Anreden, Anschriften, Doktortitel, Politiker, Bürgermeister
Bei Anreden und Anschriften kommt es neben dem richtigen Adressaten auch auf die Rechtschreibung und die Anlässe an. © Oleksiy Mark - Shutterstock

Anreden und Anschriften: Die wichtigsten Regeln für Briefanrede und E-Mail.

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie Sie Personen in politischen Ämtern richtig anschreiben? Wie formulieren Sie Briefanreden gendergerecht? Und wo muss welches Satzzeichen hin? Dieser Beitrag hilft Ihnen, unnötige Fehler bei der Anschrift und Anrede von Bürgermeisterin, Landrat oder Botschafter:innen zu vermeiden.

Lesen Sie hier außerdem, wie Sie mit Berufsbezeichnungen in der Anrede umgehen und was zu beachten ist, wenn Sie einen Brief auf Englisch aufsetzen. Antworten auf Leserfragen am Ende dieses Beitrags geben Ihnen eine praxisbezogene Hilfestellung für den Büroalltag an die Hand

Anrede, Begrüßung und Verteiler: Auf die richtige Reihenfolge kommt es an

Beim Verteiler in einer E-Mail, bei Rundschreiben per Brief und auch bei der Anrede gilt grundsätzlich immer: Die ranghöchsten Personen im Unternehmen müssen zuerst genannt und „angesprochen“ werden. Dasselbe gilt bei der persönlichen Begrüßung.

Achtung, Fettnäpfchen: In einer größeren Runde, wie bei einem Kundentreffen oder bei einem Meeting, richtet sich die Reihenfolge ebenfalls nach der Hierarchie. Allerdings sind immer die Kunden die Ranghöheren. Die Kolleginnen und Kollegen sind ranggleich oder rangniedriger, die Chefetage ist höher im Rang.

Aber: Begrüßt man eine Gruppe von zehn Leuten, beginnt man zunächst beim Ranghöchsten. Dann geht man im Uhrzeigersinn weiter, beachtet dann also nicht mehr die Hierarchie. Andernfalls ist ein unnötiger Zickzack-Parcours das Ergebnis.

Noch mehr Hilfe bei der Gestaltung von Briefen gefällig? Dann werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel zu den 15 wichtigsten Regeln der Norm DIN 5008. In dieser Norm sind die Leitlinien zum Gestalten und Verfassen von Geschäftsbriefen festgeschrieben


Berufsbezeichnungen in der Anschrift

Berufsbezeichnungen wie zum Beispiel „Direktorin“ oder „Rechtsanwalt“ werden hinter „Frau“ beziehungsweise „Herrn“ gestellt.

Beispiele für Berufsbezeichnung bei Anreden und Anschriften:

  • Frau Rechtsanwältin Dr. Luise Meyerhoff
  • Herrn Vorstandsvorsitzenden Rolf Milser, Vorbis AGText

Längere Berufsbezeichnungen können Sie auch unterhalb des Namens platzieren und gegebenenfalls in seine Einzelworte aufteilen. Das wirkt unter Umständen eleganter.

Beispiel lange Berufsbezeichnung:

Herrn Rolf Milser

Vorsitzender des Vorstands

Tipp: Abkürzung bei Berufsbezeichnung? Besser ausschreiben

Sehr häufig sieht man bei der Anrede „Rechtsanwalt“ abgekürzt mit „RA“. Schreiben Sie ihn jedoch besser aus. Die Abkürzung verschafft Ihnen keinen wirklichen Vorteil, auch wenn Sie ein paar Anschläge einsparen.


Zwei Regeln: Wann Sie „Du“ in der Korrespondenz groß- oder kleinschreiben

In der Praxis sind beide Formen des „Du“ gebräuchlich: Groß- und Kleinschreibung – und manchmal sogar ein bunter Mix aus beidem. Wenn Sie für Ihre Führungskraft Briefe an Geschäftspartner schreiben, von denen er oder sie einige duzt, andere siezt, richten Sie sich am besten nach folgenden Duden-Vorgaben.

Regel 1: Anredepronomen „du“ und „ihr“ in der Anrede

Die Anredepronomen „du“ und „ihr“ dürfen Sie mit all ihren Beugungsformen in Ihrer Korrespondenz und sogar in Urkunden kleinschreiben. „Dürfen“ bedeutet, dass Sie sie auch großschreiben können, wenn Sie möchten.

Beachten Sie dabei: Ein kleingeschriebenes „du“ drückt mehr Nähe aus.

Aber: Ein Mix aus Groß- und Kleinschreibung in einem Dokument ist nicht erlaubt!

Regel 2: Anredepronomen „Sie“ in der Anrede

Bei der höflichen Anredeform ist es ganz einfach: Das Anredepronomen „Sie“ mit all seinen Beugungsformen („Ihr“, „Ihnen“, „Ihnen“ usw.) müssen Sie nach wie vor immer großschreiben.

