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Zufriedenheit im Job: So managen Sie Ihr Glück

Ein erfülltes (Berufs-)Leben ist kein Zufall. Mit einem individuellen Plan und den passenden Management-Techniken können Sie selber für Ihr Glück sorgen. reBuy-Gründer Marcus Börner verrät, wie es geht.

Zufriedenheit im Job

Mit einem individuellen Plan und den passenden Management-Techniken können Sie selber für Ihr Glück sorgen.

Zufriedenheit im Job: So managen Sie Ihr Glück

Terminkalender, Checklisten, Projektpläne: Vieles im Berufs- und Privatleben gehen wir systematisch an. Nur das Thema Glück nicht. Dabei ließe sich unsere Zufriedenheit mit wenig Aufwand enorm steigern, davon ist reBuy-Gründer und Start-up-Unternehmer Marcus Börner überzeugt.

Wir müssten nur den Fokus auf unser eigenes Glück legen und gezielt an ihm arbeiten, meint der Jungunternehmer. Seine Herangehensweise: Für mehr Zufriedenheit Management-Methoden nutzen, die sich im Businessleben bestens bewährt haben.

 

Marcus Börner veranschaulicht das an einem Beispiel aus dem Alltagsleben: „Mit einer Anleitung und dem richtigen Werkzeug gelingt der Aufbau eines Möbelstücks sehr viel schneller, einfacher und besser.“ Diese Erfahrung hat er auch auf seinem Weg zum Glück gemacht und seine Vorgehensweise in einem Buch zusammengefasst (siehe Kasten).

Der Experte

Mit 18 Jahren gründete Marcus Börner sein erstes eigenes Unternehmen, den Online-Gebrauchtwaren- Shop reBuy. Der Handel mit gebrauchten und geprüften Handys, Tablets, Videospielen, Filmen, Büchern und mehr wurde ein voller Erfolg.

Doch nach zehn Jahren in der Geschäftsführung wollte Marcus Börner neue Wege zu gehen. Er brach zu einer einjährigen Weltreise auf. Während dieser Auszeit sprach er mit vielen Menschen über das Thema Glück und wurde zu seinem Buch inspiriert. Heute ist er wieder Gründer eines Startups. Es ist die Berliner Fintech-Firma OptioPay, die für andere Unternehmen Auszahlungen an Verbraucher organisiert.

Viele Glücksmomente machen zufrieden

Es mag ungewohnt erscheinen, am eigenen Glück arbeiten zu wollen. Denn meist denken wir bei diesem Thema nur an ein kurzes, situatives Hochgefühl. Und solche Momente lassen sich nicht planen.

Im Berufsleben gibt es sie, wenn uns beispielsweise der Vorgesetzte lobt, wenn wir einen wichtigen Kunden gewinnen konnten oder wenn die eigene Präsentation auf begeisterte Zuhörer stieß. Glück lässt sich aber nicht nur an einzelnen Erlebnissen festmachen. Es gibt auch die längerfristige Zufriedenheit, die sich aus vielen Glücksmomenten zusammensetzt. Ob jemand seinen Job dauerhaft als Bereicherung empfindet, kann man nur mit einem Blick auf das Ganze herausfinden.

Marcus Börner spricht hier vom bilanzierenden Glück. Denn der Summe von positiven Erlebnissen stehen auch negative Aspekte gegenüber. Da gibt es vielleicht den nervigen Kollegen, mit dem man das Büro teilt, oder die ungeliebten Routine-Aufgaben, die Langeweile aufkommen lassen. Entsprechend einer Unternehmensbilanz, gilt es beim Glücksmanagement, alle wesentlichen Punkte aufzulisten und auszuwerten.

Zum Weiterlesen

Managing Happiness. Mit nur 20 % Aufwand 80 % glücklicher, von Marcus Börner, Redline Verlag 2017, 224 Seiten, 16,99 Euro

Erwartungen konkret formulieren

Marcus Börner empfiehlt dafür ein dreistufiges Vorgehen. Erst kommt die Zieldefinition und die Analyse des Ist-Zustandes, dann die Auswahl der Strategie und schließlich, in einem dritten Schritt, die Umsetzung der Strategie.

Starten wir mit der Analyse

Zuerst sollte jeder seine individuellen Zufriedenheitsziele definieren. „Glück bedeutet für jeden Menschen etwas anderes“, weiß Marcus Börner. „Deshalb müssen Sie zunächst herausfinden, was Ihnen in den verschiedenen Lebensbereichen wichtig ist.“ So einfach die Frage „Was macht mich glücklich?“ auch ist, die Antwort gestaltet sich durchaus schwierig. Denn es geht darum, die eigenen Erwartungen so konkret wie möglich zu beschreiben.

Dabei hilft das SMART-Konzept, das beim Projektmanagement oft angewandt wird. Die Glückserwartungen sollen also spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert sein – smart eben. Sehen wir uns für den Bereich Job an, wie eine Glückserwartung aussehen könnte. Die Aussage „ich will im Beruf erfolgreich sein“ bringt Sie nicht weiter. Ganz anders dagegen die Erwartung „ich will in fünf Jahren meine nebenberufliche Weiterbildung abgeschlossen haben und dann in der Position XY arbeiten“.

Sie legen damit überprüfbar fest, was genau Sie wann erreichen wollen. Das ist machbar, denn Sie haben mit der Weiterbildung bereits begonnen und liegen gut im Zeitplan. Und es ist auch wirklich genau das, was Sie sich selbst für Ihr Berufsleben wünschen. Dieser letzte Punkt ist besonders wichtig, denn die Erwartungen anderer, beispielsweise des Partners, der Eltern, eines Mentors, werden Sie nicht glücklich machen. Konzentrieren Sie sich daher bei der Zielsuche ganz auf Ihre eigenen Wünsche.

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