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Fit am Arbeitsplatz: Schritte-Sieger und Besser-Esser

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wir zeigen fünf ausgewählte Beispiele für Aktionen zur Gesundheitsförderung, die Office-Professionals schnell, unkompliziert und mit überschaubarem Kosten- und Zeitaufwand umsetzen können.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die gesetzlichen Krankenkassen haben per Gesetz einen Präventionsauftrag, sowohl für die individuelle Verhaltensprävention, als auch für die betriebliche Gesundheitsförderung.

Bei Unternehmen kleiner und mittlerer Größe, sogenannter KMU, liegt die Organisation eines Gesundheitsprogramms nicht selten in den Händen der Sekretärin. Grundsätzlich ist das ein Projekt mit vielen Möglichkeiten. Doch angesichts des üblichen Arbeitspensums im Office und eines meist eher knappen Budgets wird es schnell zu einer Herausforderung.

„Leider bleibt das Thema Gesundheitsförderung in KMU in der Praxis oft auf der Strecke“, erläutert Oliver Walle, der zu dem Thema gerade eine Befragung begleitet*. Der Unternehmensberater aus Neunkirchen („Health4Business“) ist gleichzeitig Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und BSA-Akademie in Saarbrücken** sowie im Vorstand des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM).

Schade eigentlich, denn schon mit kleinen, klug ausgewählten Maßnahmen lassen sich positive Effekte erzielen, Überzeugungsarbeit beim Chef leisten und ein Anfang machen, aus dem später Größeres werden könnte. „Dabei ist wichtig, die Maßnahme auf die Bedürfnisse der Belegschaft abzustimmen. Sonst verpufft der Effekt und für einen zweiten Versuch werden sich nicht mehr so viele Interessenten finden“, sagt Britta Schlueter, Betriebsratsvorsitzende und Mitglied des Gesundheitsmanagements bei der Jungheinrich AG in Hamburg.

„In einem Gewerbebetrieb kann man einen Trainer für eine Rückenschulung engagieren, der auf das Tragen und Heben schwerer Gegenstände eingeht. Bei Außendienst-Mitarbeitern kommt unter Umständen eine Schulung zum Thema „Richtige Ernährung für unterwegs“ gut an. Und bei einem hohen Anteil von Angestellten sind wahrscheinlich Fachvorträge das Richtige.“

Staat und Krankenkassen helfen

Sie müssen auch nicht alle Arbeit alleine stemmen. Die gesetzlichen Krankenkassen haben per Gesetz einen Präventionsauftrag, sowohl für die individuelle Verhaltensprävention, als auch für die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Manche Kassen kaufen dazu große Kontingente Gesundheitskurse ein, andere beraten Betriebe in Sachen Gesundheitsförderung, organisieren für sie Gesundheitstage in Kooperation mit Dienstleistern etc.

Wie man da rankommt? Indem man über die für das Thema Gesundheitsförderung extra eingerichtete Webseite (bgf-koordinierungsstelle.de) Kontakt zu Krankenkassen aufnimmt. „Eine Kasse meldet sich dann bei Ihnen und bespricht die Möglichkeiten für eine Unterstützung“, erklärt Oliver Walle. Seit dem 1. Januar 2009 unterstützt der Staat die Förderung der Mitarbeitergesundheit steuerlich. Fünfhundert Euro kann ein Unternehmen pro Mitarbeiter und pro Jahr lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. Das gilt für Maßnahmen, die den im Leitfaden Prävention genannten Qualitätsanforderungen genügen wie Ernährungsangebote, Bewegungsprogramme, Suchtprävention und Stressbewältigung.

* Die Regionalgruppe Baden-Württemberg des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement machte eine Online-Befragung zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen. Ziel der Umfrage war, den Status Quo dieses Themas sowie die Anforderungen seitens der Betriebe zu erfragen. Ergebnisse hierzu finden Sie unter https://www.bbgm.de/befragung-kmu.

** www.gesundheitimbetrieb.de; an der Hochschule können sich Interessenten, unter Umständen mit finanzieller Unterstützung durch eine Krankenkasse, in einer mehrtägigen Maßnahme zum internen BGM-Organisierer weiterbilden lassen.

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Besser essen

Ein wichtiger Baustein ist gesunde Ernährung. Den Anfang könnte eine mehrwöchige Challenge mit dem Arbeitstitel „Wer trinkt am meisten am Arbeitsplatz?“ machen. „Gesund bleibt, wer gesund isst“ heißt das Ernährungskonzept, das die Firma apetito zur Betrieblichen Gesundheitsförderung entwickelt hat. Mit Blick auf eine gesunde Mitarbeiterverpflegung bietet apetito Schulungen und Seminare an, geht in die Betriebe vor Ort, veranstaltet Produktaktionen, Gesundheitstage oder Ernährungsschulungen. Dazu erklärt eine Unternehmenssprecherin: „Angebote für ein gutes Mittagessen und Zwischenmahlzeiten sind ein echter USP für ein Unternehmen und tragen zur Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber bei.“

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