Exkurs: Kein „Du“ in offiziellen Schreiben

Es kommt immer wieder vor: Sie verstehen sich mit einem Geschäftspartner oder einem Kollegen sehr gut. Irgendwann haben Sie angefangen, einander zu duzen. Nun wird es offiziell: Sie verschicken eine Rechnung, ein Angebot, eine Ausschreibung oder Ähnliches.

Jetzt gilt: Siezen Sie Ihren Ansprechpartner in offiziellen Schreiben! Denn dieses wird abgelegt und weitergeleitet. Ein „Du“ macht sich in diesem Fall einfach nicht gut. Einige Menschen werden dabei hellhörig und könnten vermuten, dass Geschäfte nur wegen der sehr guten Beziehung zueinander abgeschlossen werden. Lassen Sie deshalb die Finger vom schriftlichen „Du“ in offiziellen Schreiben.

Elegante Lösung: Einen Haftzettel mit persönlichen Worten an offiziellen Schreiben anzubringen. Um beim Empfänger des Briefs nicht für Unmut zu sorgen oder um die durch das Siezen entstandene Distanz abzubauen, kleben Sie doch einen Haftzettel mit ein paar persönlichen Worten auf den offiziellen Brief: „Hallo Mark, ich hoffe es geht dir gut. Gruß Sabine“

Aber: In Gratulationen und Einladungen ist das „Du“ erlaubt

Etwas anders liegt die Sache bei „halboffiziellen“ Schreiben wie Gratulationen oder Einladungen​​​​​​​. Duzen Sie dann die Personen, die Sie ansonsten auch so ansprechen.

Es passiert allerdings auch, dass man in eine Zwickmühle gerät: Einer siezt, der andere duzt den Ansprechpartner – was tun? Gehen Sie nach diesem Beispiel der Briefanrede vor:

„Sehr geehrter Herr Mertens, lieber Dirk, …“. Die weitere Ansprache im Brief bleibt allerdings beim Sie.

Gut zu wissen: In einer solchen Situation ist es nicht erforderlich, so zu tun, als sieze man sich. Auch wenn der Brief von anderen gelesen würde, wäre das Duzen nicht kompromittierend – für niemanden.


Komma bei Anreden: So lauten die Regeln

Die Anrede ist die Stelle eines Geschäftsbriefs oder einer E-Mail, die als Erstes ins Auge fällt. Umso wichtiger, dass auch das Komma in Ihrer Korrespondenz richtig gesetzt wird. Anhand der folgenden Beispiele können Sie die Kommaregeln für die Anrede nachvollziehen.

1. Beispiel: Kein Komma bei einer Reihe von Titeln und Namen:

  • Vorstandsvorsitzende Dr. Evelyn Eberhard
  • Verbandsdirektor Professor Dr. Werner Breiholz

2. Beispiel: Komma nach der Anrede in Briefen und E-Mails:

  • Sehr geehrter Herr Schröder, vielen Dank für Ihre Einladung!
  • Guten Tag, Frau Weber, endlich finde ich die Zeit, mich für Ihre Glückwünsche zu bedanken.
  • Hallo, Werner, wie geht es dir?

3. Beispiel: Anrede besteht aus einem Wort — Komma weg

  • Hallo Werner
  • Hi Sabine

4. Beispiel: Komma bei Namensergänzungen wie „geb.“, „verw.“ – nicht unbedingt

  • Caroline Reger geb. Mewes wird an dem Empfang teilnehmen.
  • Oder: Caroline Reger, geb. Mewes, wird an dem Empfang teilnehmen.

Tipp: Abkürzungen am besten ausschreiben

Idealerweise schreiben Sie:

„verw.“ = verwitwete

„geb.“ = geborene


Gut zu wissen: Sie brauchen noch etwas Hilfestellung für die Anrede in einer Geschäftskorrespondenz? In diesem Artikel zur Anrede in der Geschäftskorrespondenz haben wir zusammengetragen, was Sie speziell bei der Anrede im Geschäftsbrief beachten sollten.


Anrede Bürgermeisterin: So reden und schreiben Sie Politiker korrekt an

Heißt es „Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen“ oder „Nordrhein-Westfälische Ministerpräsidentin“? Wie schreiben Sie den Bundesminister für Verkehr korrekt an? Und was ist mit den Ehemaligen, die jetzt vielleicht noch ein Abgeordnetenamt bekleiden? Hier erfahren Sie, welche Anredeformen im Brief an Politikerinnen und Politiker angebracht sind.

