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Selbstständigkeit als Chance

Der berufliche Wiedereinstieg ist nach einer Unterbrechung oft schwierig. Die Selbstständigkeit ist daher eine echte Chance. Hier einige Empfehlungen.

Gründe für eine Unterbrechung in der beruflichen Tätigkeit gibt es viele: Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Krankheit … Danach ist es vor allem für Frauen schwierig, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Der Weg in die Selbstständigkeit ist daher ein Weg, der eine echte Chance darstellt.

Vorteile

Die Selbstständigkeit ermöglicht vor allem Flexibilität. Somit lassen sich Arbeits- und Privatpflichten besser miteinander vereinbaren. Eltern und insbesondere Alleinerziehende können ihre Arbeitsphasen rund um den Terminplan der Kinder organisieren. Zudem kann das Pensum zunächst auf eine Teilzeittätigkeit beschränkt werden, solange die Kinder klein sind, und später einen Vollzeiteinsatz ausgeweitet werden.

Eignung prüfen

Selbst eine überproportionale Motivation nützt nur wenig, wenn Sie als Existenzgründer(in) nicht die erforderlichen Voraussetzungen mitbringen. Die Agentur für Arbeit sowie die meisten Industrie- und Handelskammern bieten seit vielen Jahren eine Beratung für Existenzgründer, dabei kann auch ein Eignungstest durchgeführt werden.

Existenzgründungszuschuss

Prüfen Sie, ob Ihnen ein Existenzgründungszuschuss zusteht. Die Entscheidung darüber ist eine Ermessensentscheidung der Agentur für Arbeit. Vereinbaren Sie daher einen entsprechenden Beratungstermin. Voraussetzung für eine Förderung mittels Gründungszuschuss ist, dass Sie sich bei Ihrer Agentur für Arbeit arbeitslos melden und Anspruch auf Arbeitslosengeld haben.

Business Plan

Wer Fördergelder beantragen will, braucht ihn. Für alle anderen ist er eine große Orientierung: der Businessplan. Er umfasst eine Kurzbeschreibung der Geschäftsidee, einen Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan sowie eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau sowie Ziele, Rahmenbedingungen, Marketingmaßnahmen usw. Umfangreiche Tipps und eine Vorlage dazu finden Sie auf dem Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft.

An Vieles denken

Der Schritt in die Selbstständigkeit will gut geplant und organisiert werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung, wie Ihr bestehender Versicherungsschutz nahtlos weitergeht. Holen Sie sich Angebote von anderen Versicherern ein und prüfen Sie, ob Sie ggf. wechseln wollen oder können. Setzen Sie sich mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung und prüfen Sie, ob eventuell eine Weiterzahlung der Beiträge infrage kommt. Überlegen Sie, ob Sie Ihre Buchführung (EÜR, Einnahme-Überschussrechnung) selbst machen oder sich Hilfe bei einem Steuerberater suchen werden (den Richtigen zu finden braucht auch seine Zeit).

Zeit vor dem Start nutzen

Solange Sie ggf. noch Erziehungsgeld, Förderbeträge u. dgl. erhalten, sollten Sie die Zeit nutzen, um die Dinge in Angriff zu nehmen, die nicht unmittelbar Umsätze generieren, unter anderem:  Weiterbildungsmaßnahmen, aber auch Name Ihres Unternehmens, Logo, Dienstleistungspalette, Kalkulation, Website, Visitenkarten, Büroeinrichtung usw., je nach dem, was Sie sich vorstellen.

Unser Tipp: Suchen Sie den Kontakt zu Existenzgründern über Fachforen, Berufsverbände u. dgl., mit denen Sie ein Netzwerk aufbauen und sich austauschen können.

Satz- und Wortschatz

  • Ihre selbstständige Tätigkeit (mit Sitz in Deutschland) müssen Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt anmelden.
  • Kaltakquise von Privatkunden: Ob per Telefon, Fax oder E-Mail – eine Kontaktaufnahme darf nur entstehen, wenn die potenziellen Privatkunden es Ihnen ausdrücklich erlaubt haben.
  • Bei der Preiskalkulation werden Wareneinsätze berechnet, Fixkosten und laufende Kosten für das Geschäft addiert so¬wie Lebenshaltungskosten berücksichtigt.
  • Setzen Sie nicht alles auf eine Karte bzw. auf einen Kunden, sondern sorgen Sie für ein breites Kundenportfolio.
  • Eine unabhängige Beratung in Sachen Versicherungen ist zu empfehlen. Versichert werden sollte das, was das Unternehmen nachhaltig beeinträchtigen kann.
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