Ups, ein Update!
Bei Office 365 verändern sich die Programme permanent und bieten neue Tools an.

Ups, ein Update!

Office 365 wird ständig weiterentwickelt. Mit jeder Aktualisierung gibt es neue Befehle und Sicherheits-Maßnahmen. Zum Beispiel wird Kollaboration deutlicher unterstützt, handschriftliches Notieren ermöglicht und Übersetzungen einfach gestartet. Ein Rundgang durch verbesserte Funktionen in Word 365.

Mancher fragt sich vielleicht, was es eigentlich mit den Versions-Bezeichnungen 2019 oder 365 auf sich hat. Beides sind aktuelle Versionen. Der Unterschied: 2019 wird gekauft und ist funktional statisch, das bedeutet, es wird nicht ergänzt. 365 dagegen ist ein Software-Abonnement, bei dem eine wiederkehrende Nutzungsgebühr fällig wird. Der Benutzer erhält automatisch Sicherheits-Updates und in regelmäßigen Abständen neue Features. Hier verändern sich also die Programme permanent und bieten neue Tools an. Den Rundgang durch die neuen Word-Funktionen haben wir im März 2020 unternommen, möglicherweise gibt es zwischenzeitlich weitere Neuerungen.

Praktische Änderungen an oberster Stelle

Sobald Sie Word 365 öffnen, sehen Sie eine moderne Oberfläche. Die Symbole sind vertraut, doch nun sind sie schlichter und weniger bunt gestaltet. Einige praktische Hilfen gibt es gleich an oberster Stelle, in der blauen Titelliste des Programms. Anstelle des früheren Elements „Was möchten Sie tun?“ wurde dort jetzt ein Suchfeld integriert. Wenn Sie die ALT-Taste und den Buchstaben M drücken, wird es aktiviert. Sie erhalten dann verschiedene Vorschläge, etwa zu zuletzt durchgeführten Aktionen oder zu solchen, von denen Word meint, dass Sie diese jetzt verwenden möchten. Ist nichts Passendes darunter, geben Sie einfach Ihren gewünschten Suchbegriff ein.

Noch etwas sehr Hilfreiches findet sich seit Kurzem in der Titelleiste: Ist Ihre Datei gespeichert, erscheint hinter dem Dateinamen ein kleiner, nach unten weisender Winkel. Er ist unscheinbar, man übersieht ihn beinahe. Klickt man mit der Maus darauf, erkennt man den Namen und den Speicherort des Dokuments. Ist die Datei lokal gespeichert, sind diese Angaben grau, man kann sie nicht ändern. Darunter sehen Sie eine Schaltfläche, um die Datei bequem auf OneDrive hochzuladen. Wurde die Datei dort gesichert, sehen Sie in der Titelleiste, wann sie zuletzt geändert wurde und können über das Dialogfeld die Datei verschieben. Oder Sie rufen den Versionsverlauf auf und schauen sich an, was bisher in der Datei geschah, samt eventuell vorhandener Kommentare.

Neue Befehle im Schnellzugriff

In der Symbolleiste für den Schnellzugriff darunter gibt es ebenfalls Neues. So wird Automatisches Speichern gleich an erster Stelle angeboten. Die Sicherung erfolgt in SharePoint beziehungsweise OneDrive, der Microsoft Cloud. Per Regler aktivieren oder blockieren Sie die Automatik. Klicken Sie auf den Pfeil am Ende der Symbolleiste. Sie erhalten weitere Befehle, die angezeigt werden können, einer davon heißt Editor. Damit ist die Rechtschreibprüfung gemeint. Sie wurde erweitert und bietet nun mehr Verbesserungsvorschläge an. Fahnden Sie gezielt nach Rechtschreibfehlern oder Grammatik-Irrtümern. Alles läuft in einem Bereich am rechten Fensterrand ab.

Tipp: Für Tastenfans gibt es Alternativen. Wenn Sie F7 drücken, startet der Editor, mit Umschalt+F7 der Thesaurus, das eingebaute Synonymwörterbuch. Das funktioniert auch in älteren Versionen. Unter den verfügbaren Befehlen ist auch der zum Vorlesen. Sie haben keine Zeit um Bildschirminhalte konzentriert durchzuschauen? Dann hören Sie einfach zu! Wählen Sie die Ihnen angenehmste Stimme und die Sprachgeschwindigkeit. Die Funktion ist für Personen mit Lese- oder Schreibschwäche gedacht, doch auch für den Alltag bietet sie Unterstützung.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in working@office.