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Die 10 besten Tipps für das Mitarbeitergespräch © fizkes - Shutterstock

Die zehn besten Tipps für das Mitarbeitergespräch

Bei vielen Arbeitnehmern hat das Mitarbeitergespräch einen festen Platz im Kalender, aber nur bei Wenigen löst es freudige Erwartung aus. Doch keine Sorge: Mit diesen Tipps bringt Ihr nächstes Mitarbeitergespräch Ihre Karriere in Fahrt.

Das Mitarbeitergespräch ist ein wichtiges Führungsinstrument, das motivieren und Ihre Karriere unterstützen soll. Bei den meisten löst es dennoch ein mulmiges Gefühl im Magen aus. Gute Vorbereitung ist das A und O. CareerBuilder hat die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst, damit Sie beim nächsten Mal die Gelegenheit beim Schopf packen und die Chancen, die sich Ihnen bieten, optimal nutzen können.

1. Informiert sein

Was erwartet Sie im Mitarbeitergespräch? Sicher nicht nur Smalltalk mit dem Chef. Mitarbeiter- oder Zielvereinbarungsgespräche laufen meist auf Grundlage eines Formulars ab. Die Protokolle der bereits geführten Gespräche sind für die Mitarbeiter. Befassen Sie sich im Vorfeld mit den Themen, die während dieses Treffens zur Sprache kommen werden und lesen Sie, falls nötig, nach, welche Vereinbarungen in Ihrem letzten Gespräch getroffen wurden. So bleiben unliebsame Überraschungen aus.

2. Ergebnisorientiert sein

Überlegen Sie sich vorher, was Sie in Ihrem Mitarbeitergespräch erreichen wollen. In diesem Gespräch geht es nur um Sie und Sie haben die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Chefs. Sie sollten also gut überlegen, wie Sie diese Zeit für sich nutzen können.

  • Welches neue Projekt würden Sie gern im kommenden Jahr anstoßen?
  • Möchten Sie Erfahrungen im Ausland sammeln?
  • Möchten Sie neue Aufgabenbereiche übernehmen oder lieber kürzer treten, um mehr Zeit für die Familie zu haben?

Wenn Sie wissen, was Sie wollen, können Sie Ihre Argumentation entsprechend vorbereiten.

3. Realistische Ziele stecken

Ohne konkrete Ziele kommen Sie nicht voran. Im Mitarbeitergespräch legen Sie gemeinsam mit Ihrem Vorgesetzten die Meilensteine für die kommenden zwölf Monate Ihrer Karriere fest. Achten Sie also darauf, dass aus diesen keine Stolpersteine werden. Die Ziele müssen realistisch und an einen konkreten Zeitrahmen geknüpft sein. Und damit Sie sich nicht doch verlaufen, falls Sie Ihre Ziele kurzfristig aus den Augen verlieren, sollte alles schriftlich festgehalten werden.

4. Mit Motivation überzeugen

Zeigen Sie Ihrem Chef, dass Sie WOLLEN. Lernen, arbeiten, vorankommen. Wer über persönliche Ziele im nächsten Arbeitsjahr spricht, wie über eine Zwangsversetzung nach Nordsibirien, erweckt weder den Eindruck motiviert zu sein, noch motiviert werden zu wollen. Besser ist es zum Beispiel, dem Chef konkrete Vorschläge für Weiterbildungsmaßnahmen zu unterbreiten, über die Sie sich bereits umfassend informiert haben. Damit zeigen Sie Initiative und Ihr Chef wird Ihnen die Arbeitserleichterung danken.

5. Diplomatisch sein

Ja, wenn Sie Ihren Job gut gemacht haben, können Sie eventuell mit einem dicken Bonus in der Tasche aus dem Mitarbeitergespräch gehen. Dieser ist in der Regel eine Anerkennung Ihrer Leistung in den vergangenen zwölf Monaten, aber deshalb noch kein Grund, unverhältnismäßige Forderungen zu stellen. Ein Mitarbeitergespräch ist nicht automatisch eine Gehaltsverhandlung. Trotzdem können Sie im Rahmen Ihrer Zielvereinbarungen deutlich machen, dass Sie sich auch finanziell weiterentwickeln möchten. Wenn sich daraus direkt ein Gespräch über Ihr Gehalt entwickelt, umso besser. Wenn der Chef aber nicht weiter darauf eingeht, bitten Sie um einen neuen Gesprächstermin.

6. Kritikfähig sein

Wenn Sie auf mögliche Kritik vorbereitet sind, laufen Sie nicht Gefahr, zu emotional und damit unprofessionell darauf zu reagieren. Schauen Sie sich die Zielvereinbarungen vom vergangenen Jahr an und überlegen Sie, was Ihrem Chef Anlass zur Unzufriedenheit geben könnte oder verbesserungswürdig ist. Wichtig ist, dass Sie sachlich argumentieren, anstatt zu schmollen. Bei berechtigter Kritik zeigen Sie Größe, wenn Sie zu Ihren Fehlern stehen und konstruktiv damit umgehen können. Skizzieren Sie Lösungs- und Verbesserungsvorschläge, dann hat der Chef den Rüffel schon wieder vergessen.

7. Kritik sachlich äußern

Nein, Sie müssen nicht nur einstecken können, Sie dürfen auch austeilen. Aber bitte denken Sie daran: Der Ton macht die Musik. Ein Mitarbeitergespräch dient dazu Feedback zu geben – in beide Richtungen. Wenn Sie etwas an der Zusammenarbeit stört oder darin hindert, optimale Leistungen zu bringen, sollten Sie das unbedingt ansprechen. Aber bitte nicht in dem Sie die Hände entrüstet in die Hüften stemmen und Ihren Chef im Beschwerdetonfall überfahren. Weiter kommen Sie nur, wenn Sie sachlich und ruhig argumentieren können. 

8. Loyal sein

Sich über andere, nicht anwesende Kollegen im Mitarbeitergespräch zu beschweren, wirft ebenfalls kein gutes Licht auf Sie. Wenn es Konflikte oder Klärungsbedarf gibt, dann bitte nicht beim Chef petzen sondern lieber ein Gespräch mit allen Involvierten anregen. So präsentieren Sie sich als loyaler Teamplayer.

9. Positives Feedback geben

Wenn das Mitarbeitergespräch gut war, dann sagen Sie das ruhig Ihrem Chef. Auch er freut sich über Lob. Außerdem gehört positives Feedback zum freundlichen Umgang miteinander. Übertriebene Lobhudelei mit Ausrutschgefahr hingegen kommt meist nur bei den Sonnenkönigen unter den Chefs an.

10. Optimistisch sein

Sehen Sie das Mitarbeitergespräch als Chance und gehen positiv in den Termin. Immerhin haben Sie die Möglichkeit, Dinge, die Sie stören, zu verbessern. Im Bestfall werden Ihre Leistungen des vergangenen Jahres sogar honoriert. Wer seinem Chef mit einer positiven Grundeinstellung gegenüber sitzt, bringt seine Wertschätzung zum Ausdruck und ist außerdem ein angenehmer Gesprächspartner.

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