Allgemeine Empfehlungen für Anschreiben an Politiker

Bei Schreiben an Ehepaare werden in der Anschrift immer die vollen Namen beider Ehepartner genannt. Zu beachten ist dabei: Ehepartner werden nur mit den Titeln und Amtsbezeichnungen in der Anschrift und Anrede genannt, die sie selbst führen. Sprich: Der Ehemann von Landrätin Dr. Linda Sievers ist nicht automatisch mit Landrat Dr. Sievers anzureden – außer, er führt selbst einen Doktortitel und hat ein solches Amt inne.

Diese Abkürzungen können Ihnen in der Korrespondenz mit Politikern unterkommen

Wenn ein Politiker oder eine Politikerin zusätzlich zum jeweiligen Amt noch Mitglied in einem Parlament ist, dann wird eine entsprechende Abkürzung hinter den Nachnamen gesetzt. Auch wenn es generell empfehlenswert ist, auf Abkürzungen zu verzichten, handelt es sich hier um eine Ausnahme.

Abkürzungen in offiziellen Schreiben

MdA – Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses

MdB – Mitglied des Deutschen Bundestages

MdBB – Mitglied der Bremischen Bürgerschaft

MdEP – Mitglied des Europäischen Parlaments

MdHB – Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

MdL – Mitglied des Landtages


Beispiel Anrede Bundesminister:

Bundesminister des/der/für …

Herrn (akadem. Grad) Vorname Name, MdB

Tipp: Auf Berufs- und Funktionsbezeichnungen (Jurist, Journalist, Politiker etc.) sollten Sie bei der Anschrift an Politiker verzichten.


Anrede Bürgermeisterin und Anrede Landrat: So machen Sie es richtig!

AmtstitelAnschriftAnrede (schriftlich)
Landrat

Landrat des Landkreises/Kreises …

Herrn (akadem. Grad) [Vorname] [Name]

Sehr geehrter Herr Landrat,
Oberbürgermeisterin

Oberbürgermeisterin von/der …

Frau (akadem. Grad) [Vorname] [Name]

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
Bürgermeister

Bürgermeister von/der …

Herrn (akadem. Grad) [Vorname] [Name]

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Ehemalige BürgermeisterinFrau (akadem. Grad) [Vorname] [Name] Bürgermeisterin a. D.Sehr geehrte Frau (akadem. Grad) [Name],

Wie schreibe ich Botschafter korrekt an?

Botschafter müssen Sie in der Anschrift grundsätzlich mit „Seine Exzellenz“ oder „Ihre Exzellenz“ titulieren. Diese Zusätze können im diplomatischen Schriftverkehr auch folgendermaßen abgekürzt werden:

E. = Ihre Exzellenz (Botschafterin)

E. = Seine Exzellenz (Botschafter)

I. E. E. = Ihre Exzellenzen (z. B. Botschafter-Ehepaar)

Beispiel zur Anschrift einer Botschafterin:

E. der Botschafterin der Republik Musterland

Frau Josephine Bonda

Anrede Bürgermeister und Anrede Landrat: So machen Sie es richtig!

Achtung: Die Ehepartner der in Deutschland akkreditierten Botschafter oder Botschafterinnen werden nicht mit „Exzellenz“ angeredet!


Protokollarisch interessant: So schreiben Sie ausländische Könige an

Es kommt sicher selten vor, dass Sie an den König von Belgien oder die Königin der Niederlande schreiben. Doch wenn, dann sollten Sie wissen, dass Sie die königlichen Hoheiten in deutscher Sprache anschreiben.

Beispiel zum Anschreiben von Königen im Ausland:

Schreiben Sie nicht: „Aan Zijne Majesteit De Koning der Belgen“, sondern: „Seine Majestät Den König der Belgier“.

Schreibt man in der Anrede noch „Königliche Hoheit“?

Für deutsche Politiker und Adelige ist diese Anredeform unpassend. Denn: Es gibt keine regierenden Häuser mehr in Deutschland – mit Ausnahme von Ernst August von Hannover, der in der Liste der Thronfolger des britischen Königshauses steht. In jedem Fall gilt: Nur Mitglieder eines regierenden Hauses müssen Sie in Ihrer Briefanrede mit „Königliche Hoheit“ ansprechen.

Wie spricht man Mitglieder von ausländischen Königshäusern an?

Mitglieder regierender ausländischer Königshäuserwerden im Brief ebenfalls mit „Königliche Hoheit“ angesprochen. Auch einen Scheich eines regierenden Hauses würden Sie so anreden.

Geläufige Abkürzungen in der Korrespondenz mit ausländischen Königen sind folgende:

M. = Ihre Majestät

M. = Seine Majestät

I. M. M. = Ihre Majestäten (Majestäten-Ehepaar)

K. H. = Ihre Königliche Hoheit

K. H. = Seine Königliche Hoheit

I. K. K. H. H. = Ihre Königlichen Hoheiten (königliches Ehepaar)

Tipp: Damit der Brief schlussendlich auch sicher bei der angeschriebenen Person landet, sollten Sie auf die richtige Form des Adressfelds achten. Wie man ein Adressfeld nach der geltenden Norm DIN 5008 gestaltet, lesen Sie in diesem Artikel.


