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Der PC fällt unter Werbungskosten

Den heimischen Computer steuerlich absetzen.

Bei einem privat angeschafften und sowohl beruflich als auch privat genutzten PC kann nach einem neuen Urteil des Bundesfinazhofes der Anteil der beruflichen Nutzung als Werbungskosten abgezogen werden.


Im Streitfall hatte ein Arbeitnehmer einen Computer gekauft und die Aufwendungen als Werbungskosten abgezogen. Das Finanzamt lehnte den Abzug mit der Begründung ab, dass der Computer nicht so gut wie ausschließlich beruflich genutzt wurde.


Die obersten deutschen Finanzrichter sahen die Sache anders. Ihrer Meinung nach gibt es keine generelle Vermutung, dass ein privat angeschaffter und in der privaten Wohnung aufgestellter PC weit überwiegend privat genutzt wird. Kann der Arbeitnehmer eine nicht unwesentliche berufliche Nutzung des Computers nachweisen oder zumindest glaubhaft machen, so sind die Aufwendungen anteilig zu berücksichtigen. Wird der PC nicht mehr als 10 Prozent privat genutzt, stellt der PC ein Arbeitsmittel dar, sodass die gesamten Kosten als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Peripheriegeräte einer PC-Anlage, wie z.B. Monitor, Drucker oder Scanner, sind in der Regel nicht selbstständig nutzungsfähig und müssen daher mit den Kosten für den Computer zusammengerechnet und abgeschrieben werden.


Bundesfinanzhof, Urteil vom 19. Februar 2004, VI R 135/01

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