Der Abschied vom Aufstieg: So geht Downshifting
Als Downshifting wird heutzutage die Verringerung der Arbeitszeit bezeichnet – mit dem Ziel, ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen. ©Krakenimages.com - Adobe Stock

Der Abschied vom Aufstieg: So geht Downshifting

Im Auto machen Sie es automatisch: einen oder mehrere Gänge herunterschalten, wenn es nötig wird. Das sollte in bestimmten Situationen auch für den Arbeitsalltag gelten. working@office berichtet über eine Methode, mit der Sie es schaffen, aus dem Dauerstress herauszukommen.

Wenn Sie auf eine Kurve zusteuern, vor einer Ampel oder am Stoppschild – als Autofahrerin bzw. Autofahrer ist es für Sie selbstverständlich, bei hohem Tempo herunterzuschalten. Wäre es nur im Job genauso einfach! Doch da verlässt uns häufig unsere Intuition. Wie sonst ist es zu erklären, dass sich immer mehr Menschen im Dauerstress fühlen, wenn nicht gar bereits kurz vor dem Burnout stehen?

Ein strategischer Rückschritt

Dabei ist es immer möglich, aus der rasanten Fahrt auszusteigen oder zumindest einen Gang herunterzuschalten. Wie funktioniert das Downshiften? Die folgenden Schritte sollen Ihnen schnell dabei helfen, sich selbst in den Downshifting-Modus zu versetzen:

Schritt 1: Entscheiden Sie, was Sie wollen

Am Anfang steht die Entscheidung. Sie wollen einen Gang zurückschalten? Dann entscheiden Sie sich, in welchen Gang Sie schalten wollen: vom sechsten in den fünften oder vierten? Oder wollen Sie am liebsten in den Leerlauf schalten und für eine gewisse Zeit ganz aussteigen? Fest steht: Typische Downshifter gibt es nicht, die einen reduzieren Arbeitszeit, die anderen geben Personal- und Führungsverantwortung ab. Andere suchen auch den Weg zurück in eine frühere Stelle. Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle ermöglichen auch die unterschiedlichsten Arten des Herunterfahrens: Flexibles Arbeiten, eine Auszeit im Sabbatical, Jobsharing und vieles mehr ist bei vielen Arbeitgebern möglich. Nutzen Sie Ihre Phase der Selbstreflexion, um sich bewusst zu machen, was Sie wirklich wollen. Dieser Schritt erfordert radikale Ehrlichkeit zu sich selbst.

Schritt 2: Setzten Sie Prioritäten

In der zweiten Phase beschäftigen sich die Betroffenen intensiver mit Dingen, die Ihnen wichtig sind, Sie gehen auf Sinn-Suche. Was ist Ihnen wichtig? Freundinnen und Freunde treffen, mehr Zeit für Ihr Hobby aufwenden, die Familie oder Sport? Stellen Sie sich Fragen darüber, was Sie wirklich glücklich macht? Was Sie in Ihrem Leben noch erreichen wollen. Planen Sie diese Aktivitäten gleichberechtigt neben beruflichen Terminen in Ihrem Terminkalender ein. Dabei heißt übrigens oft Downshifting nicht nur weniger Arbeiten, sondern priorisierter.

 

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