen zu können.

Serotonin gehört zu den Endorphinen, sogenannten Glückshormonen, und wirkt stimmungsaufhellend. Außerdem hat es sogar Einfluss auf das Sättigungsgefühl, weshalb viele Menschen im Sommer häufig weniger Hunger verspüren. Der deftige Braten mit Rotkohl und Klößen schmeckt eben im Winter doch irgendwie besser, wohingegen im Sommer ein leichter Salat oft schon ausreicht.

Vitamin D wird ebenfalls durch die Sonneneinstrahlung produziert. Es macht uns aktiver, sorgt aber auch für innere Ruhe und einen besseren Schlaf, da es Einfluss auf unsere Stressverarbeitung hat. Zusätzlich stärkt es auch unser Immunsystem und hilft bei der Abwehr von Infekten. Von der benötigten Menge an Vitamin D werden nur 10 Prozent über die Nahrung aufgenommen. Ganze 90 Prozent werden durch die Sonneneinstrahlung produziert. Das ist auch der Grund, warum enorm viele Menschen in der dunklen Jahreszeit unter einem teils erheblichen Mangel leiden.

Was sind Gründe für einen Vitamin-D-Mangel?

Häufig kommen mehrere Ursachen zusammen, wenn ein nachweisbarer Mangel vorliegt. Wir haben Ihnen einige mögliche aufgelistet:

  • zu wenig Zeit in der Sonne: Im Herbst und Winter ist die Dauer der Sonneneinstrahlung naturgemäß reduziert, doch wer bereits im Sommer zu wenig Zeit draußen verbracht hat, hat seine Speicher nicht optimal aufgeladen. Dadurch sind die Reserven schnell verbraucht und es kommt zu den typischen Symptomen.
  • Schicht- und Büroarbeit: Wer den größten Teil des Tages bei künstlichem Licht in geschlossenen Räumen verbringt oder sogar nachts arbeiten muss, bringt seinen Körper völlig aus dem Rhythmus. Der von der Sonne gesteuerte Tagesablauf ist gestört und die Aufnahme von Vitamin D wird nicht ermöglicht. Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche sind meistens die ersten Anzeichen.
  • höheres Lebensalter:  Mit zunehmendem Alter sinkt die Fähigkeit des Körpers, Vitamin D zu synthetisieren langsam ab. Der Bedarf hingegen nimmt stetig zu, so dass bei älteren Menschen bereits ein leichter Mangel spürbare Folgen haben kann.
  • Medikamente:  Bestimmte Medikamente, dazu zählen zum Beispiel Antidepressiva, wirken sich negativ auf die Aufnahme von Vitamin D aus der Nahrung auf. Da wir grundsätzlich schon sehr wenig Vitamin D aus der Nahrung beziehen, ist das verheerend.

Wie erkennen Sie einen Vitamin-D-Mangel?

Die Symptome können anfangs unscheinbar sein. Von Lustlosigkeit, Schlafstörungen und Abgeschlagenheit bis hin zu Nervosität oder gesteigertem Heißhunger auf Süßes. Im weiteren Verlauf und bei stärkerem Mangel kann es auch zu deutlichen gesundheitlichen Beschwerden kommen. Dazu zählen Infektanfälligkeit oder auch ein erhöhtes Risiko für Knochenerkrankungen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob bei Ihnen ein Mangel besteht, gehen Sie am besten zu Ihrem Hausarzt und lassen Sich untersuchen. Über eine einfache Blutabnahme lässt sich Ihr Vitamin-D-Spiegel schnell und exakt bestimmen. Da Sie an den Wetterverhältnissen im Winter nichts ändern können, ist der einfachste Weg, um einen bestehenden Mangel auszugleichen, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Damit können Sie sicher gehen, dass Ihre Speicher wieder optimal aufgeladen werden. Sprechen Sie auch hierzu Ihren Arzt an und lassen Sie sich beraten.

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