Hallo und Tschüss? Exkurs zu Gruß- und Abschiedsformeln

Mit der Anrede im Brief ist es nicht getan: Die richtige Grußformel gehört dazu, wie die Sohle zum Schuh. Schließlich würden Sie auch nicht ohne Einleitung ein Gespräch beginnen. Allein aus Regeln der Höflichkeit gebietet sich eine richtige Begrüßung.

Anrede und weiter? So begrüßen Sie richtig

Je nach Anlass kann die Grußformel im Brief oder in der Mail unterschiedlich ausfallen. Und auch auf den Adressaten kommt es an: Ist dieser unbekannt, ist in jedem Fall die Höflichkeitsform angebracht. Doch auch bei bekanntem Adressaten ist eine förmliche Ansprache immer die bessere Wahl – insbesondere, wenn es sich um geschäftlichen Schriftverkehr handelt.

Der Klassiker ist dabei immer noch „Sehr geehrte Damen und Herren“. Wer seine Anrede geschlechtsneutraler gestalten möchte, kann auch auf Funktionsbezeichnungen zurückgreifen, wie: „Liebe Angestellte“, „Liebe Geschäftspartner“ usw. Ob das angebracht ist, muss von Fall zu Fall unterschieden werden. Auch möglich ist ein einfaches „Guten Tag“ – kann unter Umständen aber reserviert wirken.

Höflich, aber sachlich: Eine angemessene Schlussformel

Die angeschriebene Person höflich, aber nicht zu distanziert zu grüßen, ist oft eine Gratwanderung. Der Einfluss des Amerikanischen hat die Kommunikation hierzulande – zumindest in einigen Geschäftsbereichen – erheblich aufgelockert. So ist es auch im Deutschen okay, an bekannte Korrespondenzpartner „Sonnige Grüße aus …“ zu schicken. Oder die angestaubte Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ abzuwechseln – zum Beispiel mit „Beste Grüße“.

Vermeiden Sie Schlussformeln wie „Gruß“/„Grüße“ oder Abkürzungen wie „MfG“. Wer so kurz angebunden grüßt, wirkt schlichtweg desinteressiert. Auch das Weglassen einer Grußformel wirkt unhöflich und wenig wertschätzend.

Sehr persönlich und daher nicht unbedingt für die geschäftliche Korrespondenz geeignet sind „Liebe Grüße“ und „Herzliche Grüße“.

Wer auf neutralem Boden bleiben möchte, schickt „Freundliche Grüße“ – was als aufgefrischte Version vom sperrigen „mit freundlichen Grüßen“ angesehen werden kann. Diese Formulierung kann genauso für geschäftliche Briefe wie auch für Mails gut verwendet werden.

Gut zu wissen: Die Kommunikation per E-Mail auf professioneller Ebene unterscheidet sich nicht erheblich vom Geschäftsbrief. Einzig ein etwas aufgelockerter Ton lässt sich im Vergleich feststellen. Schlägt Ihr Adressat einen laxeren Stil an, rät es sich im Allgemeinen, mitzuziehen – alles andere kann schnell unhöflich wirken.


Stolperfalle Leerzeilen

Sie haben einen Geschäftsbrief samt Anrede und Grußformeln nach allen Regeln der höflichen Kommunikation verfasst – nur das Endergebnis macht optisch einen schiefen Eindruck? Achtung: Bevor Sie nun Leerzeilen einfügen, um das Geschriebene aufzulockern, sollten Sie wissen: Auch hierfür gibt es feste Regeln. Nach der Briefnorm DIN 5008 ist festgeschrieben, wann Sie wie viele Zeilen frei lassen können.

Tipp: Legen Sie sich für verschiedene Anlässe einfach einige Vorlagen an. Solche Musterbriefe sind zu Beginn zwar ein Arbeitsaufwand und kosten Zeit – doch im Büroalltag sparen Sie künftig viel Zeit, wenn Sie nicht bei jeder Unsicherheit recherchieren, sondern einfach nur die entsprechende Vorlage passend beschriften müssen.


Gendergerechte Sprache - das ist zu beachten

Wie sehr die Sprache unser Denken und damit unsere Wahrnehmung prägt, zeigt ein einfacher Test: Wird gefragt, welche bekannten deutschen Wimbledon-Sieger es gibt, lautet die Antwort meist Boris Becker und Michael Stich. Bei der Frage nach bekannten Siegern und Siegerinnen wird auch Steffi Graf sofort genannt, die bei der Anzahl der Siege ihre männlichen Pendants um mehr als das Doppelte übertrifft.

