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Mit Stil zum Erfolg: die Grundzüge der Farb- und Stilberatung

Natürlich ist beruflicher Erfolg eine Frage von vielen Faktoren, besonders das eigene Auftreten spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, weil es einem die Möglichkeit gibt, zu bestimmen, wie man von seinen Kollegen und Vorgesetzten wahrgenommen wird. Unterstreicht man seine Kompetenz und seinen eigenen Charakter? Wirkt man sympathisch und gepflegt? Sieht man frisch und gesund aus? Mit der Wahl des richtigen Outfits kann man seine Wirkung auf andere mitbestimmen und damit auch sein eigenes Wohlbefinden und letztlich den eigenen Erfolg steigern.

Farbberatung

Meine Kundin Sonja ist ein Herbsttyp, daher stehen ihr warme und satte Farben besonders gut.

Im ersten Teil dieser 5-teiligen Serie werden die Grundzüge der Farb- und Stilberatung erklärt, die man braucht, um die richtigen Farben und Schnitte auszuwählen. In den folgenden vier Teilen geht es dann um die vier Farbtypen und Dresscodes aus den Bereichen Office, festliche und feierliche Kleidung mit wertvollen Tipps und tollen Outfit-Ideen.

Was ist eigentlich eine Farb- und Stilberatung und wofür brauche ich das?

Diese Frage wird mir, als ausgebildete Farb- und Stilberaterin und Stylistin, immer wieder gestellt. Bei der Farb- und Stilberatung unterscheidet man zwei Teilbereiche. Die Farbberatung und die Stilberatung.

Bei der Farbberatung wird mithilfe von speziellen Analysetüchern in definierten Farben der Hautunterton bestimmt. Aufgrund von bestimmten Merkmalen, wie Augenfarbe, Haarfarbe und Hautfarbe, wird im weiteren Verlauf identifiziert, welcher Farbtyp man genau ist. Hier unterscheide ich grundsätzlich erstmal nach den Grundfarbtypen Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dazu gibt es verschiedene Mischtypen zwischen den Farbtypen. Hier sind fast alle Kombinationen möglich.

Durch die Analyse kann ich also genau bestimmen, welcher Typ oder Mischtyp die jeweilige Person ist und ihr danach mit einer persönlichen Farbpalette zeigen, welches die Farben sind, die Typ und Hautton unterstreichen und „strahlen“ lassen.

Doch was bedeutet das genau? Vielleicht hat man schon mal bei sich selbst festgestellt, dass man beispielsweise in Weiß besonders blass und müde aussieht. Oder Kollegen im Büro fragen jedes Mal, ob man nicht genügend geschlafen hat, wenn man die schwarze Bluse trägt. Oder man zieht das gelbe Sommerkleid, das man sich damals im Urlaub in Spanien gekauft hat, nicht mehr gerne an, weil man sich irgendwie unwohl darin fühlt.

Farben bestimmen unser Aussehen

Ganz unterbewusst, nehmen wir Farben an Personen entweder als störend oder sehr harmonisch war. Ziehe ich ein T-Shirt an, mit einer Farbe, die zu meinem Farbtyp passt, sehe ich damit besonders fit, gesund und frisch aus. Diese Farbe unterstützt optisch die Farbpikmente in meiner Haut und lässt kleine Fältchen, Augenringe, blasse Wangen und fahle Lippen wie durch Zauberhand viel milder wirken und teilweise verschwinden. Äderchen kommen plötzlich nicht mehr zum Vorschein, und meine Zähne strahlen auch weißer.

Genau das Gegenteil passiert, wenn ich ein T-Shirt in einer Farbe trage, die nicht in „meine“ Farbpalette passt. Plötzlich wirkt meine Haut im Gesicht gelblich und ich sehe irgendwie krank und müde aus. Meine Lippen wirken blass und die Augenringe kommen noch mehr zum Vorschein. Das Gleiche gilt für die Hände. Habe ich lange Ärmel eines Pullovers in einer Farbe, die zu meinem Teint passt, sehen meine Hände gleich jünger und frischer aus. Natürlich gilt das auch, wenn ich Accessoires wie eine Uhr und Schmuck im richtigen Ton wähle.

