Erfolg auf Gegenseitigkeit
„Ich bin ein sehr strukturierter Mensch. Es bereitet mir daher die größte Freude, wenn ich auch in den Arbeitstag meines Chefs eine Struktur bringen kann.“ – Susanne Schmucker, Assistentin der Geschäftsführung

Erfolg auf Gegenseitigkeit

Ein solider Arbeitgeber, das hat was: Bei der DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag) sind langjährige Berufslaufbahnen keine Seltenheit. Die Geschäftsführungsassistentin im Bereich Payment ist seit über 30 Jahren dabei, doch von Langeweile keine Spur. Warum, das erzählt sie hier.

Wenn Susanne Schmucker ihren Arbeitgeber nennt, meinen die meisten Zuhörer, Bescheid zu wissen: Na klar, die Sparkasse! Über den Zusatz „Verlag“ stolpern dann aber doch einige und haken nach: Hat die Sparkasse denn einen eigenen Verlag – und wofür denn, bitte schön? Damit beginnt in aller Regel ein ziemlich interessantes Gespräch um zehntausend Dinge und mehr, die eine Sparkasse – und davon gibt es 376 in Deutschland – so brauchen kann. Vieles davon liefert auf Wunsch eben die DSV-Gruppe.

„Wir sind der Rundum-Dienstleister für die Sparkassen-Finanzgruppe“, erklärt Susanne Schmucker, „und beliefern die Institute mit allem, was sie benötigen: vom Kugelschreiber über Formulare bis hin zu den Debit- und Kreditkarten der Sparkassenkunden.“ Was da alles dazu gehört, ist quasi ein Abbild der Kreditwirtschaft in Deutschland. Selbst die aktuellste Entwicklung, das bargeldlose Bezahlen per App, gehört dazu: Mit dem Global Player Apple kooperiert der DSV im Bereich Bezahlen und stellt für die Sparkassen und ihre Kunden das Bezahlverfahren Apple Pay bereit.

IMMER PASSEND ZUR LEBENSSITUATION

Die Geschäftsführungsassistentin blickt auf über 30 Jahre bei ihrem jetzigen Arbeitgeber zurück. Dass es der heute 54-Jährigen dabei niemals langweilig geworden ist, ist sicherlich ein großes Kompliment für die DSV-Gruppe. Das womöglich wichtigste Kriterium betont die gebürtige Stuttgarterin besonders: „Ich hatte hier immer die Möglichkeit, so zu arbeiten, wie es für meine jeweilige Lebenssituation passend war.“ Noch während des Erziehungsurlaubs wurde sie zu speziellen Veranstaltungen für Eltern eingeladen, daraus ergab sich schneller als geplant der Wiedereinstieg. Mit Unterstützung der Eltern startete sie zunächst in Teilzeit, später dann, weil daheim alles gut lief, arbeitete sie auch wieder in Vollzeit. „Für mich war es zeitweise eine ziemliche Herausforderung, Familie und Job unter einen Hut zu bringen“, sagt Susanne Schmucker, „zum Glück hatte ich immer Chefs, die mich dabei unterstützt haben.“

Die Durchlässigkeit der DSV-Abteilungsgrenzen war sicherlich ebenfalls ausschlaggebend, interne Wechsel und Aufstieg waren immer Optionen. Neuer Job beim gleichen Arbeitgeber, das hat die gelernte Einzelhandelskauffrau gleich mehrfach erlebt. Nach dem Abitur und der kaufmännischen Ausbildung Mitte der Achtzigerjahre startete sie im Juli 1989 beim DSV, im Bereich „Betriebswirtschaft/Koordination“. Bis ins Jahr 2012 blieb sie diesem Bereich treu, mit wechselnden Themenfeldern, und sie bildete sich zur Bürokauffrau fort, jobbegleitend und mit finanzieller Unterstützung des Arbeitgebers. 2013 wechselte sie intern in die Sachbearbeitung mit Sekretariatsaufgaben im Ressort „Business Engineering“, Sparte Medien. 2014 übernahm sie dort die Assistenz der Spartenleitung. Anfang 2015 wurde sie gebeten, die Vertretung für eine Kollegin im Geschäftsführungsbüro zu übernehmen und seit Oktober 2015 ist Susanne Schmucker nun auf dem Platz, den sie bis heute innehat: Als Assistentin von Ottmar Bloching, der als Geschäftsführer „Payment DSV“ und Vorsitzender der Geschäftsführung der DSV-Tochter S-Payment zwei Spitzenpositionen in der DSV-Gruppe ausübt.

Die Übergänge dieser beiden Segmente erlebt sie im Büroalltag fließend, das Umschalten von einem Verantwortungs- und Aufgabenbereich in den anderen ist für die beiden längst Routine. „Susanne kennt die Themen, die bei mir über den Tisch gehen, auch inhaltlich. Deshalb kann sie meinen Tag bestmöglich organisieren, auch bei Ad-hoc-Anfragen“, sagt Ottmar Bloching, 55. „Sie hinterfragt, wie ich mit Themen prozedural umgehe und schlägt auch mal Alternativen vor, die aus ihrer Sicht zu einem schnelleren oder besseren Ergebnis führen.“ Dieses Vertrauen in ihre Kompetenz und die Selbstständigkeit, die ihr das beim Arbeiten ermöglicht, machen einen Großteil ihrer Jobzufriedenheit aus, sagt Susanne Schmucker.

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