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Die Richter entschieden, dass das ausgestellte Arbeitszeugnis nicht den gesetzlichen Anforderungen entspreche. Der Arbeitgeber müsse auch bei kurzer Beschäftigungsdauer ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ausstellen.

Arbeitnehmer hat auch bei einer kurzen Beschäftigungsdauer Anspruch auf ein korrektes Arbeitszeugnis. So entschied das Landesarbeitsgericht Köln in einem Urteil.


Im vorliegenden Fall arbeitete ein Mann sechs Wochen als Pförtner und wurde dann krank. Als er 14 Tage später noch nicht arbeitsfähig war, wurde ihm gekündigt. Sein Arbeitgeber stellte ihm ein Arbeitszeugnis aus mit dem Text: „Herr B. bemühte sich, die ihm übertragenen Aufaben zu erledigen.“ Der Arbeitnehmer bat daraufhin um ein ausführlicheres und längeres Zeugnis, weil er mit der Beurteilung nirgends Aussicht auf eine Neueinstellung habe. Die Firmenleitung lehnte dies ab.

(AZ: 4 Sa 1485/00)

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