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Besser formulieren: So weisen Sie Mitarbeitende sachlich und direkt auf Richtlinien hin

Sie ärgern sich, dass Sie die Einzige zu sein scheinen, die die Spülmaschine ausräumt? Auf den Besucherparkplätzen parken keine Besucher, sondern Mitarbeitende? Es gibt viele alltägliche Konflikte. Sagen Sie Mitarbeitenden sachlich und direkt, welches die Vorgaben und die Erwartungen für ein reibungsloses Miteinander sind!

Auf Richtlinien hinweisen

Richtig formuliert sorgen Ihre Hinweise für ein gutes Miteinander unter Kolleginnen und Kollegen.

Auf Richtlinien hinweisen: Achten Sie bei der Formulierung auf diese 4 Punkte

1. Besprechen Sie sich vorab mit Ihrem Chef

Wenn Sie selbst die Idee haben, Kolleginnen und Kollegen anzuschreiben, um einen Missstand abzustellen, sollten Sie dies unbedingt vorher mit Ihrer Chefin oder Ihrem Chef besprechen. Sie oder er MUSS dazu vorab ihren oder seinen Segen geben.

Im „Assistentinnen-Handbuch“ finden Sie noch viele weitere solcher Überlebens-Tipps speziell für Sie als Assistentin und Sekretärin.

2. Formulieren Sie klar

Machen Sie deutlich, dass es sich nicht um einen Wunsch handelt, sondern um eine Anweisung. Dazu gehört, dass Sie „Weichmacher“ und übertriebene Freundlichkeit weglassen.

3. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran

Wenn Sie Mitarbeitenden untersagen, auf den Besucherparkplätzen zu parken, sollten Sie und Ihr Chef auf dieses Vorrecht ebenfalls verzichten. Es gilt: Gleiches Recht für alle – sonst drückt Ihre E-Mail auf die Stimmung.

4. Setzen Sie Termine

Regeln müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt in Kraft treten, manche Bestimmungen gelten auch nur für einen eingegrenzten Zeitraum. Teilen Sie den Mitarbeitenden mit, wie lange und ab wann Regeln und Bestimmungen gelten.

Diese Formulierungen sollten Sie vermeiden:Formulieren Sie besser so:

Die Parkplätze vor dem Firmengebäude sind eigentlich für Kunden reserviert. Es wäre schön, wenn Sie dies beachten würden.

Meine Meinung: Tatsächlich reserviert oder nur eigentlich? „Es wäre schön“ klingt sehr freundlich aber auch nebulös.

Die Parkplätze vor dem Firmengebäude sind ausschließlich für Besucher reserviert. Bitte parken Sie dort nicht. Oder: Das Parken ist dort für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verboten.

Meine Meinung: Verwenden Sie getrost das Wort „verboten“, wenn dem so ist.

Es wäre schön, wenn alle ihre Tassen, Teller und was sonst noch so anfällt in die Spülmaschine räumen würden.

Meine Meinung: „Es wäre schön“ ist nicht eindeutig und zu wenig kraftvoll. 

Für alle gilt: Stellen Sie Ihr Geschirr bitte nicht in der Küche ab, sondern räumen Sie es immer sofort in die Spülmaschine.

Meine Meinung: Mit klaren Sätzen ohne Konjunktiv beziehen Sie Position und machen deutlich, dass es Ihnen ernst ist.

 


Besser formulieren – Musterformulierung 1: So fordern Sie Ordnung in der Küche ein

Ordnung in der Küche

Assistentin → alle Kolleginnen und Kollegen


Besser formulieren – Musterformulierung 2: Aufruf zum sorgfältigen Umgang mit dem Drucker

Gleichgültiger Umgang mit dem Drucker

Assistentin → alle Kolleginnen und Kollegen


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