Doch heute ist es nicht nur wichtig, Frau und Mann gleichberechtigt anzusprechen. Denn nicht jede Person kann sich mit den binären Geschlechtern identifizieren. Um dem offiziell Beachtung zu verschaffen, wurde im Dezember 2018 das Gesetz zur „Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben“ verabschiedet. Darin wird festgelegt, dass es im Geburtenregister neben männlich und weiblich noch eine dritte Option für die Geschlechtsangabe geben muss. Was bedeutet das für die Unternehmenskommunikation: Wie sieht eine korrekte Ansprache aus? Welche Formulierungen passen für alle?

Verständlich und vorlesbar - Ansprache des dritten Geschlechts

Es empfiehlt sich, einen verbindlichen Leitfaden für die interne und externe Kommunikation zu erarbeiten. Hilfestellung dabei gibt der Rat für deutsche Rechtschreibung. Die AG „Geschlechtergerechte Schreibung“ des Rates hat ein paar Beurteilungskriterien entwickelt.

So sollte die gewählte Form sachlich korrekt, verständlich und lesbar sein. Sie darf nicht von den wesentlichen Inhalten des Textes ablenken. Auch die Rechtssicherheit und Eindeutigkeit, beispielsweise bei Verträgen, ist wichtig. Unter www.rechtschreibrat.com kann man die Vorschläge des Rates für deutsche Rechtschreibung zur gendergerechten Schreibung nachlesen.

Hinzu kommt ein weiteres Kriterium, das sich nicht sofort aufdrängt, aber immer größere Bedeutung erlangt: Die Vorlesbarkeit. Sie darf in Zeiten von Alexa, Siri und Co. und als Hilfestellung für ältere Menschen ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

Gendersternchen & Co. – so geht gendern im Brief

Es gibt verschiedene Formen von Schreibweisen, die das dritte Geschlecht miteinbeziehen:

  • Die Gender Gap bezeichnet den Unterstrich zwischen der maskulinen Form und der femininen Endung eines Wortes. Das sieht beispielweise so aus: „Liebe Mitarbeiter_innen“.
  • DerAsterisk, besser bekannt als Gendersternchen, wird mittlerweile vorzugsweise verwendet. Geschrieben wird diese Form: „Liebe Mitarbeiter*innen“.
  • Als Alternative zum Gendersternchen verwenden viele mittlerweile auch den Doppelpunkt. Das sieht dann so aus: „Alle Mitarbeiter:innen werden gebeten…“
  • Eine dritte Möglichkeit ist die X-Form, die häufig im universitären Umfeld angewandt wird. Im Singular steht hier am Wortende ein x, im Plural xs: „Liebe Mitarbeitxs“.

Diese Formen bilden eine ganze Bandbreite von möglichen Geschlechtsidentitäten ab. Es ergeben sich aber Probleme bei Verständlichkeit, Eindeutigkeit und Vorlesbarkeit. Hörbar werden Gender Gap und Gendersternchen beim Sprechen immerhin durch eine kurze Pause, die zwischen dem Wortstamm und dem Wortende eingelegt wird.

Aber: Alle Formen sind nach den derzeitig gültigen Normen der deutschen Rechtschreibung nicht korrekt. „Bislang gibt es noch keine verbindliche Regelung, wie ein drittes Geschlecht in die Ansprache mit einbezogen werden kann. Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht sinnvoll, denn noch hat sich im allgemeinen Sprach- und Schreibgebrauch keine Formulierung durchgesetzt, und es gibt auch noch keinen gesellschaftlichen Konsens“, erklärt Dr. Sabine Krome, Geschäftsstelle des Rats für deutsche Rechtschreibung und verantwortlich für die AG „Geschlechtergerechte Schreibung“.

Um Mitarbeiter – darunter möglicherweise auch Vorgesetzte – nicht vor den Kopf zu stoßen, empfiehlt es sich dennoch, sich für das Thema zu sensibilisieren und auf gendergerechte Sprache zu achten. Auch dem Image des Unternehmens nach außen hin ist das in den überwiegenden Fällen zuträglich.

Was tun bei unbekanntem Personenkreis?

Grundsätzlich ist entscheidend, an wen sich ein Text oder eine Anrede richtet. „Sind Name und Geschlecht bekannt, sollte immer eine persönliche Ansprache erfolgen“, rät Tinka Beller, Autorin und Expertin für Gender Diversity. Sie lautet also beispielsweise „Sehr geehrter Herr Müller“.

Ist die vom Adressaten gewünschte Anrede als Herr oder Frau unklar, kann sie wegfallen und auch im Schriftverkehr einfach durch den Vornamen ersetzt werden. „Guten Tag Christian Müller“ oder „Hallo Paulina Meier“ sind Varianten, die das Problem galant und förmlich lösen.

