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Wenn der Flug storniert wird

Die Dienstreise ist geplant, das Hotel gebucht und die Termine sind vereinbart - aber der Flieger kommt nicht. Was zu tun ist, weiß Dr. Philipp Kadelbach, Rechtsexperte bei flightright, dem Verbraucherportal für Fluggastrechte.

Die Dienstreise ist geplant, das Hotel gebucht und die Termine sind vereinbart – aber der Flieger kommt nicht. Was zu tun ist, weiß Dr. Philipp Kadelbach, Rechtsexperte bei flightright, dem Verbraucherportal für Fluggastrechte.


Wichtig zu wissen: Geprellten Flugreisenden stehen konkrete Ansprüche auf Schadenersatz zu. "Verzögern sich Abflug und Ankunft um mehr als drei Stunden, sind Fluggesellschaften zu Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro verpflichtet", bestätigt Philipp Kadelbach. "So kann zum Beispiel eine vierköpfige Familie bis zu 2.400 Euro Ersatz geltend machen. Die Höhe der Ersatzbeträge staffelt sich dabei nach der Länge der Flugstrecke." Außerdem haben Flugreisenden bei Verzögerungen von mehr als zwei Stunden gegenüber der Airline Anspruch auf Verpflegung und zwei kostenfreie Telefonate.


Was zu tun ist, wenn der Flieger nicht kommt

Werden Flüge storniert, sollten Sie umgehend den Ticket-Schalter ihrer Fluggesellschaft aufsuchen, um sich über Ersatzflüge zu informieren. Die Airlines sind verpflichtet für eine schnellstmögliche alternative Beförderung zu sorgen. Nicht selten kommen manche Fluggesellschaften dieser Ersatzflugverpflichtung nicht nach. In einer solchen Situation sind Sie gut beraten, sich selbst einen neuen Flug zu suchen und für eine mögliche Rückerstattung der Kosten sämtliche Belege und Rechnungen aufzubewahren. Dabei gilt aber, dass Airlines nur die angemessenen Kosten zurückerstatten müssen.


Schnelle Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten finden Sie auf dem Verbraucherportal flightright. Passagiere müssen hier ihre Flugnummer und den Abflugtag in den kostenlosen Entschädigungsrechner eingeben, flightright prüft dann die Rechtsansprüche der Passagiere und setzt diese gegenüber der Fluggesellschaft durch. Nach erfolgreichem Abschluss erhält flightright eine prozentuale Beteiligung von der Entschädigungssumme in Höhe von 25 Prozent zzgl. Mehrwertsteuer.


Über flightright

Das Verbraucherportal für Fluggastrechte startete im Frühjahr 2010. Passagiere haben die Möglichkeit, Entschädigungen für verspätete oder annullierte Flüge direkt über das Portal von flightright einzufordern. flightright beruft sich auf die EU-Verordnung 261/2004. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Wiedergutmachung durch die Fluggesellschaft zu.


Weitere Informationen auf ##link0##.

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