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Wenn der Chef geht

Ein Wechsel an der Führungsspitze ist heute nichts Ungewöhnliches mehr. Dennoch sorgt eine solche Personalie immer für Unruhe. Bewahren Sie einen kühlen Kopf, denn nun ist genau Ihr Können gefragt: Mit unseren Tipps und dem Musterbrief managen Sie den Chefwechsel perfekt.

Wenn der Chef geht

Ganz gleich, als welchem Grund Ihr Chef das Unternehmen verlässt, sei es, weil er in den Ruhestand geht oder einen Managementposten in einer anderen Firma übernimmt, oder auch weil unüberbrückbare Diskrepanzen mit der Unternehmensführung bestehen – eine ordentliche Verabschiedung in schriftlicher Form von allen Geschäftspartnern gehört zum guten Umgangston im Geschäftsleben.

 

Kunden und Geschäftspartner angemessen informieren

Dabei sollten Sie einige Formalien beachten. So sollten alle Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner persönlich angeschrieben werden, dazu können Sie den angehängten Musterbrief benutzen. Der Brief sollte in Ich-Form geschrieben und von Ihrem Vorgesetzten persönlich unterzeichnet werden. Begründen Sie im Brieftext sachlich und nüchtern den Weggang.

 

Nachtragende oder selbstgerechte Formulierungen sollten vermieden werden (auch wenn Ihr Chef nicht auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlässt). Ihr Vorgesetzter sollte sich freundlich bei allen Geschäftspartnern für die Jahre der Treue und Zusammenarbeit bedanken (auch wenn die Beziehung nicht immer reibungslos verlief).

 

Den Nachfolger vorstellen 

Ist ein Nachfolger schon bekannt, bietet das Anschreiben die beste Gelegenheit, diesen bei der Kundschaft einzuführen. Sie erleichtern dem Neuen den Start, wenn Sie ihn offiziell vorstellen. Dabei sollten Sie seine Erfahrungen und Erfolge lobend erwähnen. Dieses professionelle Geschäftsgebaren wirft ein gutes Licht auf den scheidenden Vorgesetzten und sorgt für Kontinuität in der Geschäftsentwicklung.

 

Beenden Sie den Abschiedsbrief mit guten Wünschen für Glück und Erfolg (auch an die Wettbewerber). Damit beweist Ihr Chef Großmut und persönliche Größe und hinterlässt einen positiven Eindruck.

 

Nur der Wandel hat Bestand

Der Abschied vom Chef ist sicherlich ein Einschnitt in der täglichen Arbeitsroutine. Wenn ein neuer Vorgesetzter kommt, ist das aber auch eine Chance, mit eingefahrenen (und vielleicht überflüssig gewordenen) Ritualen und Arbeitsweisen abzuschließen und Raum zu schaffen für neue Arbeitsmethoden. Vielleicht bedeutet der Wechsel auch die Möglichkeit, die eigenen Aufgaben ganz neu zu gestalten, und die Zusammenarbeit mit dem neuen Chef auf eine partnerschaftliche Basis zu stellen. Geben Sie dem Neuen eine Chance!

 

Die Autorin Gabriele Hölscher arbeitet als Vorstandssekretärin und Dozentin.

 

    Dieser Auszug hat Ihnen gefallen? Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft (working@office Heft 6/2008).

     

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