Mit Farben kann man toll arbeiten, wenn es um den eigenen Look geht

Richtig kombiniert lassen sie einen im wahrsten Sinne „strahlen“. Bestimmte Kombinationen lassen jemanden größer erscheinen, andere wiederum kleiner. Man kann die Aufmerksamkeit durch bestimmte Muster auf gewisse Körperpartien ziehen oder auch davon ablenken – ganz wie man seinen Körper mag und auf sein Gegenüber wirken möchte.

Im folgenden Beispiel habe ich meine Kundin Sonja in drei verschiedenfarbigen T-Shirts fotografiert. Sie ist ein Herbsttyp, daher stehen ihr warme und satte Farben besonders gut. Man erkennt direkt, dass sie in Schwarz und auch in Weiß deutlich blasser aussieht. Im Gegensatz zum olivfarbenen T-Shirt. Hier wirken ihre Wangen direkt rosiger und ihre Zähne weißer. Insgesamt sieht sie gesünder und damit auch attraktiver aus.

Bei der Stilberatung geht es um die eigenen Proportionen

Hier wird genau analysiert, wie der eigene Körper aufgebaut ist. Zum Beispiel wird gemessen, ob die Beine länger als der Oberkörper sind und die Schultern breiter als die Hüfte. Passt die Halslänge proportional zur Kopflänge? Sind die Arme besonders lang? Oder vielleicht die Füße?

Kennt man diese ganzen Proportionen, kann man damit super arbeiten und einen Stil finden, der mögliche Ungleichheiten optisch an- und bestenfalls ganz ausgleicht. Habe ich zum Beispiel sehr kurze Beine und möchte, dass diese länger wirken, kann ich durch High-Waist-Hosen (Hosen mit einem hohen Bund auf der Taille) meine Beine optisch strecken. Ist mein Hals eher kürzer, kann ich ihn optisch durch Oberteile mit V-Ausschnitt oder lange Ketten verlängern. Habe ich sehr schmale Schultern, kann ich dem super mit Oberteilen entgegenwirken, die beispielsweise Rüschen oder Schulterposter an den Schultern haben. Möchte ich meine Beine kürzer wirken lassen, sollte ich eher Dreiviertel- oder Sieben-Achtel-Hosen wählen und mit Ankle-Boots kombinieren.

Nur wenn man die Proportionen seines eigenen Körpers genau kennt, kann man bestimmen, welche Schnitte besonders gut zu ihm passen. Genau das zeige ich meinen Kundinnen und Kunden bei einer Stilberatung. Natürlich je nach Geschmack, welche Art von Kleidung sie gerne tragen. Wenn man am liebsten Jeans trägt, finden wir die richtige, die dem Körper schmeichelt. Soll es eine Bluse oder ein Kleid sein, finden wir den richtigen Schnitt für die eigene Vorliebe. Neben dem, was man sich wünscht, zeige ich aber auch, was einem gut stehen würde, wenn man mal etwas anderes ausprobieren möchte.

Bauen Sie Ihre Garderobe in Modulen auf

Hat man einmal seinen individuellen Farbtyp, kann man später seine komplette Garderobe darauf ausrichten. Baut man sie in Modulen auf, kann dann auch noch jedes Teil innerhalb eines Moduls miteinander kombiniert werden. Dabei wählt man bestimmte Basics und Accessoires in seinen Basisfarben und schafft so unendlich viele Möglichkeiten.

Ein Herbsttyp wie Sonja beispielsweise kauft ihre Gürtel, Schuhe und Handtaschen für ihre Office Garderobe in einem dunklen braun und kann sie so zu jedem ihrer Teile in ihrem Office-Modul kombinieren. Zusätzlich weiß sie, welche Schnitte und Materialen ihrem Körper schmeicheln und ihr besonders gut stehen. Seit sie ihren Schrank nach Modulen aufgebaut hat und nur noch Kleidungsstücke im Schrank besitzt, die sie liebt und sie strahlen lassen, bleibt ihr morgens viel mehr Zeit, um in Ruhe zu frühstücken, bevor sie ins Büro fährt.

Auch ihr Make-up hat sie auf ihren Farbtyp abgestimmt, mit dem passenden Lidschatten und Lippenstift. So ist sie für jede Situation im Job gewappnet und strahlt durch die Wahl der richtigen Farben und Schnitte in jeder Situation. Das richtige Outfit, in dem man sich den ganzen Tag wohl und gut fühlt, verleiht Selbstvertrauen und ein kompetentes Auftreten. Wenn Sie sich für eine Farb- und Stilberatung interessieren, schauen Sie doch einfach mal unter www.just-style.me vorbei.

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