So sind Sie bei den Risiken für Businessreisen auf dem aktuellsten Stand
Laut VDR-Barometer aus Februar 2021 werden knapp 50 Prozent der befragten Unternehmen in Zukunft voraussichtlich einen stärkeren Fokus auf das Travel Risk Management legen. © DimaBerlin AdobeStock

So sind Sie bei den Risiken für Businessreisen auf dem aktuellsten Stand

Die unternehmerische Fürsorgepflicht für die Mitarbeitenden gilt nicht erst seit der Corona-Pandemie. Doch gerade jetzt ist es essenziell, bei den Risiken für Businessreisen auf dem aktuellsten Stand zu sein. Portale und Dienstleister unterstützen dabei.

Ein neues Thema ist das Krisenmanagement für Geschäftsreisende zwar nicht. Dennoch erlebt Sicherheitsexpertin Linda Hagen, dass die Fürsorgepflicht zurzeit eine noch größere Rolle spielt und deutlich mehr im Bewusstsein ist als sonst. Als Corporate Security Managerin bei ProSiebenSat.1 Media SE sieht sie es als Vorteil, dass es in dem Medienunternehmen eine Stelle für die Konzernsicherheit gibt. „In kleineren Betrieben übernimmt das Thema oft die Assistenz oder das Travel-Management“, sagt Linda Hagen. Als Leiterin des Fachausschusses Sicherheit des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) gibt sie deshalb anderen Firmen Hilfestellung zum Thema Reisesicherheit.  

Der VDR-Fachausschuss Sicherheit unterstützt bei der Erarbeitung und Umsetzung individueller Sicherheitskonzepte und zeigt die wichtigsten Bausteine für das Management der Reisesicherheit. Denn unabhängig davon, welcher Art die Geschäftsreise ist und wohin sie geht, sind Arbeitgebende grundsätzlich in der Pflicht, für die Mitarbeitenden zu sorgen. Laut VDR-Barometer aus Februar 2021 werden knapp 50 Prozent der befragten Unternehmen in Zukunft voraussichtlich einen stärkeren Fokus auf das Travel Risk Management legen.  

KOMMUNIKATION SCHAFFT SICHERHEIT

Vor jeder Geschäftsreise steht, wie bei jedem Arbeitsplatz, verpflichtend die Gefährdungsbeurteilung. „Die Assistenz oder die zuständige Person sollte selbst so gut wie möglich informiert und auf dem aktuellsten Stand sein“, empfiehlt Linda Hagen. Da sich manche Businesstrips nicht vermeiden lassen, sei die Arbeit mit Reiseanträgen zurzeit wieder sinnvoll. So kann die Führungsebene prüfen, ob es sich um geschäftskritische Reisen handelt.  

Gerade während der Corona-Pandemie sei es laut Linda Hagen wichtig, jede Reise einzeln anzuschauen und zu bewerten. Sie empfiehlt, die Verordnungen zu den Infektionsschutzmaßnahmen auf nationaler wie internationaler Ebene tagesaktuell zu recherchieren. Bei komplexeren Auslandsreisen arbeitet sie selbst mit einem Sicherheitsdienstleister zusammen. Essenziell beim Thema Travel Risk Management ist für Linda Hagen die Kommunikation. Hier geht es darum, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorab zu sensibilisieren, damit sie sich korrekt verhalten können. Zudem müssen die Reisenden unterwegs laufend informiert werden, damit sie bei Änderungen und im Notfall gut betreut sind. „Es gilt immer, den gesetzlichen Anforderungen aus dem Arbeitsschutzstandard gerecht zu werden“, so Linda Hagen.  

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