Menu

Arbeitsinhalt darf nicht herabgestuft werden

Ein Unternehmen will eine ausgebildete IHK-Sekretärin versetzen und künftig in der Poststelle beschäftigen. Vorsicht bei Fällen wie diesem, denn Fachkräfte dürfen nicht degradiert werden. So ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt.

Sind in einem Unternehmen ausgebildete Facharbeiter tätig, dürfen diese nicht als Regalauffüller ins Lager versetzt werden. Denn damit würde ihr Arbeitsinhalt herabgestuft werden. Dies ist eine eindeutige Degradierung, die das Direktions- und Weisungsrecht nicht deckt.

 

Facharbeiter nicht degradieren

Zu diesem Urteil (Az.: 22 Ca 6812/06) ist das Arbeitsgericht Frankfurt am Main gekommen. Es verurteilte damit ein Logistikunternehmen, einen Mitarbeiter wieder als Dreher und Facharbeiter zu beschäftigen. In einer Dienstanweisung war der Mann in das Firmenlager versetzt worden. Und das, obwohl er bereits mehrere Fortbildungsmaßnahmen absolviert hatte und 18 Jahre im Betrieb beschäftigt war. Auch wenn das Gehalt dabei unverändert bleibt, darf eine solch tiefgreifende Maßnahme nur mit einer sozial gerechtfertigten Änderungskündigung ergriffen werden, so das Urteil.

 

Ein Service von LohnPraxis

Weitere Artikel aus der Kategorie "Office"

career@office

Die Karriere-Messe für Sekretärinnen und Assistentinnen.

Save the date: Ihre career@office 2018

04.04.2018: Hamburg, Handelskammer

18.04.2018: Frankfurt, Kap Europa

21.06.2018: München, MTC

10.10.2018: Köln, Congress-Centrum Nord

Weiterbildung

Seminare für Office-Professionals

Starten Sie durch in Richtung Erfolg! Seminare, Kongresse und Fernlehrgänge von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement.

OFFICE SEMINARE hat garantiert das richtige Weiterbildungskonzept für Ihre Bedürfnisse. www.office-seminare.de