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Wie lade ich Partner richtig mit ein?

Eine Leserin ist sich unsicher, wie bei Einladungen die jeweilige Partnerin oder der jeweilige Partner der Eingeladenen richtig mit eingeladen wird. Hier lesen Sie unsere Empfehlungen.

Einladungen schreiben

Lesen Sie hier, wie Sie die Partnerin oder den Partner bei Einladungen mit einbeziehen können.

Leserfrage: Ich diskutiere mit meiner Kollegin immer mal wieder darüber, wie wir in Einladungen die Partner richtig mit einladen.

Ich finde das sehr schwierig. Zumal ich die meisten Personen, die wir einladen, nicht persönlich kenne und ich nicht weiß, wie sie privat leben. Wenn Sie mir da helfen könnten, wäre ich sehr dankbar.

Sabine J. aus Düsseldorf

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Meine Empfehlung für Ihre Einladung: Schreiben Sie im Zweifelsfall „Sie und Ihre Begleitung“

Wenn Sie wissen, dass der Eingeladene in einer gemischtgeschlechtlichen Partnerschaft lebt, schreiben Sie:

  • „Wir freuen uns, wenn Sie und Ihre Partnerin am …“
  • „Wir laden Sie und Ihre Partnerin herzlich ein.“

Laden Sie Damen ein, die ihre Männer mitbringen dürfen, schreiben Sie:

  • „Wir freuen uns, wenn Sie und Ihr Partner am …“

Wenn Sie sicher sind, dass der Eingeladene verheiratet ist und seine Frau auch mitbringen möchte (und nicht seine Freundin, mit der er neuerdings zusammenlebt), schreiben Sie:

  • „Wir laden Sie und Ihre Frau herzlich ein.“

Ebenso:

  • „Wir laden Sie und Ihren Mann herzlich ein.“

Begriffe wie „Frau“ und „Mann“ sind legitim und höflich genug. „Gatte“/„Gattin“ und „Gemahlin“/„Gemahl“ sind veraltet. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn Sie schon mal vom Gatten der Kanzlerin lesen. Das ist ebenfalls verstaubt. „Der Ehemann der Bundeskanzlerin“ wäre als nähere Bezeichnung durchaus höflich genug.

Bei Personen, über deren persönliche Verhältnisse Sie nichts wissen, schreiben Sie am besten:

 

  • "… wenn Sie und Ihre Begleitung …“.

Damit erleichtern Sie sich das Anschreiben und auch homosexuelle Paare werden so nicht diskriminiert.

Beachten Sie: „Begleitung“ bedeutet zwar genau genommen: Bringen Sie mit, wen Sie wollen. Es kann also auch die Oma, der Vater oder der beste Freund sein. Denn warum sollte jemand alleine zu einer Veranstaltung kommen, nur weil er nicht in einer Partnerschaft lebt? Ich finde „Begleitung“ in der heutigen Zeit sehr passend.


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