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Automatenverpflegung: Was da alles drin steckt!

Die Vending-Branche überrascht mit einem breiten Produktsortiment: Neben den Klassikern – Heiß- und Kaltgetränke, Snacks – gibt es mittlerweile Sortimente für (fast) jeden Bedarf, von der Computer-Maus bis zur Bio-Kartoffel. Und auch Nachhaltigkeit gehört immer öfter ins Programm.

Automatenverpflegung

Der Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e. V. nennt ein beeindruckendes Produktportfolio.

Kinder lieben Automaten. Münze rein, drehen, drücken oder ziehen – und schon ist die Überraschung da! In Krimis für Erwachsene dagegen, ob als Film oder Roman, ist er oft Sinnbild für Resignation, jedenfalls wenn er wieder einmal nicht tut, was er soll. Aber auch Inspiration, Konspiration – wie gut lässt sich bei einem Becher Kaffee schnell mal eben eine höchst wichtige Info weitergeben ...

Ein Automat sorgt eigentlich immer für Gesprächsstoff. Und wenn man ihn mit richtig guten Sachen bestückt, sorgt er vielleicht sogar wieder für ein bisschen kindliche Freude – auch im Büro.

Nachhaltigkeit – am besten mit dem Firmen-Logo

Bring your own Device heißt es längst auch im urbanen To-Go-Lifestyle: Einweg-Geschirr wird immer häufiger von zumindest Mehrweg-Gefäßen abgelöst, und es gibt sogar Hersteller, die Geschirr speziell für Automaten anbieten.

Dazu zählt der thüringische Porzellanhersteller Kahla, der kürzlich mit dem Mehrwegkonzept cupit eine Becher-Serie für Getränke to go auf den Markt brachte. Die mehrfach prämierten To-Go-Becher cupit sind in den drei Größen cupit mini (Füllmenge von 0,23 l), cupit midi (0,35 l) und cupit maxi (0,47 l) erhältlich. Sie passen unter die meisten Vollautomaten, heißt es von Unternehmensseite: „Wobei diese sowie die Wasserspender nicht genormt sind und man sich somit an keiner Standardgröße orientieren kann. Der cupit mini passt definitiv unter alle Automaten und auch bei dem Einsatz des 0,35 l cupits haben wir bisher nur positive Berichte erhalten.“

Auch eine Individualisierung der Becher mit dem jeweiligen Firmenlogo ist möglich, bei Kahla übernehmen das die eigenen Mediengestalter. Die Porzellanserie „cupit“ wurde 2018 um weitere Farben und einen neuen Deckel ergänzt. Neben einem Trinkdeckel ist nun auch ein Snackdeckel erhältlich, der die Aufbewahrung und den Transport von Speisen und Getränken erleichtern soll. Erst kürzlich hat der thüringische Familienbetrieb mit einem Gymnasium in Marktredwitz ein Mehrwegprojekt gestartet, bei dem die Schüler nun cupit statt Pappbecher mit Plastikdeckeln für ihren Kaffee oder Kakao verwenden.

Lebensmittel und mehr auf Knopfdruck

Die Vokabel Vending steht für Verkaufsautomaten, die Lebensmittel und andere Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs verkaufen, auf Knopfdruck, ohne Personal, ohne Feierabend (also rund um die Uhr), auf kleinster Fläche und mit maximaler Raumnutzung. Die Branche ist überraschend vielschichtig und erfindungsreich, und sie hat eine lange Tradition, die – je nachdem, was man als Automaten gelten lassen mag – in einigen Nachschlagewerken sogar bis in die Antike zurückreicht.

In Europa geht es mit den Verkaufsautomaten etwa Mitte des 19. Jahrhunderts so richtig los, zunächst mit „Cigarren“, Schokolade und Bonbons. Rasch entwickelte sich ein Geschäftsbereich daraus, der von der Produktion und dem Aufstellen der Münzautomaten über die Bestückung mit Waren, der Wartung der Geräte bis hin zur Abrechnung alles abdeckte – und bis heute technologische Trends setzt, um den Abverkauf so einfach und sicher wie möglich zu gestalten.

Mit flexibler Gerätschaft will man in der Lage sein, jeden Bedarf, der irgendwo entsteht, bedienen zu können. Der Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e. V. nennt ein beeindruckendes Produktportfolio, von Heiß- und Kaltgetränken über Süßigkeiten, Snacks, Salaten und Komplettmenüs bis hin zu Elektronikartikeln wie Kabel, Speicherkarten, Computermaus, Druckerpatronen bis hin zu Spielzeug, Hygieneartikeln, Kleidung (Ballettschuhe!), Büchern, Batterien und Blumen.

„Es lässt sich vieles lösen über Automaten“, erklärt Dr. Aris Kaschefi vom Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e. V., dem er als Geschäftsführer und Syndikus vorsteht, „entweder hat der Operator das Gewünschte bereits im Programm oder er macht es möglich“ – womit er ein wesentliches Merkmal der Branche anspricht.

Das Business ist beratungs- und serviceintensiv, denn das Verbraucherverhalten variiert und ist nicht immer auf Anhieb richtig einzuschätzen: Welches Angebot ist gewünscht, in welcher Form, in welcher Qualität, was für ein Preis wird akzeptiert, welche Mengen werden abgenommen? Die Geräte selbst müssen nicht nur regelmäßig mit Waren bestückt werden, sie benötigen auch Wartung und gegebenenfalls Reparatur, und zwar möglichst umgehend.

Eine frustrierende Automatenerfahrung, wie mit dem chronisch unzuverlässigen Kaffeeautomaten in so manchem Krimi, kann die Geschäftsbeziehung zwischen Automat und Verbraucher empfindlich stören. Deshalb sei es ein sehr regionales Geschäft, erklärt Aris Kaschefi die Branchenstruktur, rund 20 Prozent des Marktes werden von den Großen abgedeckt der überwiegende Teil jedoch von Anbietern im Umkreis des Kunden. Denn wenn der Dienstleister für den Automaten-Service quasi um die Ecke ist, ist das Gerät entsprechend schnell wieder nachgefüllt beziehungsweise es tut wieder, was es soll. Das ist für die Auswahl des passenden Dienstleisters ein wichtiger Aspekt.

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