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Keine Lust auf Arbeit

Stapelweise Arbeit auf dem Schreibtisch, ein überquellendes E-Mail-Postfach oder einfach nur das Bedürfnis, nach einem langen Fußball-Abend endlich wieder einmal auszuschlafen - es gibt viele Gründe, die die Motivation zur Arbeit zu gehen, deutlich sinken lassen können ...

Keine Lust auf Arbeit

 


393 Teilnehmer aus Deutschland haben an der aktuellen Online-Umfrage von Monster teilgenommen, die sich mit der Arbeitsmotivation von Mitarbeitern befasst. Bei der Vielzahl der dabei genannten Gründe, den Arbeitsplatz lieber meiden zu wollen, stellt sich die Frage: Welchen Einfluss hat die oftmals aufkommende "Lustlosigkeit" auf den Berufsalltag?  "Auch in solchen Situationen zeigt sich die Mehrheit der Befragten verantwortungsbewusst und schließt die Krankmeldung aus. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage unter Monster-Nutzern", so Thomas Zahay, Senior Director Human Resources bei Monster Worldwide Central für Europa und Skandinavien. 


Die Ergebnisse aus Deutschland im Überblick:

Keine Lust auf Arbeit: Wie oft haben Sie sich deshalb bisher krankgemeldet?


Gar nicht: 72 Prozent

Ein- bis zweimal: 13 Prozent

Drei- bis viermal: 4 Prozent

Fünf- bis sechsmal: 2 Prozent

Siebenmal oder öfter: 9 Prozent


Mehrheit der Befragten besiegt den inneren Schweinehund

Im Rahmen der aktuellen Monster-Umfrage gibt das Gros (72 Prozent) der Teilnehmer an, sich noch nie wegen "Lustlosigkeit" krankgemeldet zu haben. 13 Prozent der Befragten geben zu, bereits ein- bis zweimal der Arbeit ferngeblieben zu sein und eine Krankmeldung als Ausrede benutzt zu haben. Neun Prozent der Befragten offenbaren, sich aus Unlust an ihrer beruflichen Tätigkeit sogar schon siebenmal oder öfter krankgemeldet zu haben. 


Arbeitssituation überdenken und Lösungen schaffen 

"Gegenseitiges Vertrauen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist wichtig. Krankmeldungen vorzutäuschen ist sowohl seinen Kollegen als auch dem Unternehmen gegenüber nicht fair. Die Frage, die man sich stellen sollte, ist: Warum hat man keine Lust, in die Arbeit zu gehen? Ist das Arbeitspensum zu groß oder können neue Aufgaben frische Anreize schaffen? In solchen Fällen ist ein offenes Gespräch mit Kollegen und Vorgesetzten ratsam. Oft ergeben sich hierdurch neue Perspektiven und die Motivation kommt wieder in Schwung", äußert sich Thomas Zahay zu der aktuellen Umfrage. Er ergänzt: "Sollten sich jedoch keine internen Lösungen finden, lohnt der Blick nach beruflichen Alternativen."


Allgemeine Regelungen

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass eine sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung spätestens nach dem dritten Krankheitstag der Personalabteilung vorliegen muss. Hier gibt es allerdings auch von Branche zu Branche und von Arbeitgeber zu Arbeitgeber Unterschiede. Laut gesetzlicher Regelung sind Unternehmen berechtigt, auch schon früher ärztliche Bescheinigungen zu verlangen. In der Regel sind die firmeninternen Bestimmungen in Hinblick auf Krankmeldungen im Arbeitsvertrag festgelegt. 





Über Monster Deutschland:

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