Büro-Design für daheim: Lassen Sie sich inspirieren!
Homeoffice-Design von Vitra mit dem Tip Ton RE Stuhl aus recyceltem Material. © Vitra

Büro-Design für daheim: Lassen Sie sich inspirieren!

Wie wohl und wie professionell wir uns in einer privaten Arbeitsumgebung fühlen, hängt auch davon ab, wie sie gestaltet ist. Die Anbieter und Einrichter von Büros haben sich für die neuen Arbeitssituationen eine Menge einfallen lassen: Lassen Sie sich inspirieren!

Nach über einem Jahr Pandemie-Erfahrungen ist bei vielen Homeoffice-Profis die Zeit des Improvisierens überwunden. Und für viele wird das Arbeiten von zu Hause aus wohl auch nach der Corona-Zeit eine Option bleiben. Ein Homeoffice als Teil einer neuen Normalität: Das verlangt nach guten Lösungen. Wie man seine eigenen vier Wände als Arbeitsumgebung empfindet, das hat Einfluss auf Wohlgefühl und Produktivität. Und das lässt sich ein Stück weit gestalten, mit funktionellen Möbeln und mit schönen Accessoires.

Wichtig zu wissen ist, welche Aufgaben in einer bestimmten Funktion von zu Hause aus erledigt werden können. Vielleicht hat der Arbeitgeber hier schon die Basic-Ausstattung überlegt. Doch wer sein Zuhause langfristig auch zum Arbeitsplatz machen will, der sollte ihn auch unter persönlichen Gesichtspunkten einrichten: als ungestörten Rückzugsort, als Hightech-Zone fürs Multitasking, mit klaren Ordnungsstrukturen – oder eher verspielt fürs Wellbeing-Feeling?

PERSONALISIERTER ARBEITSBEREICH

„Die Frage, wie ein Büro im eigenen Haus eingerichtet werden kann, ist nicht leicht zu beantworten, auch wenn es im Voraus geplant ist“, heißt es bei Kinnarps, die bei der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplätze einer Grundlinie folgen, den Prinzipien von Funktionalität und Aktivität. Das sei im Zuhause genauso wichtig wie im Büro. „Was in der gegenwärtigen Situation besonders betont werden sollte, sind die Grundlagen der Produktivität.“ Homeoffice-Worker sollten Kinnarps zufolge besonderen Wert darauf legen, ausgewiesene personalisierte Arbeitsbereiche in der Wohnung zu schaffen. Inspirationen dafür gibt es jede Menge, denn viele Hersteller und Einrichtungs-Anbieter haben sich mittlerweile auf das Thema Homeoffice spezialisiert. 

PRAKTISCH, SCHÖN UND FUNKTIONELL

Steelcase hat beispielsweise Büroeinrichtungen im Programm, die vom Design her genauso gut ins Wohnzimmer passen. Der Lounge Sessel Massud von Caoless ist ein echter Eyecatcher, wo immer er auch steht. Der höhenverstellbare Tisch Migration passt in so ziemlich jede fürs Büro abgezwackte Ecke. Wenn so gar kein Platz zu Hause ist: Mit dem Steelcase Free Stand Laptoptisch von Coalesse lässt sich auch auf dem Sofa arbeiten. Farblich vielfältig: Der Stuhl „Marien 152“ ist als einladender, großzügiger Stuhl konzipiert, der mit seinem behaglichen Charakter wohnliches Flair vermittelt. Series 2 positioniert Steelcase als leistungsstarken Arbeitsstuhl, der mit vielen Stiloptionen personalisiert werden kann. Der Bürostuhl Think wiederum passt sich mit seiner gewichtsaktivierten Federkrafteinstellung automatisch jedem Platznehmer an. Bis zu 95 Prozent der Komponenten von Think sind übrigens recyclingfähig.

AUS MÜLL WIRD …

Einem Team von Vitra ist es gelungen, ein Produkt aus aufbereitetem Hausmüll („Gelber Sack“) nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft herzustellen. Tip Ton RE heißt der Stuhl aus Recycling-Material mit einer Minimenge Glasfasern für die Stabilität. To Tip bedeutet im Englischen kippen. Und so lässt sich der Tip Ton aus der Standardposition heraus um einige Grad nach vorne neigen, wodurch sich Becken und Wirbelsäule aufrichten, was wiederum die Blutzirkulation verbessern soll.

Der Büromöbelspezialist Inwerk hat mit Masterbox ein modulares Konzept entwickelt, das sich den individuellen räumlichen Möglichkeiten anpasst. Aus dem System lassen sich Sideboards ebenso wie Schrankwände, Regale, Stauraum- und Sitzmöbel bauen. Die kubenförmigen Module gibt es in verschiedenen Größen, mit Türen und Klappen oder mit offener Front, mit und ohne Rückwand. Sie lassen sich nicht nur horizontal und vertikal kombinieren, sondern auch asymmetrisch, um unregelmäßig geschnittene Räume auszufüllen, als typische Homeoffice-Herausforderungen.

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