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Corporate Cards: Bequem und sicher zahlen

Gar nicht erst lange nach dem Geld kramen, im Ausland ohne Devisentausch bezahlen – und bei Verlust auch noch versichert sein: Auf Geschäftsreisen sind Firmenkreditkarten einfach praktisch. Was sie leisten, was sie unterscheidet: ein Überblick.

Firmenkreditkarte

Der Reisende kann mit der Firmenkreditkarte komfortabel und sicher bargeldlos bezahlen.

Während große Unternehmen oft schon viele Jahre Corporate Cards – Firmenkreditkarten – einsetzen, zögern mittelständische und kleine Unternehmen häufig noch. Denn ganz so einfach ist die Angelegenheit gar nicht. Schon bei den Begrifflichkeiten gibt es Unsicherheiten: Eine Firmenkreditkarte ist laut offizieller Definition der EU eine Kreditkarte, die Unternehmen für ihre Mitarbeiter beantragen. Die Zahlungskarte kann nur auf das Unternehmen und einen konkreten Inhaber, zum Beispiel einen Angestellten, ausgestellt werden. Eine private Nutzung ist nicht vorgesehen.

Diese Definition ist durchaus von Bedeutung, denn mit der neuen EU-Richtlinie, die seit Ende 2017 Interbankenentgelte reguliert, wurden diverse Ausnahmen definiert. Eine davon: Sie gilt nicht für Corporate-Kreditkarten. Da nur Visa und Mastercard von der Regulierung betroffen sind, nicht aber American Express oder Diners Club, die im Corporate-Sektor gut vertreten sind, wäre dies wohl wettbewerbsverzerrend gewesen.

Zudem bieten Corporate- Karten in der Regel einen Mehrwert, der über die herkömmlichen privaten Kreditkarten hinausgeht. Auch die sich daraus ergebene Beschränkung, dass seit Januar 2018 beim Bezahlen mit Kreditkarte keine Kreditkartengebühr mehr erhoben werden darf, gilt also nicht für Corporate-Karten.

Schluss mit Spesenabrechnungen

Die bedeutendsten Anbieter auf dem europäischen Markt sind Visa, Mastercard, American Express und Diners Card. Visa und Mastercard vergeben ihre Lizenzen an Banken weltweit, die dann wiederum die Kreditkarten zu individuellen Konditionen vertreiben. Andere Karten, wie von American Express oder Diners Club, werden von den Kreditkartenunternehmen selbst oder als Co-Branding gemeinsam mit Kooperationspartnern an den Endkunden herausgegeben.

Meist handelt es sich bei den Firmenkarten um sogenannte Charge Cards: Die Ausgaben werden einmal im Monat in Rechnung gestellt und von einem Referenzkonto abgebucht. Als vorteilhaft empfunden wird, dass der Reisende mit der Kreditkarte komfortabel und sicher bargeldlos bezahlen kann. Er müsse für sein Business Lunch also nicht mehr in Vorleistung treten, erklärt Yael Klein, Executive Director of Marketing bei AirPlus International.

Auch im Ausland erweist sich das als praktisch, auch ohne Devisentausch bleibt der Reisende liquide. Braucht er unterwegs doch mal Bares, bekommt er das am Geldautomaten vor Ort. Im Falle eines Verlustes ist die Haftung beschränkt. Zudem gibt es weitere Beschränkungsmöglichkeiten. Bei der AirPlus-Corporate-Card beispielsweise, erklärt Yael Klein, muss für jede Karte stets ein Umsatzlimit festgelegt werden. Dieses Limit kann nur durch den Verantwortlichen im Unternehmen geändert werden und biete damit zusätzliche Sicherheit.

Auch nach der Reise reduzieren sich die Prozesskosten, denn anstelle der manuellen Spesenabrechnung steht die automatische Erfassung. Ein oft übersehener Nebeneffekt ist womöglich, dass die Corporate Card die Betrugsmöglichkeiten reduziert. Laut einer aktuellen Studie von SAPConcur sollen durchschnittlich rund fünf Prozent des Unternehmensgewinns durch Betrug verloren gehen. Falsche Belege, doppeltes Einreichen und fälschlich abgerechnete Barzahlungen sind mit einer Abrechnung per Corporate Card nicht mehr möglich.

Je öfter die Angestellten auf Reisen gehen, desto wichtiger ist dieser Aspekt, denn die kleinen Beträge summieren sich schnell. Aufwendige Überprüfungen der Belege sind nicht nur zeitintensiv, sondern auch psychologisch problematisch: Wer will sich schon dem Verdacht ausgesetzt sehen, er habe unterwegs an den Reisekosten gedreht?

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