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So klappt's mit der Gehaltserhöhung

Frauen verdienen oft weniger als ihre männlichen Kollegen. Diskutiert wird der Gehaltsunterschied seit langem, geändert hat sich allerdings nur sehr wenig. Unschuldig sind Frauen daran aber nicht immer: Sie verkaufen sich häufig unter Wert und hoffen, dass ihre Leistung irgendwann anerkannt wird. Doch dies allein reicht nicht aus.

So klappt's mit der Gehaltserhöhung

Schon bei der Bewerbung lassen sich Frauen schneller abschrecken. Während sich Männer auch auf Positionen bewerben, bei denen sie nur etwa zehn Prozent der genannten Anforderungen mitbringen, winken Frauen ab, obwohl sie fast alle Wünsche des Unternehmens erfüllen. Kurzum: Frauen sind oft zu perfektionistisch. Darüber hinaus fordern sie schlichtweg zu wenig Geld. Männern hingegen ist ihre Selbstdarstellung deutlich wichtiger, auch ein Grund, warum sie bei Gehaltsverhandlungen offensiver auftreten.


Die Karriere-Plattform careers4woman gibt Verhandlungstipps speziell für Frauen, mit denen Ihnen die nächste Gehaltserhöhung so gut wie sicher ist.


Typische Verhandlungsfehler vermeiden

Neben den gängigen Erklärungsmustern, weshalb Frauen durchschnittlich weniger verdienen, gibt es typische Verhandlungsfehler, die es zu vermeiden gilt.

  • Zunächst sollten Sie sich bewusst machen, dass das Fordern nach einer Gehaltserhöhung keine Zumutung für Ihren Vorgesetzten ist. Ganz im Gegenteil, schließlich geht es in der Wirtschaft doch hauptsächlich darum, Geld zu verdienen. 
  • Der nächste Fehler besteht darin, dass Frauen ihre Wünsche häufig im Konjunktiv äußern: "Eine Gehaltserhöhung wäre wirklich schön." Gleichzeitig denkt sich Ihr Chef bei einer solchen Äußerung, dass es nicht schlimm sei, nicht auf diesen Wunsch einzugehen.
  • "Männer kämpfen mit harten Bandagen. Frauen blicken einer Gehaltsverhandlung oft emotionaler entgegen. Vielmehr sollte die Gehaltsverhandlung auf einer geschäftlichen Ebene geführt werden, das heißt, Erfolge und Leistungen beim Namen nennen und selbstbewusst Forderungen stellen", erklärt Thorsten Mensching, Online Marketing Manager bei Jobware. Hilfreich ist es hierbei, sich eine Woche lang zu notieren, welche Aufgaben erledigt werden und mit welchen Tätigkeiten Sie sich zusätzlich noch beschäftigen. Ob Powerpoint-Präsentationen, eine nebenbei erstellte Pressemitteilung oder als Streitschlichter zwischen zwei Kollegen, Frauen machen sehr viel. Allerdings sollten sie sich vorab überlegen, mit welchen Leistungen sie sich gut präsentieren können, was zu ihrem Prestige beiträgt.



Taktisches Gespür entwickeln

Frauen haben ein anderes Pflichtbewusstsein als Männer. Am Wochenende zu arbeiten, wenn es dringend nötig wäre, ist für Frauen selbstverständlich. Dabei ist es naiv zu meinen, der Vorgesetzte würde diese Arbeit sehen und entsprechend honorieren. Männer würden sich in diesem Fall selbst loben, direkt mehr Geld fordern und es höchstwahrscheinlich auch bekommen.


Zudem ist es wichtig, sich bei einer Gehaltsverhandlung großzügige Spielräume einzubauen. Frauen brauchen hierfür taktisches Gespür. Da jeder Vorgesetzte in der Regel herunterhandeln möchte, sollten Sie auf Anhieb 50 Prozent mehr fordern. Wenn Sie ursprünglich 500 Euro mehr verdienen wollen, sollten Sie 1000 Euro verlangen. Eine Maximalposition, um noch genügend Spielraum nach unten zu haben und keine Schlappe zu kassieren. Allerdings sollte man hierbei realistisch einschätzen können, wie viel die eigene Arbeit wert ist.


Offen und selbstbewusst auftreten

Zusätzlich sollten Sie Ihren Marktwert überprüfen und sich gleichzeitig bei anderen Unternehmen bewerben. Wer anschließend Angebote erhält, geht deutlich selbstbewusster in eine Gehaltsverhandlung. Sprechen Sie offen und explizit über Ihre Leistungen. Selbst wenn Sie beim ersten Mal nicht erfolgreich sein sollten, lohnt es sich, es nach einer gewissen Zeit erneut zu versuchen. Überlegen Sie sich vor dem Gespräch auch, wie Sie reagieren und zu welchen Kompromissen Sie bereit wären, wenn Ihre Forderung auf Ablehnung stoßen sollte. 


Weitere Infos unter www.careers4women.de.

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