Menu

Das Jahresende naht

Keine Zeit verlieren bei der Planung des Resturlaubs

Es ist kurz vor Jahresende und mancher Arbeitnehmer hat noch Urlaubstage gut. Die sollte er schleunigst nehmen, denn der Jahresurlaub bezieht sich nach dem Gesetz immer auf das Kalenderjahr und verfällt somit prinzipiell mit dem 31. Dezember. Den Verlust der zustehenden Urlaubstage muss aber nicht befürchten, wer diese aus triftigen Gründen nicht nehmen konnte. Ließen etwa Krankheit, ein Übermaß an Arbeit oder Urlaubssperre keine andere Wahl, dann ist die verzögerte Freizeit kein Thema. Stichtag für verspäteten Urlaub ist der 31. März des Folgejahres. "Eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers über die Urlaubsübertragung beugt möglichem Streit vor. Im Streitfall nämlich muss der Arbeitnehmer nachweisen, dass ihm noch Resturlaub zustand", so Anne Kronzucker, Rechtsexpertin der D.A.S. Versicherung, Europas Nr. 1 im Rechtsschutz.


Auch wenn Krankheit oder Urlaubssperre den Urlaubsanspruch bis zum 31.03. des nächsten Jahres verlängert haben, kann man die Tage nicht ungefragt nehmen, wann man will. Grundsätzlich gibt der Arbeitnehmer den zeitlichen Rahmen für den Urlaub vor, muss aber die speziellen Wünsche der Arbeitnehmer berücksichtigen. Gibt es jedoch krankheitsbedingte personelle Engpässe im Betrieb oder liegen wichtige Arbeiten vor, kann ein Urlaubsantrag wegen so genannter dringender betrieblicher Belange abgelehnt werden. "Plant man seinen Urlaub doch noch für das Jahresende, sollte man bedenken, dass Heiligabend und Silvester laut Gesetz als ganz gewöhnliche Arbeitstage zählen" rät die Rechtsexpertin Anne Kronzucker. In vielen Betrieben wird aber kulanterweise nur ein halber Tag angerechnet. Wenn zahlreiche Urlaubsanträge von Mitarbeitern in der Weihnachtszeit einen sinnvollen Produktionsbetrieb unmöglich machen, kann der Arbeitgeber Betriebsruhe anordnen und die Firma über die Weihnachtszeit schließen.


Manch einem wäre – in Zeiten knapper Kassen – ein Finanzausgleich lieber als Freizeit. Den im Gesetz geregelten Mindesturlaub von 24 Tagen darf der Arbeitgeber prinzipiell nicht auszahlen, mit einer einzigen Ausnahme: Man scheidet aus der Firma aus und hat noch Urlaubstage gut. Diese dürfen dann vergütet werden.


Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen erhalten Sie unter ##link0##.

Weitere Artikel aus der Kategorie "Office"

career@office

Die Karriere-Messe für Sekretärinnen und Assistentinnen.

Save the date: Ihre career@office 2018

04.04.2018: Hamburg, Handelskammer

18.04.2018: Frankfurt, Kap Europa

21.06.2018: München, MTC

10.10.2018: Köln, Congress-Centrum Nord

Weiterbildung

Seminare für Office-Professionals

Starten Sie durch in Richtung Erfolg! Seminare, Kongresse und Fernlehrgänge von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement.

OFFICE SEMINARE hat garantiert das richtige Weiterbildungskonzept für Ihre Bedürfnisse. www.office-seminare.de