Menu

Generationenkonflikte: Wenn es kracht zwischen Jung und Alt

Bis zu vier Altersgruppen in einem Unternehmen: Das kann Vorteile bringen, aber auch für Zündstoff sorgen. Bei Generationenkonflikten ist Experten-Expertise gefragt: Für ein harmonisches Miteinander gibt es zwar kein Schema F, aber spannende Ansätze, die mit viel Gefühl umgesetzt werden sollten.

Generationenkonflikte

Bei einem Konflikt zwischen den Generationen ist oft die Herangehensweise an eine Sache der Auslöser.

Generationenkonflikte: Wenn es kracht zwischen Jung und Alt

Alle in einer Altersklasse, das trifft man höchstens noch in der Schule. In Unternehmen arbeiten oft bis zu vier Generationen miteinander. „Für Organisationen sind Team-Mitglieder unterschiedlichen Alters wichtig, damit sie durchgehend über unterschiedliches Wissen und Erfahrungen verfügen“, heißt es bei der Initiative „Charta der Vielfalt“, als deren Schirmherrin Bundeskanzlerin Angela Merkel agiert.

Allerdings: In der Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen hakt es nicht selten an den Altersfragen. „Alter vor Schönheit“ ist nur eines der vielen Klischees, die ihre polarisierende Wirkung auch im Joballtag entfalten. So berichteten in einer internationalen Studie des HR-Management-Dienstleisters ADP rund zwei Drittel der Befragten von Konflikten zwischen den unterschiedlichen Generationen am Arbeitsplatz. In Italien berichten 77 Prozent von Konflikten zwischen Jung und Alt, in Deutschland sind es 60 Prozent und in den Niederlanden immerhin noch 55 Prozent, also gut die Hälfte. Aber warum? 

Von B bis Z: Die Generationen im Überblick

Nicht nur Soziologen beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Generationen. Auch das Marketing setzt gern Generations-Typologien für die Zielgruppenansprache ein, weil es hier jede Menge Merkmale zu Alter, Lebenssituation und Konsumgewohnheiten gibt. Ein gängiges Generationen-Cluster im Überblick:

  • Veteranen: Etwa zwischen 1928 bis 1945 geboren, hat diese Generation nicht nur einen Weltkrieg überlebt, sondern auch den Umbau der Weltordnung begleitet. Als Kollegen sind sie meist im Ruhestand, aber als Firmeninhaber, Aufsichtsrat, Politiker & Co. mischen die Veteranen oft noch kräftig mit.
  • Babyboomer: Die geburtenstarken Jahrgänge von 1946 bis 1964 werden oft beschrieben als eine Generation, die von den Eindrücken des Wirtschaftswunders und der Studentenbewegung geprägt ist. Gleichzeitig gelten Babyboomer als leistungs- und karriereorientiert. Eine Generation, die lebt, um zu arbeiten.
  • Generation X: Die etwa zwischen 1965 und 1978 Geborenen haben globale Einschnitte wie Tschernobyl und Ölkrise erlebt, viele haben die zunehmende Umweltverschmutzung als Lebensthema für sich entdeckt. Sie gelten als individueller, wenn es um die eigenen Lebenspläne geht, auch als leistungsorientiert, dabei aber eher auf den eigenen Vorteil bedacht. Das Motto kehrt sich um in „Arbeiten, um zu leben“.
  • Generation Y: Hineingeboren in eine relative Sicherheit, erfuhren die 1979er bis ungefähr 2000er, wie schnell sich die Welt verändert: 9/11, die rasante Entwicklung des Internets, neue Kommunikationstechnologien, das Smartphone, Finanz- und Wirtschaftskrise, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Diese Generation sucht nach Sinn und Selbstverwirklichung. Arbeit soll Spaß machen und sich mit dem Privatleben vertragen. Sie sind gut ausgebildet, technikaffin, suchen nach frischen Lösungen, fordern flexiblere Arbeitsbedingungen und gerne auch Homeoffice. Manche nennen sie bereits die Millennials.
  • Generation Z oder Millennials: Die Jahrgänge seit der Jahrtausendwende sind mit mobilen Endgeräten großgeworden und bewegen sich als Digital Natives in der realen ebenso wie in der virtuellen Welt. Vermutlich deshalb mögen die Youngsters auch wieder Arbeit und Privates klar trennen. Die Generation Z geht intuitiv mit neuen Technologien um und probiert gerne einfach aus, wo ältere Semester sich erstmal durch Bedienungsanleitungen quälen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in working@office 07 | 2018. Hier geht es zum Gratis-Test ...

 

 

Weitere Artikel aus der Kategorie "Office"

career@office

Die Messe mit Kongress für Sekretärinnen und Assistentinnen

 

 

Ihre career@office 2019

07.05.2019: Frankfurt, Kap Europa

05.09.2019: Köln, Congress-Centrum Nord

Weiterbildung

Seminare für Office-Professionals

Starten Sie durch in Richtung Erfolg! Seminare, Kongresse und Fernlehrgänge von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement.

OFFICE SEMINARE hat garantiert das richtige Weiterbildungskonzept für Ihre Bedürfnisse. www.office-seminare.de