Menu

Office Porträt: Das Ziel immer klar im Blick

Susanne Winkler, Assistentin der Geschäftsführung bei der Wolf GmbH, Mainburg: Bewegung ist offenbar ihr Lebensmotto: Die Geschäftsführungsassistentin kann trotz eines anspruchsvollen Job-Alltags weder Kopf noch Füße abschalten, wenn Freizeit angesagt ist. Dann wird gelernt oder gesportelt, bis zur Hochleistung. Dennoch sagt die 48-Jährige von sich: „Ich bin angekommen.“ Eine runde Job-Story.

Susanne Winkler

Für Susanne Winkler gehört ständige Fortbildung einfach dazu, um in allen Bereichen das Beste geben zu können.

Office Porträt: Das Ziel immer klar im Blick

Menschen mit gesundem Ehrgeiz sind für Unternehmen ein Glücksfall. Wenn umgekehrt auch die Firma bereit ist, Karrierewege zu fördern, wo es geht –, dann fühlt man sich wahrscheinlich wie Susanne Winkler, 48, bei ihrem Arbeitgeber im bayerischen Mainburg: „Ich bin genau richtig an meinem Platz. Ich bin angekommen.“

Dass das nicht nur beruflich gilt, sondern auch für ihren Wohnort mitten im größten Hopfenanbaugebiet Deutschlands, verrät ein Rekord, der ihr vor ein paar Jahren sogar einige Beachtung in den Medien eingebracht hat. Doch dazu später mehr. Zunächst soll ein Blick in ihren Lebenslauf davon erzählen, was es damit auf sich hat, wenn Freunde von ihr sagen „Du brauchst einfach immer was zu tun, für den Körper und für den Geist.“

Mit einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin begann sie ihren Start ins Berufsleben. Allerdings war danach ziemlich schnell klar, dass eine berufliche Umorientierung notwendig ist. Die bot sich 1990 bei dem größten Arbeitgeber in der Region, der Wolf GmbH, die sich damals schon vom Hopfentrocknungsunternehmen zum Systemanbieter für Heizungs- und Klimatechnik weiterentwickelt hatte.

In der Auftragsabwicklung gab es viel zu tun, der Computer hatte gerade erst in den Unternehmen Einzug gehalten und anfangs teilten sich 20 Kolleginnen und Kollegen einen Bildschirm. Susanne Winkler muss selber staunen, wenn sie sich daran erinnert. Fünf Jahre blieb sie in diesem Firmenbereich und lernte dabei die Produktpalette ihres Arbeitgebers gründlich kennen.

Als ihr damaliger Chef sie auf eine attraktive Position in dem Bereich Sachbearbeitung Export aufmerksam machte, nahm sie den Tipp dankbar an und wechselte innerhalb der Abteilung. Hier ging es in der Hauptsache um die Disposition der Lkw in Abstimmung mit den internationalen Kunden, um Preisverhandlungen mit Speditionen, um die Akkreditivabwicklung, die Erstellung von Zoll- und Ausfuhrpapieren, und die Terminkoordination.

Susanne Winkler war Mitte 20, als sie in den Bereich Sachbearbeitung Export einstieg und schließlich ein fünfköpfiges Team leitete. Während dieser Zeit übernahm sie auch immer wieder mal die Urlaubsvertretung im Sekretariat der Geschäftsleitung. Mittlerweile war die gebürtige Mainburgerin seit gut zehn Jahren bei der Wolf GmbH.

Zeit für etwas Neues, dachte sie sich und wechselte 2001 mit Anfang 30 die Firma – doch es wurde nur ein halbjähriges Zwischenspiel. Noch im gleichen Jahr kehrte sie zur Wolf GmbH zurück, als Assistentin der Geschäftsleitung, deren Vorsitz nach einer Umstrukturierung bald darauf ihr langjähriger Mentor Alfred Gaffal übernahm.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der working@office-Ausgabe 02 | 2018. Hier geht es zum Gratis-Test ...

Die Wolf GmbH

Das Unternehmen Wolf wurde in den 1950er-Jahren von Anton Wolf, Sohn eines Spenglers, gegründet. Die Firma mit Sitz im bayerischen Mainburg fertigte zunächst Teile für Hopfenverarbeitungsmaschinen und Wärmeerzeuger, denn man befand sich im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt, in der Holledau.

Doch bereits ab dem Beginn der 1970er-Jahre entwickelte und produzierte das junge Unternehmen Lüftungs- und Klimageräte, bis hin zur heutigen Marktführerschaft auf diesem Gebiet. Ein Jahrzehnt später folgte der Einstieg in die Heiztechnologien. Mit der Wolf Powersystems GmbH ist das Unternehmen mittlerweile auch in der Blockheizwerk-Sparte vertreten.

Mit insgesamt neun Tochterfirmen und 60 Vertriebspartnern weltweit ist das Mainburger Unternehmen in der Region und international aufgestellt. Wolf-Heiz- und Klimatechnik findet sich vom Roten Rathaus in Berlin bis zum Kreml in Moskau. Das Leistungsportfolio umfasst mittlerweile die Segmente Gas- und Öl-Brennwertsysteme, Wärmepumpen, Speichersysteme, Solarsysteme, Klimasysteme, Lüftungssysteme, Regelungssysteme und Blockheizkraftwerke. Im Bereich Kasten-Klimageräte für Gewerbe und Industrie ist das Unternehmen europäischer Marktführer. Heute ist Wolf ein Tochterunternehmen der Centrotec Sustainable AG. Mehr Infos unter www.wolf.eu.

Weitere Artikel aus der Kategorie "Office"

career@office

Die Messe mit Kongress für Sekretärinnen und Assistentinnen

 

 

Ihre career@office 2019

07.05.2019: Frankfurt, Kap Europa

05.09.2019: Köln, Congress-Centrum Nord

Weiterbildung

Seminare für Office-Professionals

Starten Sie durch in Richtung Erfolg! Seminare, Kongresse und Fernlehrgänge von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement.

OFFICE SEMINARE hat garantiert das richtige Weiterbildungskonzept für Ihre Bedürfnisse. www.office-seminare.de