Anrede: Reihenfolge direkter plus allgemeiner Ansprache

Sonnig

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07.08.2014
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Hallo "Kolleginnen und Kollegen",

als "Neue" in der Runde hoffe ich auf Eure Hilfe oder Einschätzung, da folgende Sache in der DIN nicht geregelt ist (was ja eigentlich auch mal ganz schön ist...):

In unseren Geschäftsbriefen schreiben wir im Adressfeld neben der Firma auch immer einen Ansprechpartner (z. B. Herr Müller).

Die Textanrede beginnt dann aber mit "Sehr geehrte Damen und Herren," und darunter "sehr geehrter Herr Müller".

Das ergibt in dieser Kombination (mit dem Adressfeld) bzw. in der Reihenfolge der Anrede doch keinen Sinn, oder? Wenn der Name im Adressfeld steht, möchte diese Person doch auch zuerst ihren Namen lesen!? Ist alles andere nicht fast "unhöflich"?
Der Zusatz "...Damen und Herren..." wird bisher genutzt, da der Empfänger meistens nur einer von mehreren Entscheidern/Empfängern ist. Vielleicht können wir die allgemeine Anrede auch ganz streichen....?

PS Es handelt sich um Angebote auf Anfrage bzw. projektbezogene Briefe (also keine Werbeung).

VIELEN DANK!!!!!! Ich freue mich auf Eure Meinung...

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pegattac

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Hallo sonnig,

also wenn ich in im Adressfeld einen konkreten Ansprechpartner angebe, dann spreche ich ihn auch in der Anrede an und schreibe dann nicht an sehr geehrte Damen und Herren. Vielleicht kann dir Herr Müller auch den oder die Namen der Entscheider verraten, wenn es um ein konkretes Angebot geht , dann kannst du denjenigen persönlich ansprechen - kommt immer noch ein bisschen besser, als Damen und Herren.

Wenn nicht würde ich im Anschriftenfeld Herrn Müller weg lassen und z.B. an die Geschäftsführung oder an Abteilung xyz adressieren und dann Sehr geehrte Damen und Herren,... Dann kannst du dich ja im Anschreiben gleich am Anfang auf das oder die Gespräche mit Herrn Müller beziehen.

viele Grüße
Peggy

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Suse

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Beiträge: 4730
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Hallo Sonnig,

wir halten das auch so:
- Name im Adressfeld > alleinige namentliche Anrede
- kein Name bekannt > sehr geehrte Damen und Herren

Wenn Ihr meint, Entscheider zu kränken, würde ich entweder die entsprechenden Namen in Erfahrung bringen oder sgduh schreiben.

Finde es aber normal, dass hinter einem Namen noch weitere Personen stehen, die auch was zu sagen haben, das kann man ja gar nicht alles wissen, und die namentlich genannte Person wird den Brief dann schon entsprechend weiterleiten.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!

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heddix

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16.11.2006
Beiträge: 3372
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Hallo sonnig,
hallo in die Runde

wenn ich einen speziellen Ansprechparter habe, dann schreibe ich diesen folgendermaßen an:

Herrn
Andreas Mustermann
Firma
Straße
PLZ Ort

Dann wird auch sichergestellt - je nach Können und Vermögen der Poststelle , dass Herr Mustermann den Brief direkt und am besten noch ungeöffnet bekommt. Herr Mustermann entscheidet dann, ob er den Brief an seinen Vorgesetzten oder an die Geschäftsleitung weitergibt. Je nach Befugnis muss er das sowieso tun, z. B. um eine Unterschrift für eine Auftragsvergabe zu bekommen.

Dann die Anrede:

Sehr geehrter Herr Mustermann,
sehr geehrte Damen und Herren,

So mache ich das. Und das "beißt" sich mit Sicherheit nicht mit der DIN und hat noch nie Probleme gemacht.

Viel Erfolg und Gruß
heddix

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Sonnig

Mitglied seit
07.08.2014
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Vielen Dank für Euer Feed back (und Eure Bestätigung ). Wir werden das jetzt konsequent umsetzen.

VG

Sonnig

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