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Achtung Autofahrer

Im Ausland drohen hohe Bußgelder

Ein paar Kilometer zu schnell und schon wird ein tiefes Loch in die Urlaubskasse gerissen. Das kann jedem Urlauber, der mit dem Auto Richtung Strand unterwegs ist, leicht passieren. Schließlich ist man an die Verkehrsregeln anderer Länder nicht gewöhnt und da siegt oft die Macht der Gewohnheit. Bitter, dass die Bußgelder in vielen Ländern auch noch erheblich teurer sind als auf heimischen Straßen. "In Italien können Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 10 Stundenkilometern bereits 143 Euro kosten", so Anne Kronzucker, Rechtsexpertin bei der D.A.S. Rechtsschutz.


Die fälligen Strafen müssen häufig gleich an Ort und Stelle beglichen werden. Wem erst nach seiner Rückkehr ein Strafbescheid aus dem Ausland ins Haus flattert, der muss in der Regel keine Probleme befürchten, wenn er sich vor der Zahlung drückt. Ausländische Staaten können das Bußgeld in Deutschland nicht eintreiben - ihnen fehlt derzeit noch die Rechtsgrundlage dafür. Dies wird sich allerdings in den nächsten Jahren ändern. Ein Rahmenbeschluss der EU über die gegenseitige Anerkennung von Geldstrafen und Geldbußen liegt bereits vor. Für Österreich gilt schon heute: Wer hier glaubt, er müsse nur wieder nach hause kommen und die ganze Sache sei vergessen, irrt. Mit Österreich besteht ein Vollstreckungsabkommen, das die Eintreibung von Bußgeldern ermöglicht.


Wer mit dem Auto in Spanien, Österreich oder Italien unterwegs ist, darf den Wagen im Falle einer Panne oder eines Unfalls außerhalb geschlossener Ortschaften nur mit einer Warnweste verlassen. Ab 25.06.2005 gilt diese Regelung auch für Portugal. Die Strafen sind auch hier unterschiedlich und reichen von mindestens 21 Euro in Österreich bis zu 35 Euro in Italien und 120 Euro in Portugal.


Das Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung ist in den meisten europäischen Ländern verboten, die Bußgelder reichen von 44 Euro in Großbritannien bis 140 Euro in den Niederlanden und bis 150 Euro in Griechenland. Bei anderen Verkehrsverstößen, wie z.B. dem Überfahren einer roten Ampel, befindet sich Deutschland mit einem Bußgeld von 50 bis 200 Euro auf einem ähnlichen Niveau wie viele europäische Länder.


Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen unter ##link0##

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