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Kostenfalle Ausland

Unternehmen entsenden immer mehr Mitarbeiter für längere Zeit ins Ausland. Diese sogenannten Expatriates brauchen einen Krankenversicherungsschutz. So müssen Firmenchefs nach dem Sozialgesetz ihre Angestellten im Ausland gegen Krankheit absichern ...

Ein 35-jähriger Deutscher, gesetzlich krankenversichert, wurde während eines längeren beruflichen Aufenthalts als Expatriate in den USA wegen einer akuten Herzbeutelentzündung in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht und ließ sich danach noch acht Tage in der kardiologischen Abteilung behandeln. Die gesamten Krankenhauskosten in Höhe von 20.000 Euro musste sein Arbeitgeber komplett bezahlen. Wie hätte die Firma dies vermeiden können?


Krankenversicherungsschutz für gesetzlich Versicherte

Für Unternehmen und Mitarbeiter ist wichtig zu wissen, dass bei beruflich bedingten Auslandsaufenthalten von mehr als einem Jahr die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) keine Leistungen erbringt. GKV-Versicherte sollten deshalb auf jeden Fall eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen oder vom Arbeitgeber abschließen lassen. Wer von beiden die Beiträge bezahlt, ist Verhandlungssache. Wenn der Aufenthalt weniger als ein Jahr dauert, gilt es zu unterscheiden, wohin der Mitarbeiter entsandt wird. Liegt sein Einsatzort in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) oder in der Schweiz, wird seine Sozialversicherung in Deutschland aufrechterhalten. Für alle anderen Staaten gilt das aber nicht. Wer dort arbeitet, benötigt eine private Auslandsreise-Krankenversicherung. Dies empfiehlt sich zusätzlich auch für Expatriates, die in einem EWR-Staat arbeiten. Patienten werden im Ausland oft privat behandelt und die Behandlungskosten sind höher als die in Deutschland üblichen Erstattungssätze. Die verbleibenden Differenzkosten muss der Arbeitgeber tragen. Auch die Kosten eines medizinisch notwendigen Rücktransports nach Deutschland übernehmen die gesetzlichen Kassen nicht.


Krankenversicherungsschutz für privat Versicherte

Wer in Deutschland in der privaten Krankenversicherung (PKV) vollversichert ist, genießt in ganz Europa den gleichen Schutz, in außereuropäischen Staaten jedoch nur bis zu einem Monat. Da Expatriates aber in der Regel länger als einen Monat im Ausland arbeiten, sollten sie unbedingt eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen. Noch ein wichtiger Tipp: PKV-Versicherte, die eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen, sollten ihre bestehende private Kranken- und private Pflegeversicherung als Anwartschaftsversicherung fortführen. So bedarf es nach der Rückkehr aus dem Ausland bei dem privaten Krankenversicherer im Inland keiner erneuten Gesundheitsprüfung und die erworbenen Alterungsrückstellungen bleiben erhalten.


VKB

Der VKB-Konzern ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte er Beitragseinnahmen von 6,64 Mrd. Euro. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit. www.vkb.de

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