Trotz Brexit: So klappt jetzt Ihre Zusammenarbeit mit britischen Partnern
Nach 47 Jahren verlässt Großbritannien die Europäische Union. Eine Übergangsfrist endet am 31. Dezember 2020, danach ist das Vereinigte Königreich ein „Drittstaat“ und damit nicht mehr Teil des Binnenmarktes und der Zollunion.

Trotz Brexit: So klappt jetzt Ihre Zusammenarbeit mit britischen Partnern

Was kommt nach dem Brexit? Diese Frage bewegt vor allem Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich Handelsbeziehungen pflegen und auch in Zukunft auf „good business“ setzen wollen. Gut vorbereitet sein ist ganz bestimmt besser als Abwarten und Tee trinken...

Britischer Humor ist so etwas wie ein Markenzeichen des United Kingdom. Aber längst nicht das einzige: Wenn von Engländern die Rede ist, wird mit Klischees meist nicht gespart. Ob berechtigt oder nicht, das weiß am besten einer, der dort geboren und aufgewachsen ist und nun sein Heimatland auch von außen betrachtet – mit echtem britischem Humor natürlich. „So Sorry“ heißt ein Buch von Adam Fletcher, der 1983 in England geboren wurde und seit 2010 in Berlin lebt. Studiert hat er Informatik und BWL, doch seine wahre Passion ist das Reisen und das Schreiben darüber. Über die Deutschen und über die Engländer zum Beispiel, die einander zu kennen glauben – und doch immer wieder überrascht sind voneinander.

Die letzte große Überraschung der Briten, das Referendum für den Austritt aus der EU am 23. Juni 2016, ist nun zwar schon mehr als vier Jahre her. Doch seitdem ist der Brexit Dauerthema in den Medien. Mit dem Vollzug am 31. Januar 2020 begann ein weiterer, neuer Verhandlungsmarathon zwischen der EU und Großbritannien. Ein Freihandelsabkommen soll die zukünftigen wirtschaftlichen Beziehungen regeln und die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen und deren Arbeitnehmer in Großbritannien und in den EU-Ländern einigermaßen abfedern.

Und auch, wenn diese unerwartete Entscheidung von 52 Prozent der Briten in den letzten Monaten coronabedingt etwas in den Hintergrund geriet, vergessen ist sie nicht. Schließlich geht es bis zum Ende des Jahres darum, einen ungeregelten Brexit zu verhindern. Ein sogenannter „No-Deal- Brexit“ würde beispielsweise zu umfangreichen Zollkontrollen des Warenverkehrs zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich führen, und für viele Bürger Großbritanniens und viele EU-Bürger wäre die Reisesituation wohl auch eher ungemütlich.

Für den Engländer und Buchautor Adam Fletcher ist ohnehin „diese ganze britische Frage“ ein ziemlicher Wirrwarr: „Ein netter Wirrwarr. Ein höflicher Wirrwarr. Aber dennoch ein Wirrwarr. Vor allem auch, weil die meisten von uns sich in erster Linie nicht als Briten identifizieren, sondern als Engländer, Schotten, Waliser oder Nordiren. Und alle denken und handeln, schimpfen auf unterschiedliche Weise.“ Der 37-Jährige jedenfalls ist auf die Zeit nach dem Brexit vorbereitet. Als Nationality gibt er im Profil auf seiner Website an: „Dual: British by birth, German by Brexit (since 2019)“.

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