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Bitte um Rückmeldung: So schreiben Sie es richtig

Bitte um Rückmeldung: Sie haben mehrmals ohne Erfolg versucht, jemanden zu erreichen? Wie Sie es richtig machen – und was Sie besser nicht schreiben sollten

Bitte um Rückmeldung

Sie müssen unbedingt einen Geschäftspartner erreichen und ans Telefon geht keiner ran. Das ist ärgerlich. Es bleibt Ihnen letztendlich nur die E-Mail als Kommunikationsmittel.

Bitte um Rückmeldung: Das sollten Sie nicht schreiben

"Sehr geehrte Frau Meier, trotz mehrmaliger Versuche konnten wir Sie leider telefonisch nicht erreichen." Dieser Satz klingt vorwurfsvoll. Stellen Sie sich vor, Sie würden am Telefon so von einem Geschäftspartner angesprochen: "Ich habe den ganzen Vormittag versucht, Sie zu erreichen." Die meisten Menschen reagieren mit: "Das kann überhaupt nicht sein, ich war die ganze Zeit am Platz." Man fühlt sich also angegriffen.

Bitte um Rückruf: Schreiben Sie besser so

"Guten Tag, Frau Meier, ich hatte leider kein Glück, als ich versucht habe, Sie letzte Woche telefonisch zu erreichen." Mit dieser Formulierung nehmen Sie den Vorwurf komplett heraus. Wenn Ihnen „leider“ nicht gefällt, lassen Sie es einfach weg.

„U. A. w. g.“ ist da tabu!

Sie selbst werden schon über das Kürzel „U. A. w. g.“ gestolpert sein. Meist taucht es am Ende einer Einladung auf. Viele verwenden das Kürzel, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob es von anderen verstanden wird. Um das Rätsel zu lösen: „U. A. w. g.“ heißt „Um Antwort wird gebeten“. Der Einladende bittet den Eingeladenen also, auf die Einladung zu reagieren und mitzuteilen, ob er sie annimmt oder nicht. Unser Rat: Wenn Sie selbst Einladungen schreiben, verzichten Sie auf die Verwendung der Abkürzung, eben weil sie zu Unklarheiten führen kann. Bauen Sie stattdessen einen Satz in Ihren Einladungstext ein, der so aussehen könnte:

Beispiel für eine gelungene Bitte um Rückmeldung:

"Bitte seien Sie so nett und sagen Sie uns bis zum 12. Juni 20xx, ob Sie die Einladung annehmen. Sie können dafür die bereits frankierte Antwortkarte verwenden. Vielen Dank."

Und wenn Sie selbst eine Einladung mit dieser unhöflichen Abkürzung erhalten? Ganz klar: Sie antworten natürlich darauf. Das machen Sie übrigens auch unabhängig davon, ob eine Aufforderung dazu enthalten ist oder nicht. Sagen Sie entweder zu oder ab: Der Einladende sollte in jedem Fall wissen, woran er ist. Und nicht so, obwohl es einen schon reizen könnte: I. k. g. m. m. M. (= Ich komme gern mit meinem Mann) …

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