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Gehaltsreport: Was Office-Kräfte verdienen

Verhandeln lohnt sich: Ein Gehalts-Check vor dem nächsten Jobwechsel oder dem nächsten Gesprächstermin mit dem Chef oder der Chefin stärkt die eigene Position und wirkt zudem nachhaltig: Wer immer gut verdient, hat auch in Rentenzeiten mehr auf dem Konto. Know-how, Branchen und Regionen im Vergleich.

Gehaltsreport

Je qualifizierter Jobs sind, desto stärker spielt die Berufserfahrung eine Rolle, gerade auch, wenn es um das Gehaltsniveau geht.

Das Büro managen und nebenbei noch eigene Projekte, diverse Fremdsprachen beherrschen und Social Media sowieso: Office-Kräfte sollen heute Allrounder sein. Dabei sind sie, bitte schön, auch noch stressresistent, sensibel für Stimmungen und immer gern bereit, den Feierabend flexibel zu handhaben – nach oben offen, versteht sich.

Tatsächlich leisten Sekretariat und Assistenz heute oft mehr und höher qualifizierte Aufgaben als früher und übernehmen auch mehr Funktionen. „Die Aufgaben haben sich im Zuge der Digitalisierung stark gewandelt“, erklärt Sylvia Löbach, Leiterin der Kienbaum-Studie „Fachkräfte und Spezialisten“, zum Beispiel werde eigenverantwortliches Handeln immer wichtiger, um die Masse der Informationen zu filtern und für den Vorgesetzten aufzubereiten.

Gefragt sind also Fachkräfte mit wertvollen Zusatzqualifikationen. Doch machen sich die gestiegenen Anforderungen und Leistungen von Sekretärinnen und Assistentinnen auch finanziell bemerkbar? Dazu gibt es topaktuelle Gehaltsstudien von renommierten Personalberatungen und Marktforschern, die dieses Segment etwas unterschiedlich ausdifferenzieren. Herausgekommen sind aufschlussreiche Ergebnisse, die sicher auch für die persönliche Gehaltsstrategie hilfreich sind. Denn die Spanne ist mit fixen Gehältern von derzeit rund 27.000 bis 65.000 Euro enorm hoch. Was also sind die Einflussgrößen, die sich bei Office-Kräften besonders auf ihre Vergütung auswirken?

Erfahrung zählt

Wichtigster Faktor ist naturgemäß die Position. Wer der Geschäftsführung oder dem Vorstand zuarbeitet, bekommt dieses Jahr mit rund 52.000 bis 63.500 Euro überdurchschnittlich viel bezahlt, weist die aktuelle Gehaltsübersicht von Robert Half aus.

Auf der Einkommensskala wird hier der Empfangssekretär gelistet, ab 24.000 Euro gibt es in dieser Position für Berufsneulinge und bis zu 38.500 Euro für jene mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung. Je qualifizierter Jobs sind, desto stärker spielt die Berufserfahrung eine Rolle, gerade auch, wenn es um das Gehaltsniveau geht. Bei Sekretärinnen und Assistentinnen wird dieser Aspekt Personalexperten zufolge sogar immer wichtiger, weil auch die Aufgaben anspruchsvoller werden.

„Eine Assistenzkraft der Geschäftsführung mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung kann heute mit einem Jahresbruttogehalt zwischen 47.250 und 53.500 Euro rechnen“, weiß Rike Pröbstl, Associate Director bei Robert Half. Wer sechs bis neun Jahre dabei ist, kann sich auf bis zu 63.500 Euro freuen. Über den Daumen gepeilt dürfen Mitarbeiter in Assistenzpositionen laut Pröbstl von einer durchschnittlichen jährlichen Gehaltssteigerung von 1,5 Prozent ausgehen.

Aktuell steigt das Gehaltsniveau ganz generell sogar stärker. So haben die Gehälter von Sekretariatskräften von 2017 auf 2018 laut Kienbaum um 2,7 Prozent zugelegt. Zum Vergleich: Spezialisten haben 3,0 und Führungskräfte 3,2 Prozent mehr bekommen. Zwar ein Prozentpünktchen hinterm Komma mehr, ist aber ein Hinweis darauf, dass der Arbeitsmarkt Sekretariatskräfte als Fachkräfte einstuft.

Großer Betrieb, größeres Gehalt

Auch die Unternehmensgröße spielt eine starke Rolle. Faustregel: Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. In Betrieben bis zu 50 Beschäftigten gibt es laut der Kienbaum-Vergütungsstudie durchschnittlich für Sekretariatskräfte ein Jahresgesamtgehalt von 43.000 Euro, bei Mittelständlern mit 250 bis 500 Mitarbeitern sind es 46.000 Euro und bei über 5.000 Beschäftigten 52.000 Euro. Warum das so ist, erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de: „Mit steigender Unternehmensgröße erhöhen sich die Anforderungen an Sekretäre und Sekretärinnen. Ein hohes Maß an Diskretion und Integrität sind Voraussetzungen in Großkonzernen, die sich auch im Gehalt widerspiegeln.“

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