Multitasking war gestern
Dass wir vermeintlich zu nichts mehr kommen, liegt nicht nur an der Menge der Informationen, mit der wir zu kämpfen haben, sondern mit unserer beschleunigten Arbeitswelt im Allgemeinen. Lesen Sie hier über neue Techniken und Tipps rund um das Thema Arbeitseffizienz in der digitalen Transformation.

Multitasking war gestern

Die Fähigkeit, vieles gleichzeitig zu erledigen, galt lange als besonders effektiv. Doch neurologische Erkenntnisse zeigen: Wer viele Aufgaben zugleich bearbeitet, macht nicht nur mehr Fehler, sondern ist auch langsamer als andere. Effizienz in einer digitalisierten Welt geht anders.

Es macht ping … viele Male am Tag. Wenn in der Inbox des Mailverarbeitungsprogramms eine neue Nachricht landet, ist auf vielen Computern eine akustische Benachrichtigung eingeschaltet. Abhängig von der Anzahl der E-Mails, die bei Ihnen pro Tag landen, ist dies der reinste Stressfaktor. Die massiv wachsende Informationsflut zwingt uns vermeintlich dazu, Dinge gleichzeitig zu erledigen.

Laut einer McKinsey-Studie von 2012 verbringt der durchschnittliche Wissensarbeiter über 60 Prozent der Arbeitswoche mit elektronischer Kommunikation und Internetsuche. Davon entfallen knapp 30 Prozent der Arbeitszeit allein auf das Lesen und Beantworten von E-Mails. Wer nur noch mit dem Beantworten von Nachrichten beschäftigt ist, kann seine anderen Projekte getrost einstellen. Nur: Wo bleibt dann der Output fürs Unternehmen?

Strategien für die VUCA-Welt

Dass wir vermeintlich zu nichts mehr kommen, liegt nicht nur an der Menge der Informationen, mit der wir zu kämpfen haben, sondern mit unserer beschleunigten Arbeitswelt im Allgemeinen. Das Akronym VUCA setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Worte „volatility“ („Volatilität“), „uncertainty“ („Unsicherheit“), „complexity“ („Komplexität“) und „ambiguity“ („Mehrdeutigkeit“). Damit werden Merkmale der modernen Welt beschrieben, die unsere Abläufe und Arbeitsweisen beeinflussen.

Ein einfaches Beispiel: War es in einer Zeit, in der 20 bis 30 Mails pro Tag bearbeitet werden mussten, noch ein probates Mittel, während einer Aufgabe schnell die Mailbox zu checken und ein bis zwei Mails zu beantworten, ist das bei einem Mailaufkommen von 100 bis 150 Mails pro Tag nicht mehr sinnvoll.

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