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Jobsuche: Initiative ergreifen

Fremdsprachen: Inititiativbewerbung

Wenn Sie keine passende Stellenanzeige finden, ist eine Initiativbewerbung eine gute Alternative. Wir sagen Ihnen, was zu beachten ist. Mit einer Initiativbewerbung zeigen Sie, dass Sie proaktiv am Projekt "berufliche Entwicklung" arbeiten - ein sicheres Zeichen dafür, dass Sie auch unternehmensinterne Projekte mit Elan angehen.


Vorbereitung

Für die Auswahl der potenziellen Arbeitgeber ziehen Sie Branchenverzeichnisse, zum Beispiel von der Industrie- und Handelskammer, sowie einschlägige Internetportale, Networking-Seiten wie Xing und Fachzeitschriften heran. Ermitteln Sie wichtige Eckdaten wie Wirtschaftskennziffern, Größe, Belegschaftszahlen, Standorte usw. Besuchen Sie nicht nur die firmeneigene Website, sondern lesen Sie auch Pressemeldungen des Unternehmens. Auch sog. Firmenkontaktmessen sind hilfreich, um Kontakte zu knüpfen (Termine finden Sie beispielsweise auf www.firmenkontaktmesse.de).


Telefonischer Erstkontakt

Schriftliche Blindbewerbungen ohne Bezug auf eine konkrete offene Position sind meist unerwünscht. Deshalb ist ein telefonischer Erstkontakt mit der Personalabteilung zu empfehlen. Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor: Was wollen Sie in Erfahrung bringen? Wie stellen Sie kurz und prägnant Ihr Anliegen vor?

Zeigt sich Ihr Gesprächspartner interessiert, notieren Sie, an welche Person Sie Ihre Bewerbung richten sollen: Das ist Ihr direkter Anknüpfungspunkt im Anschreiben. Und klären Sie, welche Unterlagen Sie mitschicken sollen.


Zehn Tipps für eine erfolgreiche Initiativbewerbung:


1. Richten Sie Ihr Anschreiben an den Ansprechpartner, mit dem Sie im Vorfeld telefoniert haben oder der Ihnen genannt wurde.

2. Kommen Sie rasch zum Punkt: Sagen Sie direkt, was Sie wollen und was Sie bieten. Verzichten Sie auf überflüssige Konjunktive wie "Ich würde mir wünschen, bei Ihnen arbeiten zu dürfen".

3. Nennen Sie zu Beginn Ihres Anschreibens Ihre aktuelle Position, Ihre Qualifikation und was Sie dazu veranlasst, nach einer neuen Herausforderung zu suchen.

4. Nennen Sie die Schwerpunkte Ihrer Ausbildung und/oder Ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit.

5. Bezeichnen Sie genau den Job, den Sie sich vorstellen (bzw. beziehen Sie sich auf die Stelle, die Ihnen im Telefonat genannt wurde) und was gerade Sie dafür auszeichnet.

6. Fassen Sie sich kurz! Ein Bewerbungsanschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein.

7. Verzichten Sie auf Formulierungen wie "Vielen Dank dafür, dass Sie mir Ihre geschätzten Zeit im gestrigen Telefonat geschenkt haben". Dieser Stil ist heute völlig deplatziert.

8. Vermeiden Sie Überflüssiges wie "Im Vorfeld habe ich mich auf Ihrer Website umgesehen" oder "Als Marktführer wissen Sie um die Bedeutung …". Das bringt keinen Mehrwert für den Personaler.

9. Leere Phrasen und Schmeicheleien wie "Nach meinem Abschluss gehe ich voller Tatendrang an die Jobsuche" oder "Sie sind der beste Arbeitgeber, den ich mir vorstellen kann" sind tabu.

10. Seien Sie authentisch. Alles andere ist nicht zielführend.


So bitte nicht 
Sondern bitte so
Als ich Sie gestern anrief, sagten Sie mir, dass ich mich durchaus bewerben soll.Vielen Dank für das angenehme Gespräch von gestern.
Das Thema Messen und Kundenkontakt hat mich schon immer interessiert. Während meiner dreijährigen Tätigkeit bei der Firma XXX war ich für die
Organisation von Fachmessen und Kundenpräsentationen verantwortlich.
Ich bin motiviert, flexibel, belastbar und habe immer zur vollen Zufriedenheit aller gearbeitet.Meine Aufgaben setze ich motiviert und zuverlässig um. Das Projekt XX,
für das ich zusätzlich verantwortlich war, führte dazu, dass effektiver
gearbeitet werden konnte.
Ich war stets bereit, Neues zu lernen.
 
Ich habe mich kontinuierlich weitergebildet und mich stets auf dem Laufenden gehalten.
Ich bin vielseitig begabt, und Sie können mich überall einsetzen. Im Verlauf meiner beruflichen Laufbahn hatte ich Gelegenheit,
unterschiedliche Herausforderungen in den Bereichen A, B und C
erfolgreich zu meistern.
Ich bin gewissenhaft und arbeite sorgfältig.(Das sollten Sie weglassen, denn: Das will man doch hoffen!)
Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle, von der Sie mir erzählt haben.Ich freue mich, dass die Stelle einer XXX in Ihrem Unternehmen frei wird. Sehr gerne würde ich diese Aufgabe wahrnehmen.




  

   

   

   

    

  

  

   

   

Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 11/2015


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