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Konfession als Kündigungsgrund?

Auch die Religionszugehörigkeit kann ein Kündigungsgrund sein!

Katholisch oder nicht - das kann bei bestimmten Arbeitgebern durchaus eine Rolle spielen: Tritt beispielsweise ein Mitarbeiter eines katholischen Krankenhauses aus der Kirche aus und wird gekündigt, kann nach einer Entscheidung des LSG Rheinland-Pfalz eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld verhängt werden; so entschied das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz (1 AL 162/05).

 

Arbeitnehmer, die zur Verwirklichung der Religionsfreiheit ihren Arbeitsplatz aufgeben, erhielten nach Ansicht des Gerichtes nur dann keine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld, wenn die Religionsfreiheit schwerer wiege als die Funktionsfähigkeit der Arbeitslosenversicherung. 


Erfolgt der Kirchenaustritt aus allein persönlichen Gründen, so kann ein kirchlicher Arbeitgeber hierauf seine Kündigung stützen. Da der Arbeitnehmer selbst die Ursache für die Kündigung setzte, entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengeld, einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit sah das Landessozialgericht nicht.

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