Wenn einer Gruppe die Geschlechterzugehörigkeit aller bekannt ist, sollten Sie immer die passende Anredeform​​​​​​​ wählen. Begrüßen Sie also ein rein weibliches Team mit „Liebe Kolleginnen“. Schwieriger wird es, wenn ein großer, weitgehend unbekannter Personenkreis angesprochen werden soll. Oft trifft bei der Duden-Sprachberatung die Frage ein, wie solche Fälle gehandhabt werden. „Da die meisten Menschen sich als Frauen oder Männer verstehen, also von einer binären Geschlechteridentität ausgehen, wird das herkömmliche ‚Sehr geehrte Damen und Herren‘ auf absehbare Zeit der Standard bleiben“, erläutert Dudenredakteurin Melanie Kunkel.

Zu den klassischen Varianten, die Männer und Frauen gleichermaßen ansprechen, zählen auch Doppelnennungen wie „Kundinnen und Kunden“ oder „Teilnehmer und Teilnehmerinnen“.

Attraktive Alternativen in der Ansprache – geschlechterneutral formuliert

Lösungen für eine gendergerechte Sprache machen einen längeren Text schnell sperrig. „Das muss jedoch keineswegs so sein. Es gibt in der deutschen Sprache vielfältige Möglichkeiten, alle Geschlechter miteinzubeziehen, ohne dass die Textqualität darunter leidet“, erklärt Melanie Kunkel. Einfach gelingt dies, wenn der Plural von substantivierten Partizipien oder Adjektiven verwendet wird. Greifen Sie auf Begriffe wie „Arbeitende“, „Beschäftigte“, „Auszubildende“ und „Studierende“ zurück, um alle Geschlechter einzuschließen.

Weitere Alternativen der Ansprache sind:

  • Statt „Damen und Herren“ geschlechtsneutrale Bezeichnungen wie „Person“, „Mitglied“ und „Mensch“,
  • Endungen wie „-ung“ oder „-schaft“, durch die sich Personenbezeichnungen zu abstrakteren Begriffen verändern, sodass sie Menschen jeden Geschlechts miteinbeziehen. Aus der Geschäftsführerin wird so die „Geschäftsführung“ und es gibt nicht den Sachbearbeiter, sondern die „Sachbearbeitung“.
  • Synonyme ermöglichen es ebenfalls, auf maskuline Formen zu verzichten. Ein Vorgesetzter ist dann eine „Führungskraft“. Hierbei ist natürlich auf für den Kontext relevante Bedeutungsunterschiede zu achten.
  • Als hilfreich erweisen sich auch gebräuchliche Kurzwörter wie „Azubi“ oder „Hiwi“.

Tipp: Bei Unsicherheiten Umschreibungen zunutze machen

Zusätzlich gibt es die Option, Begriffe zu umschreiben. Das gelingt mittels Relativsätze und Passivkonstruktionen:

  • „Die Person, die das Projekt leitet“ kann den „Projektleiter“ ersetzen.
  • „Das Briefing soll von allen gelesen werden“ steht für „Alle Mitarbeiter sollen das Briefing lesen“.

Ob diese Umschreibungen stilistisch passen und nicht zu unpersönlich wirken, muss individuell entschieden werden.


Zum Weiterlesen

"Gendern – ganz einfach!" von Gabriele Diewald und Anja Steinhauer, Duden Verlag Berlin, März 2019, 96 Seiten, 8 Euro

"30 Minuten Gendergerechte Sprache" von Tinka Beller, Gabal Verlag, März 2019, 96 Seiten, 8,90 Euro


Englische Korrespondenz: Die Anrede im englischsprachigen Schriftverkehr

Im Grunde unterscheidet sich die englischsprachige, höfliche Korrespondenz nicht vom deutschen Schriftverkehr. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, was Anrede, Gruß- und Abschiedsformeln angeht.

„Dear Sir or Madam“ – so grüßen Sie in Briefen auf Englisch

Vielleicht ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass in der englischen Brief-Korrespondenz die Anrede „Mrs“ mal mit Abkürzungspunkt und mal ohne geschrieben wird. Auch wird in einigen Briefen das Anredekürzel „Ms.“ verwendet.

Die unterschiedlichen Schreibweisen erklären sich aus den verschiedenen Schreibgewohnheiten im amerikanischen und britischen Sprachraum. Während im britischen Englisch die Abkürzungspunkte meist weggelassen werden, finden sie im amerikanischen Englisch immer Verwendung.

Übrigens: Das Kürzel „Ms.“ stammt aus dem amerikanischen Sprachgebrauch. Es hat dieselbe Bedeutung wie „Mrs.“ (also nicht „Miss“!) und soll eine neutrale Anrede für Frauen sein, egal, ob verheiratet oder nicht. Der Gebrauch ist außerhalb der USA aber eher unüblich.


