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Wohlfühlfaktor zählt

Telefontrainerin und Buchautorin Claudia Fischer macht fit für das Kommunikationsmedium Nummer Eins. Nehmen Sie Ihr eigenes Telefonierverhalten unter die Lupe - Teil 1: Optimale Arbeitsplatzgestaltung.

Räume leben und sind "Energiefelder" ... Was in Asien als Binsenweisheit gilt, löst hier zu Lande immer noch Kopfschütteln aus. Während beispielsweise Japaner Feng Shui-Experten befragen, wenn sie Geschäftshäuser planen, wird in Deutschland unter pauschalen Esoterik-Verdacht gestellt, wer der Gestaltung von Wohn- oder Arbeitsplatz zu viel Aufmerksamkeit widmet.


Viel wichtiger als die Frage, ob das Großraumbüro oder die Aufteilung in viele kleine Büros zu bevorzugen sei, ist der Wohlfühlfaktor. Um diesen zu optimieren, reicht die Erfüllung ergonomischer Normen keinesfalls aus. Das Freisein von Kreuz- und Nackenschmerzen bedeutet schließlich noch lange keine Harmonie, Ergonomie sagt nichts über den Geräuschpegel aus. Ruhe und das Gefühl von Sicherheit fördern Leistung, Motivation, Kreativität und erhöhen die Freude am Erfolg.


Der perfekte Telefon-Arbeitsplatz könnte so aussehen:


  • Der Schreibtisch hat genügend Abstand zu den Schreibtischen von Kollegen. Das Büro ist geräuscharm und ermöglicht so konzentriertes Arbeiten.

  • Der Arbeitsplatz ist aufgeräumt und wirkt motivierend. Eine frische Blume oder ein Bild befinden sich in Sichtweite (nicht in Reichweite, was eher störend wirken würde).

  • Ausreichend Frischluft und genügend Grünpflanzen sorgen für ein gutes Raumklima.

  • Das Telefon steht in Höhe der Arbeitsplatte des Schreibtisches oder höher, und es befindet sich auf der Seite des Arbeitsplatzes, auf der telefoniert wird.

  • Das Telefon ist tragbar (wenn dies die Umgebung erfordert).

  • Das Telefon ist mit Headset ausgestattet. Oder: Das Telefonieren mit Headset oder Hörer ist möglich.

  • Der Computer-Monitor steht so, dass er während des Telefonats problemlos gesehen werden kann. Die Tastatur ist so ausgerichtet, dass während des Telefonierens Notizen möglich sind.

  • Essen und Getränke gibt es in der Kantine oder im Aufenthaltsraum, jedoch nie während des Telefonierens.

  • Ein Blatt Papier und ein Stift liegen immer bereit, auch wenn die Kommunikation mit Kollegen und Kunden weitgehend elektronisch abläuft.

  • Ein Block mit haftenden Notizzetteln ist stets greifbar.

  • Aktuelle Kundendaten und die Kundenhistorie sind per PC abrufbar.

  • Korrespondenz, Rechnungen oder Angebote lassen sich schnell und einfach per PC über eine Datenbank erstellen bzw. abwickeln.





Literaturtipps:

claudia fischer: telefonsales, Reihe book@web, Gabal, ISBN 3-89749-288-1, Offenbach 2003, EUR 15,90


claudia fischer: telefonpower, Reihe book@web, Gabal, ISBN 3-89749-175-3, Offenbach 2002, EUR 15,90


Website von Claudia Fischer:

www.claudiafischertraining.de

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