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Airline muss Passagiere versorgen

Der Flug wird wegen Nebels gestrichen und der nächste Rückflug in die Heimat geht erst in zwei Tagen. Wer kommt für Essen, Getränke und Hotel auf? Das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz betrifft vor allem Billigflieger.

Fluggesellschaften müssen ihre Passagiere mit Essen und Unterkunft versorgen, wenn ein Flug ausfällt. Das entschied das Oberlandesgericht Koblenz (OLG) in einem kürzlich veröffentlichten Urteil.


Flughafen im Nebel

Das Gericht gab damit einer Klägerin Recht, die beim irischen Billigflieger Ryanair einen Rückflug aus Spanien zum Flughafen Hahn gebucht hatte. Der Flug wurde wegen Nebels storniert und die Frau wurde auf einen zwei Tage später abgehenden Flug umgebucht. Ihre Unterkunft und Versorgung musste die Frau allerdings zunächst selbst zahlen.


EU-Richtlinie bringt Klarheit

Mit dem Urteil bestätigte das OLG eine Entscheidung des Amtsgerichts Simmern. Dieses hatte der Klägerin bereits Schadenersatz zugesprochen, weil die Fluggesellschaft die Passagiere nicht betreut hatte. Einer EU-Richtlinie zufolge müssen die Fluggesellschaften bei Flugausfällen unter anderem Essen, Getränke und Hotelzimmer anbieten.


Eine gleichzeitige Klage auf Ausgleichszahlungen wegen der Annullierung hatte jedoch keinen Erfolg. Die Fluggesellschaft sei nicht dafür verantwortlich, wenn ein Flug wegen Nebels gestrichen werde, erklärten die OLG-Richter.  

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