Was Titel angeht, so sind diese auch bei der Kommunikation mit englischen oder amerikanischen Geschäfts- oder Korrespondenzpartnern stets mit anzugeben. So können Sie Adressaten mit Doktortitel beispielsweise mit „Dear Dr Brown“ ansprechen – wobei die Anrede „Herr“ oder „Frau“ wegfällt, im Gegensatz zur deutschen Schreibweise. Sie können den Titel aber auch, durch ein Komma abgetrennt, nach den Nachnamen setzen: „Ann Brown, PhD“.

Wichtig: Ein höherer Titel löst den niedrigeren ab. Es heißt also in diesem Fall „Dear Professor Brown“ und nicht „Dear Professor Dr Brown“!

Im Englischen wird es persönlicher

Wo man hierzulande Anstand und Höflichkeit hochhält, wird es im Englischen oft schnell persönlicher. Das mag daran liegen, dass es im Prinzip keine adäquate Form zum höflichen „Sie“ gibt. Allgemeine Anrede ist in der englischsprachigen Korrespondenz daher „You“ – also „Du“, allenfalls großgeschrieben.

Ansonsten ist es im Englischen üblich, angeschriebene Personen mit Vor- und Nachnamen anzureden, statt mit „Herr“ oder „Frau“.

Achtung: Schreiben Sie an jemanden, der die Ritterehre erhalten hat, so gilt eine Besonderheit in der Anrede. Denn statt mit dem Nachnamen kombinieren Sie hier den Titel mit dem Vornamen! So heißt es beispielsweise bei Thomas Windsor „Sir Thomas“ statt „Sir Windsor“. Das weibliche Pendant ist übrigens „Dame“.

Schlussformel – „with friendly greetings“, oder?

Der wichtigste Unterschied zwischen deutschem und englischem Schriftverkehr liegt im kleinsten Detail: Den Satzzeichen. So setzen Sie im Englischen ein Komma nach der Grußformel – im Deutschen aber nicht!

Welche Schlussformel Sie verwenden, hängt indes auch im Englischen von Anlass, Adressat und Bekanntheitsgrad ab. Üblich ist bei Geschäftsbriefen oder Mails „Yours sincerely“ beziehungsweise, bei unbekanntem Adressaten eher „Yours faithfully“.

Leserfragen und Antworten: Typische Probleme bei der Anrede

Sie sind im Büroalltag oft mit Briefen und Anreden konfrontiert? Dann sind Sie vermutlich sowieso ein Profi, was den richtigen Ton bei der Kommunikation zu verschiedenen Anlässen angeht. Sind Sie trotzdem unsicher oder noch ganz neu auf dem Gebiet, hilft Ihnen mit Sicherheit unser praxisbezogenes Q&A weiter. Eine Orientierung bietet außerdem die Norm DIN 5008 – hier sind Gestaltungs- und Formulierungsregeln für Geschäftsbriefe festgeschrieben, die sich auch auf E-Mails übertragen lassen.

Leserfrage 1: „Muss es ‚Herr‘ oder ‚Herrn‘ heißen?“

Schreibt man in der Anschrift „Herrn Klaus Müller“ oder reicht „Herr Klaus Müller“?

Richtig ist „Herrn“. Das „n“ ist obligatorisch. Es handelt sich um einen Akkusativ (an wen schicke ich?), deshalb muss das „n“ angehängt werden.

„Herrn“ oder „Frau“ ist kein Muss!

Denkbar ist auch, dass Sie auf „Herrn“ oder „Frau“ in der Anschrift verzichten. Aus den meisten Vornamen ist schließlich zu erkennen, ob es sich um einen Herrn oder eine Dame handelt. Um sicherzugehen, dass Sie niemandem auf die Füße treten, empfehlen wir dennoch, nicht auf „Frau“ oder „Herrn“ zu verzichten.

Ausnahme: Sie kommunizieren mit einer jungen, aufgeschlossenen Zielgruppe.

Leserfrage 2: „Titel in Anreden und Anschriften: Wie gehe ich damit um?“

Wie schreibe ich Kunden mit Titeln korrekt an?

Generell gilt: Gebrauchen Sie sowohl in der mündlichen als auch in der schriftlichen Anrede den Titel Ihres Ansprechpartners. Es sei denn, er oder sie äußert von sich aus den Wunsch, dass sie auf die Nennung des Titels verzichten.

Inhaber akademischer Grade werden sowohl schriftlich als auch mündlich mit ihren Titeln angesprochen. Und entgegen früheren Meinungen sind auch akademische Grade in die weibliche Form umsetzbar. Bei der Anrede einer Frau haben Sie heute die Wahl zwischen „Frau Professor“ und „Frau Professorin“. Der Dr. wird immer abgekürzt – der Professor hingegen nie, auch nicht in der Anschrift.

