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Zu spät zum Vorstellungsgespräch...

fu-fighter06

Mitglied seit
12.05.2006
Beiträge: 20
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... wieviel zu spät ist vertretbar?
Wir suchen für unsere Firma neue Mitarbeiter. Mein Chef ist derzeit unterwegs und hat mich gebeten zwischen der Vielzahl der Bewerber schon vorab zu "sortieren". Nun habe ich schon einige Gespräche hinter mir und heute um 17 Uhr wollte ein weiterer Bewerber erscheinen. Bis jetzt ist er aber noch nicht da. Obwohl er derjenige war, der alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um sich vorstellen zu dürfen.

Soll ich ihn anrufen und fragen, ob er den Termin vergessen hat? Es kann ja sein, dass er im Stau steht, aber sollte er dann nicht wenigstens von unterwegs anrufen?

Falsch verstanden kann er den Termin nicht haben, weil ich ihn mehrmals wiederholt habe...

?Frauen, die lange ein Auge zudrücken, tun es am Ende nur noch, um zu zielen.?

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Fröschlein

Mitglied seit
18.06.2003
Beiträge: 441
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Also eine Viertelstunde ist schon heftig. Dann setze ich allerdings voraus, dass er sich telefonisch meldet und eine wirklich gute Begründung hat.
Bei Kandidaten, die sich gar nicht mehr melden, werden die Unterlagen postwendend 3 Tage später zurück geschickt mit der freundlich-deutlichen Bemerkung: "Da Sie den vorgeschlagenen Termin zum Vorstellungsgespräch bei uns nicht angenommen haben und sich auch danach nicht telefonisch meldeten, gehen wir davon aus, dass Sie an einer Bewerbung bei uns nicht mehr interessiert sind." Punkt, aus.

Es sei denn, der Bewerber ist so interessant, dass sich dein Chef ein Bein ausreißen würde, um ihn zu kriegen.

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fu-fighter06

Mitglied seit
12.05.2006
Beiträge: 20
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Oh nein, mein Chef würde niiiiiiie jemandem hinterherlaufen

Ich würde im Erdboden versinken, wenn ich eine Viertelstunde zu spät wäre. :?

Inzwischen war er da. War ein kurzes Gespräch. Minuspunkte für die Unpünktlichkeit, aber fachlich ein guter Mann. Die Entscheidung trifft aber eh der Chef.

?Frauen, die lange ein Auge zudrücken, tun es am Ende nur noch, um zu zielen.?

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Alleinzuhaus1

Mitglied seit
05.08.2005
Beiträge: 303
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Mir ist es auch schon einmal passiert, dass ich 15 Minuten zu spät zu einem Vorstellungsgespräch gekommen bin. Seinerzeit waren die Handys noch nicht so verbreitet, dass man hätte anrufen können.

Dazu muss man sagen, dass ich einen Anfahrtsweg von ca. 500 km zum Gespräch in die Hauptverwaltung hatte und zur Fahrtstrecke schon fast 1 Stunde Sicherheit zugerechnet hatte. Allerdings war auf der Autobahn ein Unfall und ich habe dort fast 1,5 Stunden im Stau gestanden ohne Möglichkeit die Autobahn zu verlassen.

Ich habe mich dann beim Eintreffen entschuldigt. Die Personalchefin meinte nur, dass man das heute nicht mehr kalkulieren könne und es okay sei. Ich habe übrigens die Stelle bekommen.

Diese Strecke mussten später auch häufiger der Geschäftsführer und andere NL-Leiter fahren. Da war fast nie jemand pünktlich, weil die Strecke einfach nicht zu kalkulieren ist. Daher hat man das Zuspätkommen in der Hauptverwaltung verstanden, weil man um die Situation wusste.

Somit kann man das nicht so pauschal sagen. Wenn der Bewerber okay ist und eine vernünftige Begründung hatte, sollte man ihm das nicht als Minuspunkt anrechnen. So meine Meinung.

LG
Alleinzuhaus

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Clara

Mitglied seit
17.07.2001
Beiträge: 917
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Nicht eine einzige Minute ist vertretbar, außer man hat wirklich einen besonderen Grund.

Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen!

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Rheinmaus

Mitglied seit
18.03.2004
Beiträge: 215
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Zu spät kommen ist unentschuldbar.

Allerdings kenne ich auch jemanden der keine Handy hat (meine bessere Hälfte) und ansonsten ist er vollkommen normal - nur ein Handy will er partout nicht haben.

LG
Rheinmaus

[i:7ae4beab27]Älter werde ich später[/i:7ae4beab27]

[i:7ae4beab27]Langweilige Frauen haben mustergültige Häuser (nur für Emma)[/i:7ae4beab27]

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minimu

Mitglied seit
31.10.2005
Beiträge: 256
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Von unterwegs anrufen ist das Mindeste. Dank Handy ist das heute wohl jedem möglich.

Ich bin auch schon einmal ca. 15 min zu spät gekommen, hatte aber von unterwegs angerufen. Mir war das sehr unangenehm und ich hatte die Stelle eigentlich schon abgeschrieben. Habe sie bekommen und arbeite noch heute hier.

Anpassung ist die Stärke der Schwachen.

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philomenia

Mitglied seit
11.02.2004
Beiträge: 737
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Frau Anja, welche Begründung hatte der Bewerber denn. Leider hast du das nicht geschrieben.

MfG
Philo

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ob wir den Grund noch erfahren?

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andrea1

Mitglied seit
21.02.2006
Beiträge: 168
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Wenn ich ein VG habe, plane ich mir genügend Zeit ein, falls etwas Unvorhergesehens passiert. Dennoch kann es vorkommen, dass ich mich verspäte (heute morgen ist z.B. einer vor den Zug gelaufen ).

Dann muss aber eine Entschuldigung sein - die meisten Leute haben Handys und können anrufen. Wer keins hat, kann an eine Telefonzelle gehen oder jemanden einen EUR in die Hand drücken und bitten, das Telefon benutzen zu dürfen.

Ich denke schon, dass Verständnis dafür aufgebracht wird, wenn man eine nachvollziehbare Begründung hat und diese auch ohne Nachfragen anbringt.

LG A

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