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Weihnachts-Post: Die 10 schlimmsten Fehler bei den Festtags-Grüßen

Weihnachts-Grüße an Geschäftspartner können schnell ihren Zweck verfehlen, wenn sie in der Masse untergehen. Vermeiden Sie die 10 typischen Weihnachtspost-Fehler und beeindrucken Sie so in diesem Jahr den Business-Weihnachtsmann persönlich.

Ho ho ho! Vermeiden Sie die 10 typischen Weihnachtspost-Fehler und beeindrucken Sie den Business-Weihnachtsmann persönlich.

Weihnachts-Post: Die 10 schlimmsten Fehler bei den Festtags-Grüßen

Besinnliche Grüße an Geschäftspartner rausschicken − das gehört zum guten Ton. Sie können aber schnell ihren Zweck verfehlen, wenn die Karten in der Masse untergehen. Doch wenn Sie die zehn typischen Weihnachtspost-Fehler vermeiden, werden Ihre Karten in diesem Jahr selbst den Business-Weihnachtsmann persönlich beeindrucken.

 

Ho ho ho! Vermeiden Sie diese 10 Fehler bei Ihrer Weihnachts-Post 

  1. Fehler Nr. 1: Karten ohne Unterschrift Unglaublich, aber es kommt noch oft genug vor: komplett bedruckte Karten, die offensichtlich zu Tausenden verschickt worden sind, ohne Unterschrift. Da sollte man es sich lieber verkneifen, Grüße zu verschicken. Erfahrungsgemäß verdient mit solchen Karten nur die Post Geld und sie wandern sofort in den Papierkorb. Wenn in Ihrem Unternehmen niemand Weihnachtskarten unterschreiben möchte, dann sollten Sie besser gar keine verschicken. Denn statt einen guten Eindruck beim Kunden zu hinterlassen, verärgern Sie ihn mit der lieblosen Weihnachtsbotschaft.
  2. Fehler Nr. 2: Karten ohne persönliche Anrede Genauso wie die Unterschrift ist die Anrede ein Muss. Diese fehlt ja selbst bei Serienbriefen nicht. Also sollte das auch bei einer Weihnachtskarte gelingen. Ideal ist es, wenn Sie die Anrede mit der Hand schreiben. Daher: Verwenden Sie immer eine persönliche Anrede. Am besten handschriftlich.
  3. Fehler Nr. 3: So viele Unterschriften wie möglich Sehr beliebt ist in einigen Unternehmen der „Rundumschlag“. Frei nach dem Motto „Da wir schon mal dabei sind, können Sie doch auch noch unterschreiben“. Also erhält man Karten, auf denen nahezu das ganze Unternehmen oder die ganze Abteilung unterschrieben hat. Schade nur, dass der Empfänger zu keiner der Personen Kontakt hat, geschweige denn sie kennt. Achten Sie daher darauf, dass nur Ihr Chef und/oder der direkte Ansprechpartner unterschreiben.
  4. Fehler Nr. 4: Nicht lesbare Unterschriften Es wird zwar unterschrieben, doch niemand kann die Unterschriften entziffern. Auch das ergibt wenig Sinn. Daher: Sorgen Sie dafür, dass Karten immer mit leserlichen Unterschriften versehen sind. Bei unleserlichen Unterschriften sollte der Name zusätzlich gedruckt auf der Karte stehen, oder Sie schicken eine Visitenkarte mit.
  5. Fehler Nr. 5: Freistempler benutzen Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Anteilnahme. Dies signalisieren Sie nicht, indem Sie Ihre Weihnachtskarten durch den Freistempler „jagen“. Entscheiden Sie sich für Briefmarken, gern auch für Wohlfahrtsmarken. Daher: Briefmarken sind ein Muss!
  6. Fehler Nr. 6: Kein individueller Text Die meisten Karten sind bereits mit einem Text entweder außen oder auf der Innenseite bedruckt. Einigen Kartenschreibern bereitet es zu viel Mühe, noch eigene Worte zu ergänzen. Es wird lediglich unterschrieben. Das ist zu wenig. Daher: Ergänzen Sie zusätzlich zum eingedruckten Kartentext selbst einen mit dem PC geschriebenen oder handschriftlichen Text.
  7. Fehler Nr. 7: Negative Karten Kritische Töne zum Fest, zu dessen Kommerzialisierung, Anmerkungen zu „Kitsch und Kommerz“ sind ja nicht ganz so abwegig. Sie müssen sich entscheiden: Entweder versenden Sie keine Briefe zu Weihnachten, weil Sie oder Ihr Chef das alles für überflüssig halten. Oder Sie nehmen die Weihnachtspost ernst und nutzen die Gelegenheit, sich positiv ins Gedächtnis zu rufen. Dann aber mit Stimmung und Freude. So nicht: „Ist dieser hektische Weihnachtsrummel nicht total übertreiben?“ Besser so: „Weihnachten ist und bleibt für uns alle ein nostalgisches Fest. Jeder feiert es auf seine Weise.“
  8. Fehler Nr. 8: Abgedroschene, langweilige Texte Weihnachtsbriefe gehören nicht zu den Routineaufgaben Ihrer Geschäftskorrespondenz. Etwas emotionaler als eine Preisanfrage darf es schon sein. Bei dem Satz „Wie jedes Jahr senden wir Ihnen ...“ spürt der Leser sofort: Eigentlich wollte der Absender schreiben: „Und wieder einmal müssen wir diese lästige Weihnachtspost erledigen!“ Auch auf diese Sätze sollten Sie besser verzichten: „Fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht ...“ Oder: „Ich danke Ihnen für die fruchtbare Zusammenarbeit.“ „Fruchtbar“ hört sich irgendwie merkwürdig an. Sie wollen sich doch nicht mit Ihrem Geschäftspartner vermehren. Wer so eine Karte erhält, denkt: „Ah ja – nächste Karte.“ Bitte etwas mehr Esprit! Daher: Keine abgedroschenen Floskeln. Bitte etwas mehr Kreativität beim Texten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Zitat, zu dem Sie eine Beziehung herstellen?
  9. Fehler Nr. 9: Karten, die aussehen wie Werbeprospekte Gerade sehr große Unternehmen erliegen der Versuchung, nichts Weihnachtliches zu verschicken, sondern eher etwas, das an eine Werbekarte erinnert. So erhielt ich von einem Büromöbellieferanten eine Karte mit dem Foto seines Unternehmens darauf. Das ist wenig weihnachtlich. Daher: Ihre Karte sollte auf den ersten Blick als Weihnachtskarte zu identifizieren sein.
  10. Fehler Nr. 10: Grüße, die zu spät ankommen Das muss nicht sein: Weihnachtskarten, die erst kurz vor Silvester oder gar erst im neuen Jahr eintrudeln. Das sieht so aus, als seien die Schreiber entweder schlecht organisiert oder antworteten erst auf die Karte, die sie selbst erhalten hatten. Daher: Damit der Empfänger Ihren Brief noch vor Weihnachten liest, sollten Sie ihn am 11., spätestens am 14./15.12., abschicken. Internationale Weihnachtspost, etwa nach Kanada, China oder Australien, geben Sie noch eine Woche früher zur Post, spätestens bis 07.12.

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