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Nachhaltigkeit im Büro

Dieser Tage treffen sich in Düsseldorf die Experten der Altpapierbranche aus dem In- und Ausland zum 15. Internationalen Altpapiertag. Grund genug, sich mit dem eigenen Papierverbrauch noch einmal kritisch auseinanderzusetzen. Und am Wettbewerb "Büro und Umwelt" vom B.A.U.M. e. V. teilzunehmen.

Nachhaltigkeit im Büro

Dieser Tage treffen sich in Düsseldorf die Experten der Altpapierbranche aus dem In- und Ausland zum 15. Internationalen Altpapiertag. Grund genug, sich mit dem eigenen Papierverbrauch noch einmal kritisch auseinanderzusetzen.


Zwar konnten laut Umweltbundesamt die spezifischen Umweltbelastungen von Papier – Holz-, Wasser- und Primärenergieverbrauch – durch die Steigerung des Altpapiereinsatzes in der Papierindustrie von 49 auf 70 Prozent in den letzten 20 Jahren verringert werden. Diese Verbesserung wird jedoch durch den steigenden Papierkonsum relativiert. Der Papierverbrauch in Deutschland lag 2010 bei 243 kg pro Einwohner.


Verbesserungspotenzial bei Büropapieren

Durchschnittlich verbraucht jeder Bundesbürger damit täglich rund 700 g Papier. Hier besteht noch ein deutliches Verbesserungspotenzial. Auch kann der Altpapiereinsatz bei einigen Papiersorten noch erhöht werden. So bestehen neben den Zeitschriftenpapieren und Hygienepapieren insbesondere noch Steigerungsmöglichkeiten bei den Büro- und Administrationspapieren.  


Ziel: Akzeptanz von Recyclingpapier erhöhen

Leider wird Recyclingpapier in vielen Unternehmen noch immer zu Unrecht als Ware zweiter Wahl wahrgenommen. Hier muss die Akzeptanz in der Wirtschaft noch deutlich erhöht werden. Der Themenkomplex Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz ist dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. schon lange ein Anliegen.  


Papier-, Toner- und Energieverbrauch belasten die Umweltbilanz im Office

„An rund 17 Millionen Büroarbeitsplätzen in Deutschland wird im Jahr so viel DIN A4-Papier verbraucht, dass es als Papierband von einem Meter Breite rund 250mal um den Äquator gelegt werden könnte“, so B.A.U.M.-Vorstandsmitglied Dieter Brübach. „Und Papier ist nicht das Einzige, was in Büros massenweise verwendet wird. In Deutschland werden zudem jährlich schätzungsweise 55 Millionen Tonerpatronen und 8 Millionen Tonerkartuschen verbraucht und landen überwiegend auf dem Müll. Auch der steigende Energieverbrauch der IT-Geräte in den Büros ist ein großes Problem: Bereits heute entfallen auf Bürogeräte in Deutschland ca. drei Prozent des gesamten Stromverbrauchs, mit steigender Tendenz.“ 


Grüne Büros als Vorbilder

Ressourcenschonendes Verhalten im Büroalltag sowie die Beachtung von Umweltaspekten bei der Büroartikelbeschaffung sind von großer Bedeutung. Daher hat der wirtschaftsnahe Umweltverband B.A.U.M. e.V. in diesem Jahr bereits zum fünften Mal den Wettbewerb „Büro und Umwelt“ ausgerufen. Dieser richtet sich an Unternehmen aller Größenordnungen sowie an öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen.


Die Teilnahme am Wettbewerb ist noch bis zum 31. Mai online unter ##link0## möglich.


Eine achtköpfige Fachjury wählt auf Grundlage eines Fragebogens die umweltfreundlichsten Büros unter den eingereichten Bewerbungen aus.  Die Auszeichnung der Preisträger wird im Herbst 2012 erfolgen. Die Bestplatzierten je Kategorie können dann ihr vorbildliches Praxisbeispiel präsentieren und werden mit einer Urkunde und je 100.000 Blatt Recyclingpapier für ihr Engagement belohnt.  


Weitere Informationen zum Wettbewerb „Büro & Umwelt“ 2012 sowie den Bewerbungsbogen finden Sie unter ##link0##.

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