Übrigens: Hat sich Ihr Gegenüber ohne Titel vorgestellt und Sie haben auch anderweitig nicht davon erfahren, so ist keine Entschuldigung Ihrerseits nötig, wenn Sie den Titel in der Anrede weggelassen haben. Schließlich wussten Sie es nicht besser. Schließen Sie den Titel aber künftig mit ein, sobald Sie davon erfahren.

Wie schreibt man mehrere akademische Titel in der Anrede?

Trägt eine Person mehrere akademische Titel, so tauchen sie in der Anschrift noch auf:

„Herrn

Professor Dr. Ralf Mertens“

In der Briefanrede verwenden Sie hingegen nur den höchsten Titel:

„Sehr geehrter Herr Professor Mertens, ..."

Leserfrage 3: „Wie schreibe ich die weibliche und männliche Form zusammen richtig?“

Wir legen in unserem Unternehmen in der Korrespondenz großen Wert auf die Nennung der weiblichen und männlichen Form. Also, zum Beispiel Bewerberin und Bewerber. Ich finde das gut, aber manchmal finde ich es umständlich und es ist mir zu lang. Ich hätte gern eine Alternative. Kann ich den folgenden Satz so schreiben?

„Bei Fragen wenden Sie sich am besten direkt an Ihre/n zuständige/n Personalsachbearbeiter/in. Er/Sie ist Ihnen gerne behilflich.“

Antwort: Stilistisch ist das nicht besonders gelungen. Abgesehen davon fehlen überall die Bindestriche. Damit sähe es dann so aus:

„… an Ihre/-n zuständige/-n Personalsachbearbeiter/-in. Er/Sie …“

Was noch nicht korrekt ist, ist das Durcheinander der männlichen und weiblichen Form: Die Reihenfolge stimmt also nicht. Laut Duden sollte man in so einem Fall nicht auf die Doppelnennung verzichten. Also schreiben Sie:

„… an Ihre zuständige Personalsachbearbeiterin/Ihren zuständigen Personalsachbearbeiter. Er oder sie …“

Kurzformen im Singular sollten Sie laut Duden grundsätzlich vermeiden.

Leserfrage 4: „Wie lautet die korrekte Anschrift und Anrede in einem Kondolenzschreiben?“

Der Ehemann und Vater einer Kollegin ist verstorben. Mit der Mutter ist mein Chef per Du. Die Kinder sind erwachsen, mein Chef kennt sie nur vom Sehen.

Anschrift (Kondolenzanschrift der Ehefrau angegeben): Was ist aktuell und richtig?

  1. „Familie Elisabeth Mustermann?“
  2. „Frau Elisabeth Mustermann – Oliver und Thomas Mustermann“?

Anrede: Was ist richtig?

  1. „Liebe Elisabeth,sehr geehrter Oliver, sehr geehrter Thomas“?
  2. „lieber Oliver und Thomas“?

Und: Mein Chef möchte, dass ich schreibe: „Ich drücke Ihnen auf diesem Wege mein Beileid aus.“ Ist das okay?

Inge F. aus Erlangen

Gleichberechtigte Anrede bei einem Trauerschreiben

Schreiben Sie die Frau und die Kinder gleichberechtigt an. Bei „Familie Elisabeth Mustermann“ werden die erwachsenen Kinder nicht genannt. Die Familie wurde gerade „auseinandergerissen“. Das könnte den Schmerz eher verstärken.

Die Anschrift lautet deshalb:

„Frau Elisabeth Mustermann

Herrn Oliver Mustermann

Herrn Thomas Mustermann“

Im deutschen Schriftverkehr nennen Sie die Damen in der Anschrift immer zuerst. Und hier sowieso, da Elisabeth ihren Mann verloren hat.

Schreiben Sie bei der Anrede statt „Sehr geehrte/geehrter“ eher „Liebe“ und „Lieber“; unabhängig davon, ob man sich duzt oder siezt. Ihr Chef duzt die Ehefrau, dann kann er die Söhne auch mit „Lieber“ anschreiben. Und da Ihr Chef die Kinder zu siezen scheint, würde ich die Anrede mit dem Vor- und Zunamen kombinieren.

„Liebe Elisabeth, lieber Oliver Mustermann, lieber Thomas Mustermann…“

Formulierungstipp für ein Beileidsschreiben:

 „Auf diesem Wege“ ist überflüssig, klingt altmodisch und wirkt etwas schwer. „Mein herzliches Beileid“ oder „ich drücke Ihnen mein herzliches Beileid aus“ sind durchaus ausreichende Formulierungen.


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