Sag mir, wie dein Tag beginnt …
Eine Morgenroutine soll nicht ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Selbstoptimierung sein.

Sag mir, wie dein Tag beginnt …

Was uns morgens gut tut, gibt uns Energie für den Tag: Selbstfürsorge ist, wenn wir daraus geliebte Gewohnheiten machen. Zwei Body-und-Soul-Expertinnen über die Bedeutung von Ritualen – und wie wir die richtigen für uns selbst entdecken.

Ob Morgenmuffel oder Frühaufsteher: Schon kleine Rituale in der Früh beruhigen das Nervensystem und sorgen für einen entspannteren Start in den Tag. Inga Heckmann, Yoga-Lehrerin in München, hat dazu ein Buch geschrieben (Das kleine Buch vom guten Morgen, Irisiana, 2018, 16 Euro), mit Übungen, Rezepten und Elementen, die sich zu einem individuellen Programm zusammenstellen lassen. Die Autorin selbst ist zwar passionierte Frühaufsteherin, dennoch hat sie volles Verständnis für Längerschläfer: „Sinnvoll ist nur, was sich stressfrei in den eigenen Zeitplan einbauen lässt.“

Eine Morgenroutine solle nicht ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Selbstoptimierung sein, sagt die Yoga-Lehrerin, sondern eine Form der Selbstliebe: „Sie tut gut, wenn sie zum eigenen Biorhythmus passt.“ Deshalb sei es so wichtig, Morgenrituale an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Und das müsse nicht einmal viel Zeit in Anspruch nehmen, verspricht die Buchautorin.

Nicht nur für Early-Birds

Inga Heckmann rät, den Tag mit einer Kombination aus achtsamen Aufwachritualen, sanfter Bewegung und gesunder Ernährung zu beginnen. Es können ganz kleine Elemente sein, zum Beispiel genüssliches Räkeln und Strecken oder Dehn- oder Atemübungen im Bett. Um den Tag nicht sofort mit den üblichen Alltagssorgen zu belasten, können wir uns bewusst einen Moment lang positiven Gedanken zuwenden. Dabei kann es helfen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, zu meditieren oder ein paar Zeilen in einem motivierenden Buch zu lesen.

Bewegung lässt sich in Form von Yoga oder Fitness integrieren. Inga Heckmann macht morgens circa 15 Minuten Yoga und absolviert auf dem Arbeitsweg mit dem Rad ihre erste Sporteinheit. Ob ausgiebiges Frühstück, ein Stück frisches Obst oder lediglich ein warmes Getränk: Die Zutaten zur ersten Mahlzeit des Tages sollten unserem Körper Energie geben und am besten nicht in Hektik heruntergeschlungen werden. Für Inga Heckmann beginnt die Morgenroutine eigentlich schon am Abend vorher: Indem wir den Tag ruhig abschließen, To-do-Listen, ob nur im Kopf oder auf Papier, beiseite legen und für einen guten Schlaf sorgen.

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