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Controlling

Fremdsprachen: Controlling

Controlling

Im Controlling laufen Daten des Rechnungswesens und anderer Quellen zusammen. Was Sie darüber wissen müssen, ist hier für Sie zusammen gefasst.


Das eingedeutschte Wort Controlling kommt aus dem Amerikanischen, bedeutet jedoch mehr als nur Kontrolle: Als Teilbereich des unternehmerischen Führungsinstrumentariums und gleichzeitig bereichsübergreifende Funktion legt Controlling den Fokus seiner Hauptaufgabe auf die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche.


Abgrenzung zur Revision

Eine nachträgliche Prüfung abgeschlossener Vorgänge durch Personen, die von dem zu überwachenden Prozess weder direkt noch indirekt abhängig sind, bezeichnet man als Revision. Mit Hilfe der internen Kontrolle wird festgestellt, ob beschlossene Pläne und Vorgaben eingehalten werden, jedoch nicht, ob sie richtig oder zweckmäßig sind.


Ziel des Controlling

Das Controlling ist ein Steuerungsprozess, dem genaue festgelegte Ziele, die in der operativen und der taktischen Planung festgezurrt sind, zugrunde liegen. Es werden Ist-Werte (zum Beispiel tatsächliche Ausgaben) mit den geplanten Soll-Werten gegenüber gestellt und eventuelle Abweichungen ermittelt. Letztere werden unter die Lupe genommen und als Grundlage für einzuleitende Korrekturmaßnahmen herangezogen.


Operativ vs. strategisch

Das operative Controlling unterscheidet sich vom strategischen Controlling darin, dass sich das Erstgenannte auf quantifizierte (also messbare) Größen bezieht, die entweder projektbezogen oder in der Jahresplanung zugrunde gelegt sind, während beim strategischen Controlling auch qualitätsbezogene Kriterien in die langfristige Betrachtung fließen.


Konkret

Während die interne Revision lediglich prüft, ob für das Projekt „Messe XX“ die Plankosten und Anweisungen eingehalten wurden, hinterfragt das operative Controlling, ob der Aufwand und die Kosten in Bezug auf den eingefahrenen Nutzen (Anzahl der neuen Aufträge, Bestellsumme, Akquise neuer Kunden …) zielführend waren. Das heißt, es geht dabei um Wirtschaftlichkeit.


Strategisches Controlling

Das strategische Controlling betrachtet auch das externe Umfeld des Unternehmens in einem längerfristigen Zeithorizont und analysiert Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken: Das ist die sog. SWOT-Analyse (engl. Akronym für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats). Dabei sind z.B. auch Aspekte wie die Branchenstruktur, die Wettbewerbssituation und die internen Ressourcen sinnvollerweise zu berücksichtigen.


Umsetzung

Jeder Kostenstellenverantwortliche (Manager) hat die Aufgabe, das Controlling seiner Kosten zu betreiben. Controller unterstützen und sorgen dafür, dass die hierzu notwendigen Daten und Übersichten verfügbar sind. Kurz: Manager und Controller führen das Controlling im Team durch, wobei der Controller für die nötige Transparenz sorgt und somit zu höherer Wirtschaftlichkeit beiträgt.


Wortschatz


Deutsch
(Fremdsprache)
 Controlling 
 interne Revision
 
 
 steuern, die Steuerung  
 Korrekturmaßnahmen 
 prozessunabhängig 
 Ist-Werte 
 Soll-Werte 
 SWOT-Analyse 
 Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken 
 Controller 
 quantifizierte, messbare Größen
 
 



Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 09/2014

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